Außendämmung mit Putz

09.07.2005



Hallo,

aus verschiedenen Gründen werden wir unser Fachwerkhaus (von drei Seiten) von außen dämmen. Am Ende soll die Dämmung verputzt werden. Auf eine Holzkonstruktion soll ein dämmendes Schienensystem aufgebracht werden, anschließend Platten, die dann verputzt werden.

Nachdem ich das schon mit zwei Firmen durchgesprochen habe, kam die Frage auf, ob der Putz nicht nach einiger Zeit reißen wird. Ein Fachwerkhaus ist ja immer etwas in Bewegung. Und nun gibt es verschiedene Meinungen, ob eine solche Konstruktion ein verlässlicher Untergrund ist.

Wer hat Erfahrungen mit einem auf diese Weise gedämmten Fachwerkhaus?

Danke für die Hilfe!

Jochen Wilke



Das Problem sind die total unterschiedlichen Werte der Schichten



betr. Temperatur- und Feuchtedehnung und die Neigung der nächtlich auskühlenden, nicht speicherfähigen Dämmstoffe, mit Kondensat abzusaufen.

Das ganze Hin und Her der Dämm-Schadensbilder finden Sie auf

www.konrad-fischer-info.de/7wsvoant.htm
www.konrad-fischer-info.de/213baust.htm

durchdekliniert. Fazit: Lassen Sie die Konstruktion, wie sie ist und reparieren Sie gem. Bestand.



Fassade



Dachog. Die Gefahr, daß unter bestimmten Voraussetzungen, Risse in der Oberflächenbeschichtung entstehen, ist überall und zu jeder Zeit gegeben. Eine dieser "Voraussetzungen" ist, daß der Putzuntergrund nicht stabil ist. daher sollten sie vor Beginn des Putzens, solche Fehlerquellen erkunden und stabilisieren. Wenn nun ins Auge genommene Firmen, auf eine Rissgefahr in der fertigen Fassade hinarbeiten, sollten sie weitersuchen und sich bei diesen Firmen bedanken. Ich persönlich habe eigentlich gute Erfahrungen bei der Herstellung solcher Fassaden auf der Basis eines Schienensystems gemacht. Schadensfälle sind bei den von mir erstellten Fassaden nicht bekannt geworden. Mfg ut de olle Mark.