Bruchsteiner Mauer fugen oder?

25.11.2012



Hallo zusammen,
Endlich bin ich soweit durch mit unserem Haus und seit 2 Monaten eingezogen.
Da ich mit dem Wort Stillstand nichts anfangen kann.
Bin ich jetzt mal im Heizungskeller & Waschküche zugange die war wohl bis zu den 60ern laut den Bilddokumenten der Gemeinde eine Scheune und dann Spengler Werkstatt. Dort wurde zu den Zeiten des Vorbesitzers sehr merkwürdiger Putz auf die Wände aufgetragen.
Der egal wo gerissen war. Unten an den Wänden fiel der schon ab als wir das Haus kauften.
Nach einiger Zeit quasi im vorbei gehen…. der Putz war feucht und sehr sandig.
(Rötlicher Sand habe ich noch nie gesehen im Putz??)
Seit einer Woche habe ich mal eine Seite komplett davon befreit.
Die Bruchsteinmauer die jetzt zu sehen ist, scheint auch extrem durch den Putz abgesperrt gewesen zu sein. Damit meine ich dass sich die Feuchtigkeit regelrecht gesammelt hat in dem Sandigen Putz.
Die Wand fühlt sich jetzt schon viel trockener an !
Aber wie handel ich jetzt am besten weiter?
Trocknen lassen und mit einem Kalkmörtel fugen?
Wer hat hier Erfahrung und kann mir weiterhelfen?

Danke
Gruß Tobi



Bruchsteinwand



Ein einfacher Pinselputz PII ist die günstigste Lösung. Die Fugen vorher ca. 1 cm tief auskratzen, Putz anwerfen, mit dem Kellenrücken andrücken. Nach dem Ansteifen mit einem Annetzer oder Malerbürste und Wasser verschlichten.
Einen Tag später mit Kalkschlämpe (Weißkalkhydrat in Wasser aufgerührt) streichen.

Viele Grüße