Neubau Fachwerkhaus

30.03.2021 Neumalfünf


Hallo und einen lieben Gruß an Alle!
Mir ist bewusst, dass ich mit unserem neuen Bauvorhaben eher in der falschen Gruppe gelandet bin, aber dennoch erhoffe ich mir ein paar gute Meinungen und Vorschläge einzuholen. Schließlich kann man beim Bau auch einiges vermasseln.

Kommen ich zum Eigentlichen:
Geplant ist ein in Maßen 10x13 Fachwerkhaus. EG wird gemauert aus Poroton mit einer gegossenen Decke. Darauf wird eine Fachwerkkonstruktion für das OG und DG gestellt. Geplant sind 14cm Eichepfosten die mit 12er Leichtlehmziegel ausgefacht sind.
Nun komme ich zu meiner Frage: Wie würdet ihr den Wandaufbau gestalten?
Wir wollen die Heizung mit Lehmmodulen an die Decke anbringen.
Es soll mit Holzweichfaserplatten gedämmt werden. Und der Abschluss soll aus Kalk sein.
Müssen wir nach dem Holz-Lehm Gefache eine Schicht Lehm anbringen und dann die Holzfaserdämmplatten anbringen, oder erst ein Holzständer aus 160mm aufstellen?
Wir sind uns da noch ziemlich unsicher, wollen aber keine Fehler machen.

Habt ihr Vorschläge? Oder wie würdet ihr die Wand aufbauen? Mein Mann möchte jedoch keinen Lehmabschluss haben.

Ich bedanke mich schon mal im Vorfeld für eure Vorschläge und hoffe, dass ihr uns unterstützen könnt.

Liebe Grüße :-)



Neubau nur nach GEG



Hallo Neumalfünf,

für einen Neubau gilt das aktuelle Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Nach dem muss euer neues Fachwerkhaus geplant und berechnet werden.
Dazu müsst ihr mit eurem Architekten und Energieberater ein Gesamtkonzept für Gebäude und Energieversorgung, bzw. -bedarf erstellen.
Von daher macht es wenig Sinn jetzt schon detailliert über Wandaufbauten zu diskutieren.
Fragt bitte erst mal die Beiden.



Neubau Fachwerkhaus



Vielen Dank erstmal!
Da wurde geplant 24cm Mauerwerk, 6cm Holzfaserkerndämmung, 12cm Holzständer mit Ausfachungen aus 10cm Holzfaserdämmung



???



Erst schreibst du: "......Geplant sind 14cm Eichepfosten die mit 12er Leichtlehmziegel ausgefacht sind......."
dann scheibst du: "Da wurde geplant 24cm Mauerwerk, 6cm Holzfaserkerndämmung, 12cm Holzständer mit Ausfachungen aus 10cm Holzfaserdämmung "

Ja was denn nun?
Verstehe ich nicht.....?????



Neubau Fachwerkhaus



Ich habe nun die Antwort. Energetisch würde das gehen.
2cm Innenputz
4cm Putzträgerplatte (druckfeste Holzfaser WLG 040)
14cm Holzrahmen mit 14cm Holzfaserdämmung WLG 040
14cm Holzständerwerk mit 12cm Leichtlehmsteine
Aussenputz

Was sagt das liebe Forum zu dem Aufbau?



Komischer Wandaufbau



ich verstehe das doppelte Holzständerwerk nicht. Zudem sollte doch eigentlich der Baustoff mit der höheren Dämmeigenschaft, in diesem Fall die Holzfaser, außen sein und nicht innen. Einen homogenen Wandaufbau würde ich bevorzugen. Ist dieser Wandaufbau ein Architektenentwurf? Normalerweise gibt es doch klassische neue Fachwerkkonzeptionen am Markt oder irre ich da , z.B. von Fuhrberger?



Neubau Fachwerkhaus



Ja, das ist ein Architektenentwurf mit dem Vorschlag vom Zimmermann, das mit dem Holzrahmen innen zu stellen und darin dann die Holzfaserdämmplatten zu setzen.



kapillare Unterbrechung



aha, aber warum? Durch diesen Wandaufbau, der ja diffusionsoffen ist, wird die durchgehende Kapillarität unterbrochen. Naja, er wird wissen, was er tut. Vielleicht kanns mir einer erklären.