Nasse Wand und Decke




Es geht um eine Außenwand ohne Sanitärinstallation oder unter einer Regenrinne. Hauptwindrichtung ist West und die Hausseite ist NO (45 Grad) nach SW (225Grad), also eher schattig.

Leider hatte der Vorbesitzer eine Vorliebe für Flüssigkunstoff, Klebefolien und Isoliertapete. Die Fassade weist im Bereich der innen verklebten Isoliertapete Verfärbungen auf. Im sandenden Außenputz sind Hohlstellen, Risse und Abplatzungen und der Anstrich sehr alt. Auch wurde das Objekt wohl über zwei Jahre nicht beheizt und bewohnt.

Beim Entfernen der Isotapete viel auf, die Wand ist nass. Die Feuchtigkeit nimmt in Richtung Decke ab. Auch der Boden ist nass und auch hier nimmt die Feuchtigkeit mit zunehmender Entfernung zur Außenwand ab. Die auf Beton verlegten Spanplatten sind nur noch nasse Späne. Dadurch ließ sich der ehemals, vollflächig, verklebte PVC abheben. Unter der Kapellendecke nimmt die Feuchtigkeit auch mit zunehmendem Abstand ab.

Meine Vermutung ist, dass über die Fassade eingedrungenes Regenwasser nicht abtrocknen konnte und sich so auch in der Decke ausgebreitet hat. Vor die Außenwand wurde über die Gebäudelänge ein Betonsockel gestellt, 30 cm breit der mit Flüssigkunststoff gestrichen ist. Somit konnte sich das Wasser nur in der Wand und der Decke ausbreiten und nicht abtrocknen.

Hinweise zur Ursache und deren Beseitigung sind erwünscht.





Es war wohl nur Panik. Wand und Decke trocknen langsam. Weitere Schäden sind nicht erkennbar.