Marode Mauer an/auf der Grundstücksgrenze

08.03.2003



An der Grenze zum Nachbargrundsück befindet sich eine ca. 1 m hohe Mauer. Diese ist lt. Aussagen von Nachbarn von meinen Vater vor ca. 40 Jahren gebaut worden. Das Problem ist, dass mein Nachbar sein Grundstück nach und nach auf dieses Niveau und noch höher aufgefüllt hat. Das Gelände ist ziemlich hügelig und er hat sich so eine ebene Fläche geschaffen. Die Mauer befindet sich in einem Abstand von 1,5 m von meiner Hauswand. Ich habe Bedenken, wie vorzugehen ist, wenn diese dem Druck nicht mehr standhält und umkippt. Sie neigt sich schon zur Seite und ist rissig.



Grenzbebauung



Hallo Heiko,

habe ein ähnliches Problem, vielleicht wegen meiner Mauer-Dimensionen noch etwas massiver. Hatte diesen Aspekt unter etwas verändertem Blickwinkel bereits im Forum, aber bin bisher nicht weitergekommen. Das ganze hat ja auch – neben bau-physikalischen Aspekten - eine starke juristische Komponente – und die geht im Zweifel auch ganz schnell in Richtung Schadensersatz etc. – das ist auch gerade mein aktuelles Hauptanliegen. Und da gibt es halt diverse formal-juristische Restriktionen bei den Antworten, unabhängig davon, ob jemand nun dazu etwas sagen kann oder nicht. Ich bin im Augenblick dabei – auch mit Hilfe juristisch bewanderter Nachbarn die „juristischen Suchmaschinen“ im Internet durch zu forsten und auch noch andere Quellen anzuzapfen. Falls Du willst, können wir hier, am besten per E-Mail oder Nachricht unsere Erfahrungen austauschen (s. mein Profil bei fachwerk.de). Gruß aus Braunschweig



Grenzmauer



Es ist stets der Verursacher der für Schäden aufkommt. Die Ursache scheint das auffüllen mit Erde zu sein. Haben Sie bereits den Nachbar über die Schräglage der Mauer aufmerksam gemacht?
Ansonsten ist das Bauamt zuständig. Aber dann ist die gute Nachbarschaft hin! Es hängt viel von der guten Wille des Nachbars ab, wenn diese nicht vorhanden ist, muss man mit härtere Maßnahmen vorgehen.
mfg
J.E.Hamesse