Optimales Daemmmaterial

01.10.2009



Hallo zusammen,

welches Dämmmaterial eignet sich am besten zur Verarbeitung auf kleinen verwinkelten Flächen?

Für alle Antworten vorab herzlichen Dank.

Herby



Dämmmaterial



Mineralwolle.

Viele Grüße



Dämmmaterial



Vielen Dank

Herby



Stroh und Blähton gesundheitlich unbedenklich



Guten Morgen Herr Miehlich,
wie klein sind Ihre Ecken und Winkel denn?
Ich würde Ihnen empfehlen mit Blähton oder Stroh zu dämmen und zwar aus folgenden Gründen:
Dämmen heisst ja, den Temperaturfluß durch die Wand/Decke/Dach zu verlangsamen, dafür brauche ich im Idealfall ein speicherfähiges Material oder ein Material mit vielen Lufteinschlüssen.
Außerdem soll eine Dämmung auch mit Feuchtigkeit fertigwerden können und weiter ihre Dämmwirkung behalten.
Darüberhinaus ist der Gesundheitsaspekt zu beachten,
dass mein Dämmstoff keine gesundheitlichen Probleme weder beim Einbau noch beim Wohnen hervorrufen soll.
Schicken Sie doch mal Fotos von den Ecken und Winkeln,
dann kann ich Ihnen sicher weiterhelfen.
Über die Wirkung von verschiedenen Dämmstoffe können Sie sich mal das Lichtenfelser Experiment anschauen.
http://www.konrad-fischer-info.de/2139bau.htm
Thema dort: Was macht ein sogenannter Dämmstoff,
nachdem man ihn 10 min an einer Seite erwärmt hat?
Wie ist die Temperatur dann auf der gegenüberliegenden Seite, an der er ja seine Dämmwirkung entfalten soll?
In diesem Experiment sehen Sie, dass man durchaus auch einfach mit Holz dämmen kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Susanne Herbst-Richter



Hallo Susanne



vielen Dank für die Antwort. Ich werde mich weiter informieren.
Mit freundlichen Grüßen

Herby



...auweia...



hier mal ganz "nüchtern" das experiment.

http://www.ziegelphysik.de/index.htm#mythos3


gruß



Hier muß ich mal.....



für meine Namensvetterin Partei ergreifen!
Warum Auweia guter Roman? Das Thema hätte ich gern ausdiskutiert! Denn ich sehe die Sache ähnlich z.B. in Sachen Holz oder Holzdämmstoffe.

Gruß Ronny



Deshalb auweia...



... guter Ronny:


1. Nehme ich bezug auf DAS experiment,
mit welchem hier die Qualität von Dämmstoffen
erklärt sein soll. Haben Sie sich die links angesehen, gelesen und verstanden ?
Gibt es hierzu noch weiter Fragen ?

2. Auf die knappe/unklare Anfrage ( hier fehlt Zweckbestimmung/Einbauort/Einbausituation) gibt es aber
"klare" Antworten , ja sogar "Empfehlungen" !!!

Es gibt nicht DEN optimalen Dämmstoff.
Es gibt nur für jeden Zweck den "optimalen" Dämmstoff.

Gruß



Mit Zweckbestimmung....



und Einbausituation gebe ich dir Recht.
Und ja, ich habe es mir angeschaut und auch noch Kommentare von Bauphysik.com. Dort werden Rechnungen und Messmethoden angezweifelt, mit der Begründung z.B. Dämmstoffe liegen im Experiment horizontal und draußen wäre es vertikal. Dann liegen wohl flach geneigte Dächer neuerdings vertikal? Das ist dem Absorber Medium völlig Wurst ob H o. V.
Außerdem beweist das Experiment für mich nur eins. Und dies wird auch von anderen zugegeben! Die Wärmespeicherfähigkeit von Stoffen ist wichtig . Das Experiment könnte man auch mit unterschiedlichen Dämmstoffenen, mit ähnlich gleicher Wärmeleitfähigkeit wiederholen. Und Dann? Der gute Fourier ließ 18hundertÄppfelsücke die Wärmespeicherkapazität wirklich völlig außer acht. Das kann er ja auch. Aber ihr rechnet immer noch danach.
Bei Bauphysik com wird behauptet ( als Begründung) Dämmstoffe könnten Keine Wärme speichern. Doch können sie, nur euer Sondermüll nicht. Ich kann doch nichts dafür, wenn es die Sondermüllindustrie nervt, dass es Dämmstoffe auf Öko-basis gibt die gut dämmen, wärmespeichern, sorptionsfähig sind usw.
Entscheidend ist! Dämmen ja, aber nur wenn wirklich nötig und Sinnvoll ohne Übermaß, mit den Richtigen Stoffen.
Denn meiner Meinung nach sind im Altbau, bei richtiger Anwendung, Stoffe wie Lehm, Kalk, Ziegel, Leinöl und Holz allen anderen Sondermüll der Neuzeit absolut überlegen.

Gruß Ronny



Apropos Wärme speichern:



Zum Thema Algenbewuchs auf mit Styro gedämmten Wänden:

"Woran liegt das? Polystyrol hat nur eine geringe Wärmespeicherfähigkeit. Die Fassade kühlt also sehr schnell aus, z.B. am Abend, wenn die Temperatur sinkt. Auf dieser kalten Oberfläche kann sich Feuchtigkeit aus der Luft in Form von kleinsten Tautröpfchen niederschlagen. Und dieser Tau bildet wiederum den Auslöser für die Entstehung von Algen und Pilzen auf der Fassade."
(Aus: "Fassadensanierung" pdf der Firma Steico)

Gruss, Boris