Massivholzwand, Lehmputz, Trockenbau, Elektroinstallation




Hallo, guten Morgen!

Ich freue mich, in diesem Forum bisweilen lesen zu dürfen und bedanke mich schon einmal für die Möglichkeit hier das eine oder andere zu erfragen!

Wir bauen derzeit ein Massivholzhaus mit zum Teil Sichtholzwänden und und generell Sichtholzdecke.
Angedacht ist nun, die Wände mit Wandheizung in Gänze zu verputzen. Genutzt werden sollen Klimaelemente von der Fa. WEM. Die übrige Fläche soll mit Lehmausgleichsplatten bestückt werden. Es kommt auch vor,. dass Außen- und Innenecken (Lehmwand stößt auf Lehmwand) konstruiert werden.
Armierungsgewebe und Lehmfeinputz und Wandfarbe sollen den Aufbau vervollständigen.
Wie ich hier gelesen habe, bietet sich vom Übergang der Lehmputzwand zur Sichtholzdecke eine Schattenfuge an.
Wie würde man diese konstruieren?
Würde man bereits bei den Trckenbau-Lehmplatten einen gewissen Abstand zur Holzdecke einhalten, oder erst beim Putz?
Was wäre ein sinnvoller zu sehender Abstand von Wand zu Decke? Arbeitet man hier mit Kunsstoffleisten, die auf die Elemente gesetzt werden und dann verputzt werden?

Wie ist die Vorgehensweise beim E-Dosen senken?
Wenn ja eigentlich erst die Leitung unter/zwischen die Lehmbauplatten legen möchte, jedoch die die Löcher in der Lehmplatte so smart wie möglich setzen möchte?

Fragen über Fragen! :-)

Viele Grüße aus dem Norden,
Thomas



Spezialisten



Du hast ja doch einige Themen, die sinnvollerweise mit einem Spezialisten am besten vor Ort zu klären sind. Wie wäre es denn, wenn Du Dir einen Berater eines Herstellers einlädst, der all die schönen Sachen, die Du einbauen willst, anbietet ? Ich kann Dir aus Erfahrung den Techniker von Claytec, Stefan Funkenberg empfehlen. Mail: s.funkenberg@claytec.com Sag ihm schönen Grüße von mir....

Schönes Wochenende und viel Erfolg

Andreas Wugk



Die Gegend macht’s und da sind wir nicht gut aufgestellt



Hallo Andreas!

Vielen Dank für Deine rasche Antwort!

Ich hatte bereits Kontakt zum Hersteller WEM. Der Mitarbeiter dort ist/war sehr freundlich und kompetent.
Wenn ich mir jetzt jemanden einlade, von dem wir vermutlich nichts kaufen werden, find ich das nicht sehr fair. Allerdings hat WEM auch Ihren Firmensitz in Koblenz und das ist nicht gerad um die Ecke.

Möchte halt auch vieles in Erfahrung bringen, bevor eine Trockenbaufirma sich an etwas heranmacht, was ich nicht gut einschätzen kann.
Der Norden hier ist eher rar bestückt mit dem Thema Lehm(Bau)/Ökobau. Und ich bin froh, das wir eine Firma gefunden haben, die sich daran macht nd vor allem auch Zeit!!!! hat, in den nächsten Monaten!

Viele Grüße,
Thomas



Hier stellen sich weitere Fragen



Ich bin derzeitig in einem ähnlichen Objekt zu gange.
Missivholztafelbauweise und nur partiell werden darin pro Raum Wände mit Wandheizung belegt und mit Lehm verputzt.
Alle anderen Wände bleiben in Holz natur sichtig.
Auch ohne jeglicher Behandlungen mit Ölen oder Lasuren oder UV-Blockern!
Und da beginnt die Reise der Erfindungen im Handwerk!!

Auch du solltest da jetzt genau die Detaillösungen mit einem guten Handwerker erarbeiten.
Du musst wissen, dass der Lehm in seiner nassen Form, wie ein Farbpigment zu betrachten ist.
Er zieht durch die Feuchtigkeit sogar unter Klebebänder und hinterläßt dann braune Trocknungsränder.

Ich bin gern bereit, mit dir einmal einen Gesprächsspaziergang zu eventuellen Machbarkeiten zu machen.
Kontaktiere mich ganz einfach.

FG zum Sonntag,
Udo



Massivholzwand, Lehmputz, Trockenbau, Elektroinstallation


Massivholzwand, Lehmputz, Trockenbau, Elektroinstallation

Anbei ein Foto von einer für die Elektroinstallation vorbereiteten Lehmbauplatte. Die verschiedenen Hersteller bieten verschiedene Lösungen zum Abbohren an. Der Kellenschnitt ( Schattenfugen) wir nach dem Auftragen des Unterputzes z. B. mit einem Cutter angebracht. Alternaiv kann der Abschluss an die Decke auch mit Anschlusschienen erstellt werden.
Grüße Gerd



Schattenfuge



Hallo Thomas!

Eine Alternative zu Kellenschnitt / Schattenfuge etc. wäre indirekte Beleuchtung. Quasi eine Art Gesims unterhalb der Decke mit LED-Streifen drauf.
Bei einem Neubau hast Du ja wahrscheinlich die entsprechende Deckenhöhe, die sowas erlaubt :-)

Viele Grüße

Lehmbauer Marc



Oder eine



Bilderleiste die das Detail kaschiert.



...und an den Senkrechten?



Qualitativer Anspruch sollte die Lösung hervorbringen!
Die Lösung in unserem aktuellen Objekt waren Putzabschlußschienen aus Edelstahl in unterschiedlichsten Stärken in eine definierte Schatten-Fugenbreite (in diesem Falle 3 mm).
Vorher wurde mit einem Spezialklebeband hinterklebt, um nach dem Fixieren der gesetzten Schienen, genau diesen Spaltbereich mittels eines Maskenklebebandes bauteilschützend abzukleben.
Vielfach sind die Gedanken vor Leistungsbeginn sehr notwendig, um spätere Aha-Effekte zu vermeiden oder auch zu schaffen.



Schön Udo,



stell doch mal ein Foto rein.
Grüße Gerd