Außendämmung und Luftschicht bei Verblender

17.10.2011



Hallo zusammen,

wir haben zwar kein Fachwerkhaus aber dennoch einen Altbau, den wir von außen dämmen möchten. Das Haus hat eine Standardform mit Satteldach. Die Giebelseiten des Hauses wurden in den 70ern verklinkert und die Fassade ist nicht unbedingt erhaltenswert. Geplant ist, dass Haus mit mit Zellulose zu dämmen sowie mit einer Holzfassade zuversehen.

Zwischen Klinker(Verblender) und Mauerwerk auf den Giebelseiten ist ein Luftspalt von ca. 2 bis 3,5 cm. Die Klinkerfassade ist nicht hinterlüftet. An den Ecken zu den Traufen ist die Klinkerwand luftdicht und ebenfalls nach oben zu den Ortgängen (hier waren Ortgangbetonsteine drauf gesetzt, die entfernt wurden und der Spalt wurde neu verputzt).

Nun aber unser Problem: Im Haus befindet sich ein ungedämmter und unbeheizter Spitzboden (nur die Decke vom OG zum Spitzboden wurde gedämmt). Nun haben wir die Befürchtung, das Haus teuer von außen zu dämmen und dass der Luftspalt aber den Dämmeffekt aufheben wird.

Wir machen viel in Eigenarbeit, haben aber für die Gesamtplanung einen Bau-Ing. engagiert. Gemäß diesem ist das Ganze vernachlässigbar, da die Luftschicht halt nur klein ist und zum anderen ja luftdicht. Wir sind aber noch ein wenig am Zweifeln, ob er damit wirklich recht hat.

Daher meine Fragen:

a) Wie ist eure Meinung? Ist die Luftschicht problematisch?

b) Wenn a) = problematisch, was kann man dann machen? Den Zwischenraum ausblasen zu lassen ist uns zu teuer. Kann man da auch was in Eigenarbeit machen?

Ich hoffe, dass uns jemand helfen kann bzw. wir ein paar Meinungen erhalten.

Danke!
Fabian





Hallo,

kann mir hier keiner behilflich sein? Wenn noch weitere Infos benötigt werden, damit kann ich gerne dienen...

VG
Fabian