Kalkschlämme vor Putz

01.06.2015



Ich habe den Putz an einer aus Tonschiefer gemauerten Wand (Bauernhaus 1870) abgeschlagen und die Fugen leicht ausgekratzt. Vor dem Verputzen mit Kalkmörtel (Trasskalk zu Sand 3mm 1:3, mit ein bisschen Mischöl) wird die Wand mit dem Hochdruckreiniger vorsichtig entstaubt und angefeuchtet, da der Mauermörtel eher sehr bröseliger Lehm ist. Zusätzlich habe ich überlegt mit einer Trichterpistole (Mit Luftdruck) eine Kalkschlämme (Wasser und Kalkhydrat oder Trasskalkhydrat) kurz vor dem Verputzen aufzutragen, um den Mörtel eventuell zuverfestigen (eventuell mit einer gewissen Tiefenwirkung von einigen cm). Ist dass sinnvoll, Unsinn oder kontraproduktiv. Gibt es andere Möglichkeiten?



Putz



Mischöl???
Was soll das!



Poren schaffen



und Verarbeitbarkeit verbessern!

http://www.sg-weber.de/bautenschutz-systeme/produkte/trennmittel-moertelzusaetze/weberad-783.html



Putzen



Da muß man erst mal draufkommen...
Wie haben es die Maurer der letzten paar tausend Jahre nur geschafft, so gut wie ohne "Mischöle" zu putzen?
So gut wie ohne deshalb weil römische Handwerker die Technik bei wasserundurchlässigen Mörteln verwendeten. Im großen Maßstab an Fassaden kam sie nie zum Einsatz.
Haben Sie schon mal irgendwo gesehen das vor dem Putzen Kalkschlämme aufgetragen wurde?
Das es ein Außenputz ist hätten Sie erwähnen sollen.

Am besten Sie machein ein oder zwei Fotos von der Wand und schreiben wie die Oberfläche aussehen soll.

Vorab als grundsätzliche Bemerkung:
Man verputzt so eine Wand mehrlagig.
Zuerst als Haftgrund mit Zementputz PIII CS II oder CS III netzförmig vorspritzen.
Dann als Ausgleichsputz PII auftragen (bei Bedarf vorher größere Unebenheiten ausgleichen),
Dann als Oberputz PII oder PI auftragen.
Putzsysteme mit erhöhten Wassereindringwiderstand sind im Sockelbereich üblich. Die sollte man nicht selber mischen.

Noch zwei Fragen zum Schluß:
Haben Sie schon mal größere Flächen verputzt?
Was ist mit der ENEV?





Da muß man erst mal draufkommen...
=Da kommen viele drauf...

Wie haben es die Maurer der letzten paar tausend Jahre nur geschafft, so gut wie ohne "Mischöle" zu putzen?
=Niemand hat gesagt, dass es ohne nicht geht!

So gut wie ohne deshalb weil römische Handwerker die Technik bei wasserundurchlässigen Mörteln verwendeten. Im großen Maßstab an Fassaden kam sie nie zum Einsatz.
Haben Sie schon mal irgendwo gesehen das vor dem Putzen Kalkschlämme aufgetragen wurde?= Ne, deswegen die Frage

Das es ein Außenputz ist hätten Sie erwähnen sollen.= Tut Mir Leid, es ist ein Außenputz

Am besten Sie machein ein oder zwei Fotos von der Wand und schreiben wie die Oberfläche aussehen soll.

Vorab als grundsätzliche Bemerkung:
Man verputzt so eine Wand mehrlagig.= Hattet wir vor.

Zuerst als Haftgrund mit Zementputz PIII CS II oder CS III netzförmig vorspritzen.
Dann als Ausgleichsputz PII auftragen (bei Bedarf vorher größere Unebenheiten ausgleichen),
Dann als Oberputz PII oder PI auftragen.
Putzsysteme mit erhöhten Wassereindringwiderstand sind im Sockelbereich üblich. Die sollte man nicht selber mischen.

Noch zwei Fragen zum Schluß:
Haben Sie schon mal größere Flächen verputzt? Ja.
Was ist mit der ENEV? Möchte ich hier nicht diskutieren. Danke trotzdem!