Welches Holz bei drei Hunden.

25.09.2008



Hallo, ich hatte vor einiger Zeit schon mal geschrieben, dass unser alter Dielenboden von unseren Hunden ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nun haben wir uns entschieden einen neuen Boden zu Verlegen oder verlegen zu lassen. Es handelt sich um eine Fläche von ca. 25 m². Da wir aber absolute Leien sind, wissen wir nicht welches Holz wir nehmen sollen. Das wir es nicht wieder lackieren ist uns nun auch klar, aber der Boden soll jetzt auch ein paar Jährchen halten. Wer kann mir einen Rat zur Holzwahl geben und ist es evtl auch möglich Parkett zu verlegen? Wie gesagt der jetzige Boden ist uralt und ich weiß nicht was als Unterkonstruktion genommen wurde. Unser Haus wurde 1954 erbaut. Parkett darüber legen ist wohl nicht möglich? Evtl kann mir jemand eine Fachfirma aus unserer Nähe empfehlen, wir kommen aus Schleswig-Holstein bei Eckernförde. LG Nadine Petzoldt



Holz für Hunde...



ich würde Eiche oder Esche nehmen.

Robinie ist von der Stabilität her eigentlich besser. Aber ich habe mal gelesen, dass bei Pferdeboxen Robinie nicht verwendet werden darf, da das Holz für die Pferde giftig sei.

O.k. der Hund frisst nicht unbedingt gleich die Dielen - dennoch würde ich mich da erst mal erkundigen, bevor ich Robinie nehmen würde.

Parkett auf Diele geht sicherlich - aber der Aufbau wird dann wesentlich höher. Wenn möglich, würde ich die Diele austauschen.


Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de





Muss es denn Holz sein?
Viel robuster und dauerhafter wäre ein Boden aus Keramikfliesen. Die kann man auf einen Unterbau aus Span- oder Gipsfaserplatten aufkleben. Die Aufbauhöhe wird nicht viel mehr als bei Parkett. Unglasierte Ware bekommt mit der Zeit eine schöne Patina, wenn man mit Schmierseife reinigt.
Da ist es dann auch kein Unglück, wenn eines der Tiere mal etwas am falschen Ort ausscheidet, und teurer als ein Hartholzparkett wird es auch nicht.



Ein Unglück ist es Erstens, wenn Hunde auf einem -



--- viel zu glattem Boden so richtig " durchstarten ", weil sie am Hoftor eine Ameise mit einem Handwagen " vorbeidonnern " hören. ( Hunde hören 48 x besser als wir Menschen )---- Das Zweite Unglück besteht darin, daß sie so richtig auf die Schnautze stürtzen, weil der Bodenbelag einfach nicht artgerecht und viel zu glatt ist. --
Das Dritte Unglück flattert in Form einer Tierarztrechnung
heran. - Mit wedelnden Grüßen, Andreas



Holz und Hunde



Moin zusammen
Du wirst mit Hunden mit keinem Holz glücklich werden. Die Krallen der Tiere sind, für egel welches Holz, zu hart. Klingt übel, aber Laminat oder Fliesen ist das einzige das Hundekrallen auf Dauer wiedersteht.
Gruß Jürgen



Laminat ....



Laminat auf Dauer... na viel spaß damit!
Ne rustikale Eichendiele evtl. noch etwas strukturiert ist da die bessere Variante, Kratzer kommen da auch rein aber die fallen weniger auf und sind von der Optik weniger störend.

Pfötchengrüße aus dem Vogtland
Mirko Schlosser



Wenn schon Holz...



...dann würde ich auch zu Eiche tendieren.
Je nach Hundegröße (ist ja auch nicht zu vernachlässigen) sollte das eigentlich dauerhaft genug sein.
Wenn eure Drei allerdings so 60 Kg "Bolzen" sind, die auch mal "durchstarten", wäre vielleicht Beton das Richtige!

Nein war´n Scherz.
Bei halbwegs "gesittetem Benehmen" der Hunde sollte Eiche ausreichen. Ich kenne einige Hundegeprüfte Eichenböden die es bisher ausgehalten haben.

Bei Laminat wäre ich auch skeptisch. Was machste wenn denn doch mal ne Furche drin ist? Abschleifen wäre wohl kaum möglich.

@Frank
Ich habe wohl davon gehört, dass Eibe für Pferde (und auch Kinder) tödlich sein kann. Von Robinie ist mir da nichts bekannt.
Werde mal ein wenig recherchieren.

Grüße
Martin



Hund ud Holzfußboden



Nochmal Moin
Wir haben uns in 2001, mangels Masse, billigstes Laminat 5DM m2 zum verleimen, gekauft. Irgendwas mußte ja auf den Estich. Damit haben wir unser 75m2 Wohnzimmer und das ganze 100m2 Dachgeschoß ausgelegt. Wir haben zwei Hunde, Mix 35 KG, Labrador 45 KG, zu den Zeitpunkt 5 und 6 Jahre alt, und bestimmt keine ruhigen Gesellen. Das Laminat hat bis heute nur eine Delle. Da ist eines nachts das Oberlicht meiner Wohnzimmertür eingeschlagen, ansonsten ist es wie neu.
Die Treppe aus Buche, nur gewachst, sieht schwer mitgenommen aus. Sie wir von uns nur in Hausschuhen und den Hunden barfuß betretten.
Das sind meine Erfahrungen zu Laminat und Holz bei Hunden.
Gruß Jürgen





Noch was zum Problem von giftigem Holz:
Eiben sind für Pferde sehr giftig, weil diese die Nadeln abfressen, wenn sie drankommen. Auch Robinie hat sehr giftige Inhaltsstoffe. So soll das Holz, vor allem der Schleifstaub, sehr ungesund sein.
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass Böden aus diesem Holz, zumal wenn sie noch geölt oder gewachst sind, Probleme verursachen können. Es ist eben ein Unterschied, ob man pfundweise Nadeln vertilgt oder tagelang ohne Staubmaske Holz abschleift, oder ob man bloss Möbel oder eben Böden aus solchem Holz in der Wohnung hat. Wäre dem nicht so, wären in Deutschland solches Holz für den Wohnbereich sicher nicht zugelassen.
Laminat halte ich als Boden für Wohnungen mit Hunden für ungeeignet, da viel zu glatt. Und Holz ist dafür eigentlich zu schade. Bleibt nur noch Keramik oder Naturstein in geeigneter Oberfläche, auch den Tieren zuliebe.



Eiche an sich...



...ist recht dauerhaft. Eine rustikalere Sortierung wäre hier vorzuziehen.

Esche ist zwar hart, aber zu hell für solche Beanspruchungen.

Ansonsten Robinie, wie schon erwähnt, oder Bambus, oder Exotenhölzer. Besondere letztere können außerordentlich hart sein. Relativ preiswert käme zum Beispiel eine Hochkantlamelle aus Eisenholz daher. Schäden sieht man auf den reichstrukturieren Parkett kaum.

Grüße

Thomas