Holzwurm im Brennholz




Hallo. Ich habe am Wochenende einige RM Eichnholz
vom Freilager auf der Wiese in einen Holzunterstand am Haus geräumt. Leider mußte ich feststellen, daß überall feines Sägemehl lag und das Holz sieht aus als ob man mit dem Schrotgewehr darauf geschossen hätte. In einem Häufchen Sägemehl entdeckte ich einen 5-10mm langen Marden ähnlichen weißen Wurm.
Jetzt habe ihc natürlich bedenken, daß die "Würmer" auf den Unterstand un ddas Haus übergreifen könnten. Besteht diese Möglichkeit und wie kann ich das Ungeziefer im Freien wirkungsvoll bekämpfen.
Meine nächste Sorge ist, daß das Holz für die kommende Heizperiode gedacht ist und ich nun Bedenken habe es mir in die Wohnung zu legen.
Ich hoffen Ihr könnt mir weiterhelfen.

Danke und Gruß Stefan



Holzwurm im Brennholz --



Absolut sichere Methode :
VERHEIZEN !!
-- der nächste Winter kommt bestimmt !!
Viele Grüsse vom alten Holzwurm - Andreas Milling



Risikoabwägung



Guten Tag, um das Risiko sicher beurteilen zu können, muß der Schädling identifiziert werden. So läßt sich sagen, ob ein "Frischholzinskt" oder ein "Trockenholzinsekt" bei Ihnen nagt. Wenn Trockenholzinsekten, z.B. Anobien zu gange sind ist schon etwas Vorsicht geboten. Brennholz aus Laubhölzern wird oft von Gewöhnlichen Werftkäfern oder Sägehörnigen Werftkäfern angegangen. Frage: Findet sich unter der Rinde das Volle Ausmaß des Befalls einschließlich das beim Entfernen der Rinde erkennbar ist? Hat die Larve einen "Buckel" (Nackenblase) und ein spitzes Ende bzw. ein rundes Ende mit Dörnchen? Wäre in Hinweis auf Werftkäfer. Generell ist vor allem der Unterstand duch ein mögliches Übergreifen gefährdet, da das Holz dort feuchter ist als in der Wohnung. Im zentralbeheizten Haus werden die Holzfeuchten kaum für einen starken Befall ausreichen. Das sicherste ist von einem Fachmann die Insektenart bestimen lassen und danach Maßnahmen wählen.