Leimholz ausbessern mit Polyurethan

24.01.2005



Hallo,
Ich habe zwar kein Fachwerkhaus aber ein Giebel(von 4)ist nur aus Holz und Glas. Dabei sind Leimhölzer als tragende Elemente verarbeitet. Am unteren Ende wo sie auf einem Querholz aufstehen ist eine Aluleiste eingesetzt und die Fugen mit Silikon gedichtet. Jetzt habe ich festgestellt, dass in Risse des Holzes Wasser hinter das Silikon eingesickert ist und das Leimholz unten nass und z.T. auch schon etwas Faul ist.
Die Teile will ich herausfräsen und ersetzen.
Nun zu meiner Frage:
Es gibt von Voss-Chemie ein Flüssigpolyurethan G4 was mit Feuchtigkeit aushärtet. Man kann z.B. feuchtes Mauerwerk damit imprägnieren, da es der Restfeuchte nachzieht und damit tief eindringt.
Kann man das auch bei Holz ist es in meinem Fall sinnvoll und hat damit schon jemand Erfahrung?
Danke im Voraus.
Dieter



PU auf Holz



Hallo!
Erst einmal etwas Grunsächliches: Jedes dichte Element dass auf Holz gesetzt wird, hat dem Effekt dass das Holz dahinter feucht bleibt. Zu erwähnen sind hierbei: Ausfachung mit Klinker oder Porenbeton und Zementmörtel, dichte Farbanstriche aufs Holz, Silikon in den Holzfugen, Alu- oder Stahlplatten am Fussende, Pu-Schaum-Dichtungen rund um das Fenster, Bitumenpappen direkt unter den Schwellen, Metallwinkel im Fachwerk, u.a.m. und dass was Sie vor haben. Dahinter fault das Holz unwiderruflich.
Warten wir ab was Holzfachleute hier im Forum noch dazu sagen.
m.f.g



PU IN Holz



Hallo,
danke für den Hinweis, aber ich möchte ja von außen und am Ende des Leimholzes das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern. Von innen ist es trocken, Es sind Leimholzständer in einer Loggia, d.h. die andere Seite ist Innenraum.
Wegen der Aushärtung mit Feuchtigkeit dringt (oder soll)das Pu in das Holz ein und liegt nicht nur oben drauf.
Bei einem feuchten Keller habe ich das schon mal vor Jahren gemacht (Ziegelmauerwerk ohne Horizontalsperre). Die Wand konnte anschließend problemlos sogar lackiert werden. Das hat viele Jahre gehalten. Dass die Feuchtigkeit dann woanders hinzieht, ist eine andere Geschichte.
Gruß Dieter Brockners



Versuch macht kluch



... und manchmal merkt man dann in ein paar Jahren, was man davon NICHT hat.

Das wesentliche hat Herr Hamesse bereits gesagt.

Viel Erfolg



Kleine Ergänzung



zu den Ausführungen von Herrn Hamesse, nur zum Verständnis.
1. bekommt man keine Abdichtung an einer Fassade wirklich dicht, das heißt irgendwo dringt immer noch Wasser ein.
2. gibt es nicht unerhebliche Wassermengen durch Diffusion von innen.
Herr Hamesse hat recht, da bracut es keine weiteren Holzfachleute.





hallo dieter brockners
wenn sie wie beschrieben die fehlstellen herausfräsen wollen (hört sich gut an, wenn es funktioniert), dann spänen sie diese doch einfach mit dem entsprechenden holz wieder aus!
... ansonsten kann ich mich nur meinen vorrednern anschliessen, lassen sie die finger von G4!
gruss chr. bernard