Altholz einpacken - ja oder nein?

09.09.2005



Hallo erstmal und Kompliment...
Ich konnte in den letzten Monaten schon einige gute Infos hier finden. Dennoch habe ich eine konkrete Frage:
Derzeit plane ich einen Dachstuhlausbau - zweigeschossiger Kehlbalkenbund mit darüber liegenden Sparren - wobei Sparrenlage durch einen neuen Aufbau mit Dämmung ersetzt werden soll.
Der Denkmalschutz sinniert über die Erhaltung der Sparren nach. Doch ergeben sich dabei konstruktive und technische Probleme, die hier jetzt nebensächlich sind. Ich bin in Gesprächen mit Kollegen aber auf ein grundsätzliches Problem Gestossen. Daher meine Frage:
Wie hoch ist das baubiologische und physikalische Risiko bei eingepackten Althözern, die bisher immer offen waren?



Vom "Einpacken"



ist eigendlich immer abzuraten. Althölzer dürften, wenn die Dachkonstruktion bzw die Dacheindeckung nicht schadhaft war und aus diesem Grund das Holz sehr feucht ist, keine Probleme bei einem Einbau einer Dachdämmung verursachen.
Eine diffusionsoffene Konstruktion empfehle ich trotzdem. Z.B. Innen Dampfbremse ProClima DB+ mit einem niedrigen sd-Wert (luftdichte Ebene), Zellulosedämmung (oder Flachs, Holzweichfaser,...)und außen eine latexvergütete Holzweichfaserplatte wird mit Sicherheit dem alten Holz nicht schaden.



Sehe mich bestätigt



Danke für Antwort.
Der Dachaufbau wird eh DIffusionsoffen, da der Einbau einer anderen Konstruktion gar nicht möglich ist.