Massivholzmauer (MHM)

02.11.2009



Hallo,
wir haben ein sehr schönes Grundstück an einem Bachlauf erworben; nach der Unteren Wasserbhörde ist es 'Hochwassergebiet 1'. Wir möchten ein EFH mit ca 88 qm erstellen, ohne Keller; kommen mit Fundament aber dennoch entsprechend hoch -bei 1,10 über dem Boden erst die Bodenplatte. Da es in unseren Breiten und erst recht im Wassergebiet häufiger hohe Luftfeuchtigkeit gibt, stellt sich die Frage, ob unsere favorisierte 'Massivholzmauer (MHM)' die richtige Wahl vor Massiv - Bau (Poroton -Stein auf Stein) wäre. Von der Firma hat man uns natürlich die Holzmauer angepriesen und darüber hinaus zu bedenken gegeben, dass im Hochwasserfall Holz schneller ohne bleibende Schäden ausgetrocknet sei als Stein.

Kann uns hierzu jemand seine eigenen Erfahrungen mitteilen?
Besten Dank im voraus.

MfrGr. Peter





Klinkern kostet eben mehr, aber wieso dürfen Sie im Hochwassergebiet bauen ?
Was ist das überhaupt, potenzielles Überschwemmungsgebiet oder Retentionsraum ?
Wenn Überschwemmungsgebiet deichgeschützt oder nicht ?

Grüße



Hochwasser



Warum stelzen Sie das Haus nicht einfach auf?
Vor hoher Luftfeuchte brauchen Sie sich nicht zu fürchten, eher vor Hochwasserereignissen und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten.
Mich würde interessieren, wie groß die Häufigkeit von Überschwenmmungen auf dem Grundstück ist. Auch kleinere Überflutungen, die das Haus noch nicht erreichen, können Schäden verursachen. Da ist die anschließende Mückenplage noch das kleinste Übel.

Viele Grüße



Massivholzmauer (MHM)



Die Hochwasser - Häufigkeit ist relativ gering. 1994 laut Anwohnern zuletzt bis 10 cm vor dem Über-das-Ufer treten.
Auflage in diesem Bereich: 10 Meter mindestabstand von der Wasserkante.
Aufstelzen ist nach unseren Recherchen teurer als Tiefgründung. Wenn 'Nein', bitte ich um Aufklärung.
Danke.



Hochwasser



Alle, die mal übel vom Hochwasser erwischt wurden, haben nicht geglaubt, das es so schlimm kommt.
Es gibt immer ein erstes Mal.
Was das Aufschütten Eurer Motte betrifft:
Es ist nicht mit ein paar Fuhren Kies hinkippen getan.
Üblich sind an Wasserläufen auch Auelehme, organische Schichtungen und Schluffe als Baugrund, je nach Gewässerprofil und Verlauf.
Ein Baugrundgutachten ist unverzichtbar.
Danach richtet sich die Entscheidung der Art der Gründung.

Viele Grüße

p.s. Übrigens: Ein oder zwei Fotos und eine Ortsangabe wären hilfreich!
Ich wohne auch in der Ecke und die Geologische Karte des Harzes hängt hinter meinem Schreibtisch!