Heizungsideen?

10.07.2011



wir wohnen in einem kleinen haus welches momentan noch komplett mit holzöfen geheizt wird, auch Warmwasser im bad wird über einen kaldewei badeofen gemacht.
jetzt lassen wir das komplette Dach inkl. giebelwände machen um es dann auszubauen, mehr platz olé. wir würden auch gern endlich einen Heizung einbauen jedoch sind für uns die veranschlagten 18tsd einfach zu viel.
hat jemand eine idee wie wir haus warm bekommen inkl. warmwasser für weniger geld? hier ist doch die gesammelte fachkompetenz am werk :-)



Ich würde das elektrisch lösen,



jetzt, wo die Regierung verspricht, daß der Ökostrom billig bleibt, schon zweimal. Denn wir glauben doch, was die Regierung sagt, denn die ist ja so klug und weise.

Und billiger geht es doch eigentlich nicht.

Konrad Fischer
Heizsparfuchs



...



... Komisch! Ich hab die Pressemitteilungen der letzten Wochen eher so verstanden, daß man den Leuten versucht hat einzureden, daß Strom durch die fehlenden schwarzgelben Atome in Zukunft unbezahlbar teuer wird. Ungefähr sowie das hierüberall die Lichter ausgehen wenn nur eine kWh Atomstrom weniger durch's Netz fliest!... Offensichtlich hat sich dadurch keiner wirklich anstecken lassen & meine Glühbirne geht noch.


Aber zurück zur Frage! Ohne jedliche Angaben zu Haus und Bewohnern kann man solch eine Frage nicht wirklich beantworten.

Vielleicht kann ich Ihnen aber folgenden Tip mit auf den Weg geben: ... Wenn Sie eine Modernisierung Ihres Hauses planen, denken Sie ggf. auch über eine Wärmedämmung nach (Herr Fischer sieht jetzt sicher rot). Die Planung von Dämmmaßnahmen und Heizung sollte dabei möglichst parallel erfolgen. Machen Sie sich genauere Gedanken zu Ihren Heizgewohnheiten, und darüber welchen Wohnkomfort sie als unumgänglich, und welche Sie für verzichtbar empfinden. Diese Überlegungen sollten von einem guten Heizungsbauer oder Planer erfragt werden und auch in die Auslegung der späteren Heizanlage mit einfliesen. Zur Auslegung sollte eine raumweise Heizlastberechnung und nicht der breite Daumen dienen. Fragen sie dafür am Besten einen Planer und lassen den nach Stundenaufwand abrechnen. Die Genauigkeit der Berechnung hängt stark von Ihrer Kenntniss über die gebäudekonstruktion und die geplanten Maßnahmen ab. Lassen Sie sich die Berechnung genau erklären und vereinbaren Sie ggf. Änderungen fall's angebracht ...

Verfallen Sie nicht der Hoffnung schnell einen guten Heizungsbauer oder Planer zu finden, der Ihnen im Dschungel der angebotenen Möglichkeiten eine Ihren Bedürfnissen ensprechende Orientierung bieten wird. Meiner eigenen Erfahrung nach sind die Wenigsten dazu bereit oder in der Lage die heute durchaus verfügbaren planerischen Hilfsmittel gewinnbringend in punkto Effizienz und Kostensenkung für den Kunden einzusetzen. In der Regel landen sie damit bei einem übermäßig groß dimmensionierten und technisierten Apparatus, der Ihnen eine Stange Geld kosten wird. Die Gründe hierfür mögen vielfältig sein und reichen von Scheu vor dem Aufwand, über fehlendes Wissen bis hin zur Leichtgläubigkeit der Kunden. Obendrein Fragen wie Gewährleistung und Zufriedenheit der Kunden (der Meckert halt schnell, wenn das Wasser mal kalt bleibt). Wenn Sie sich nicht selbst in die Materie einarbeiten wollen (verständlich) versuchen Sie es vielleicht besser über einen Planer für technische Gebäudeausrüstung mit entsprecheder Erfahrung und Referenzen. Der berät Sie am ehesten Anbieterneutral und lebt eigentlich davon, daß er Ihnen eine entsprechende Ersparniss verschafft.

Für Ihre Suche wünsche ich Ihnen viel Glück und die nötige Ausdauer. Vielleicht kann hier noch jemand was zum Thema Grundofen oder Holzfeuerung sagen.

Gruß aus Berlin,



Sie heizen



zur Zeit ,preiswert ,co 2 neutral ,regenerativ,unabhängig....
und möchten all dies gegen eine teure Wartungsintensive,reparatur anfällige,Heizungsanlage eintauschen?
Überlegen Sie doch einfach ihre Feuerrung zu optimieren(Grundofen)!

Gruß
Martin



Die Kombilösung



ist vielleicht auch was: Grundheizung Holz, Zuheizen und WW (Durchlauferhitzer) elektrisch.

Bei der Dachdämmung sehe ich übrigens nicht rot, sondern schwarz.

Konrad Fischer



Holzfragen ...



Vielen Dank Herr Fischer, daß Sie hier gleich mit der geballten Kraft der Bilder versuchen die Dinge für den Fragesteller in's richtige Licht zu rücken. ... Wieder eine arme Sehle vor dem Dämmwahn gerettet! ... Horror vom Feinsten, und damit läßt er jetzt bestimmt ganz schnell das dämmen sein! ...

Ich nehme mal an, daß Sie es eigentlich besser wissen und erklären könnten warum hier der Dämmaufbau nicht funktioniert hat. Aber bitte nicht wieder allein auf's Sommerkondensat schieben!


Holzheizung sind natürlich eine Alternative aber sie pauschal als Ultima Ration zu verkaufen wird in meinen Augen dem Thema nicht gerecht. Es gibt durchaus Menschen - und es werden immer mehr - die auf Grund mangelnder körperlicher Leistungsfähigkeit eben nicht mehr in der Lage sind sich täglich selbst um Ihr Holzfeuer zu kümmern. Und die funktionierende Großfamilie ist leider selten geworden. CO2 neutral ja, aber nicht Stickoxid (saurer Regen ) und Feinstaub. Und ... unabhängig ist man nur mit genug Holz hinter der Hütte, respektive mit dem eigenen Stück Wald.
Auch Holz ist endlich und wächst sehr viel langsamer nach als man es verbrennen kann.


Gruß aus Berlin,



Schimmel außen,



wie auf dem vorigen Bild, ist kein Sommerkondensat, sondern Folge von Winterkondensat. Das Kondensat aus der Luftfeuchte schlägt sich an den kühleren Bauteilen nieder, und die sitzen winters außen.

Sommerkondensat sieht eher aus, wie auf diesem Bild in einem süddeutschen Barockdachstuhl, übrigens nur kurz nach sommerlichem Einbau der schimmelpilzfreundlichst chemiegetunkten Mineralwolle entstanden. Die voll verpilzten Dämmfilze der Vorgängerdämmung - ebenfalls Mineralwollgestrüpp - lagen übrigens noch auf dem Dachboden. Ein Eldorado für den neugierigen Mykologen ... ;-)

Konrad Fischer
Schwammerlsucher



Heizungsideen?



"Grundheizung durch Holzfeuerung und elektrische Zuheizung" durch Strahlplatten ist flexibel und gut. Machen wir auch so. Allerdings darf dann die Speichermasse für die Aufnahme der Strahlungswärme nicht von innen weggedämmt worden sein.



Wärmste Empfehlung



@ Stephan
Natürlich ist das heizen mit Feuer die einzig wahre Lösung!
Aber gibt es die?
Bis Gas und Öl "nach gewachsen" sind vergehen ein paar Millionen Jahre! Ich bin seit siebzehn Jahren unabhängig was meinen Holzbedarf angeht,einerseits bringt das meine Arbeit mit sich auf der anderen Seite zeigt sich immer wieder ,das Holzheizer sehr pfiffige und Ideenreiche Menschen sind.Ein Paar Häuser weiter ,wohnt ein Ehepaar in den Siebzigern,die haben in den letzten dreißig Jahren,mit nix anderem als Holz geheizt,der Mann macht das alles alleine,vom Fällen bis zum spalten und verbrennen und der zahlt nix fürs Holz!Es werden irre Mengen Holz einfach nur weg geschmissen!Stammholz kein Müll.
Klar das wir nicht alle diesen Weg gehen können!
Finde es schwierig mich in jemanden rein zu denken , der mit Holz heizt,aber endlich eine Heizung haben möchte.

Und Hasn wünsche ich die optimale Lösung zu finden!

Grüße
Martin





Hallo Martin,

... bitte nicht falsch verstehen! ... Ich habe nicht's gegen Holzheizung, und werde auch keinen als Bäumetöter verteufeln, der eine Zuhause stehen hat. Für Altbauten durchaus eine sinnvolle Alternative zu Gas, Öl und Strom, . Bei Neubauten hat man andere Möglichkeiten! ... Wollte nur vermeiden, daß der Eindruck entsteht das damit die Welt zu retten ist, und man sich überhaupt nicht mehr um das Thema Energieeffizienz kümmern muß.

"Finde es schwierig mich in jemanden rein zu denken , der mit Holz heizt,aber endlich eine Heizung haben möchte." ... Klaube diese Frage kann uns nur Hasn beantworten. Denke aber es gibt Gründe ... sei es Alter, Krankheit oder einfach nur eine andere Vorstellung von Wohnkomfort. ...

Gruß aus Berlin,





also natürlich dämmen wir unser dachgeschoss, wir wohnen doch nicht ungedämmt :O
kann ich einen grundofen bauen lassen der mir alle zimmer, Erdgeschoss und Dachgeschoss heizt? was für preise werden da denn so ca. aufgerufen?



Zum Thema Grundofen



würde ich hier mal ins Profil von Walter Hofacker kucken.

Es sollte heißen,ist natürlich nicht die einzig wahre Lösung.
Holzöfen haben sicherlich auch viele Nachteile,Holz schleppen,Staub und Ruß,angesprochene Emissionen,wer heizt im Urlaub.....da ist das schon ,schön einfach,am Thermostat zu drehen und das Haus wird warm.
Für mich ist die Holzfeuerung das Ideal,weil ich bis auf den Ofenbau und die Kaminreinigung alles selber machen kann,keinem Preisdiktat unterworfen bin(wobei ich fürchte uns Holzheizer kriegt der Staat auch noch dran)so ein Ofen,wenn ich ihn nicht irgendwo runter schmeiße ewig hält.

Gruß Martin



ich habe gerade zwei Angebote vorliegen:



Grundofen, der zwei große angrenzde Räume versorgen soll (allerdngs bis 4m Raumhöhe) Tunnellösung, d.h. Feuereungsklappe von beiden Seiten, schlicht, nur mit Ofenbank, ansonsten keinerlei Kacheln oder ähnliches.
Wenn man nur eine Klappe einbaut fallen etwa 1000 Euro weg.

Netto 10.000 - 12.000 Euronen!

Über mehr als eine Etage geht auch (Hypokausten, das sind gemauerte Warmluftkanäle), billger wird's davon aber sicher nicht.

Gruß Götz



Abschied von der Luft



Hallo

"Hypokausten" ist zwar ein nettes Wort bedarf aber eines grossen Wissens, wann und wie man das anwenden soll und kann.

Das Wichtige bei der Heizerei ist die Masse nicht die "warme Luft", die man erzeugt und Gott weiss wohin "leitet". Dann wird aus dem Grundofen ganz schnell ein Warmluftofen, der auch mehr verspricht als er dann hält.

Luft ist und bleibt ein schlechter Wärmeleiter und -speicher. Das ist nun mal Gesetz und zwar kein bundesrepublikanisches sondern ein physikalisches.

Warum also Luft warm machen und dann Panik davor bekommen, wenn sich ein Löchlein auftut und schwubs ist die mühsam und teuer erwärmte Luft beim Teufel bzw beim Löchlein raus.

Laßt dem Grundofen seine Masse und den anderen Materialien seine Speicherfähigkeit. Es wird manchmal zu viel Wert auf "Schnelligkeit" bei der Heizung gelegt und Trägheit verteufelt.

Überlegt euch ob es wirklich so wichtig ist warmes Wasser permanent auf Temperatur zu halten um mal "Wann man will" warmes Wasser parat zu haben. Ein Aufwand, den ein DLE präzise auf die Zeit kürzt, in dem man das warme Wasser braucht.

Alle reden vom SPAREN oder vom ENERGIE-Sparen und wenn ein Quäntchen eines sehr zweifelhaften Komforts abhanden kommen könnte, dann wird schon geschrien.

So ein "unpraktischer" Holzbadeofen von anno Tobak hat neben dem Vorteil der Wassererwärmung auch noch den Vorzug, dass er nebenbei den Raum erwärmt und nebenbei auch noch zur Masseerwärmung des Kamins beiträgt.

Da fängt man beim Dach an und will dann Heizung dann kommt links und dann rechts … Wo bleibt das Gesamtkonzept? das "Schritt für Schritt" , das "Sich nichts selbst verbauen", das sinnvolle synergetische System, das ein wirkliches Haus, einen wirklichen Wohnraum ausmacht.

Alles kostet Geld - aber wenn vermeintliche Ersparnis sich dann in 5 oder 10 Jahren zu einem realen Groschenngrab erweist?

Nicht nur beim Bauen kommt alles darauf an - und die Weisheit:
"Das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile" greift hier besonders.

Die gesamte Konstruktion hat Einfluss auf Heizung, auf Nutzung, auf Materialien, etc. und nichts sollte "einzeln für sich" betrachtet bzw "optimiert" werden ohne den Zusammenhang zu verlieren.

Ein Haus baut sich nicht aus einer 3-Zeiler Frage und aus n+x Antworten.

Hört sich zwar blöd an - ist aber so!

FK





Soll heißen wir ziehen lieber in eine Mietwohnung, weil wir keine 80 tsd mehr in unser Haus stecken können?



Die Hypokausten-Idee wollte ich ja auch nicht emfehlen,



aber eine einzelne Feuerungsstätte, die über mehrere Etagen heizt geht entweder nur so oder aber mit "Wassertasche" und Heizkörpern, Wand- oder Fußbodenheizung. Dann braucht's noch einen großen Speicher und ein Reserve / Warmwassersystem (wer will schon im Sommer mit dem Kachelofen das Duschwasser heizen.) und noch mehr Geld (vom dauernden Nachlegen um das Wasser wirklich warm zu halten, ganz zu schweigen).

Was ich sagen wollte ist, Grundofen ist 'ne feine Sache aber nicht unbedingt billig. Mehrere Etagen ist theoretisch möglich aber noch viel teurer und kompliziert (das werden sicher mehr als 18000). Wenn man das Holznachlegen lästig findet ist das alles ohnehin kein guter Rat.

Ich würde mich zuerst fragen, welche Räume denn nun wirklich automatisch beheizt werden sollen (z.B. Bad), die würde ich auch elektrisch versorgen (Fußboden / Radiator), Ansonsten die Öfen stehen lassen und vielleicht mit diesen oft geschmähten elektrischen Sockel-Heizleisten ergänzen wenn man mal nicht da ist. Die sind nicht so teuer und man hat immer die Möglichkeit sich zu entscheiden, wo die Wärme herkommen soll (Billig und ein wenig Aufwand oder teuer und Comfort).



Hoffentlich....



....lehne ich mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster. Werde trotzdem meine Heizung widerholt vorstellen. Hab keinen Grundofen /obwohl auch damit geliebäugelt).
Unsere Heizung funktioniert mit Holzheizung und Grundwärmeerzeugung Erdgas. Wir besitzen einen Pufferspeicher,welcher mit Erdgastherme auf 50°C gehalten wird. Zuheizen in Übergangszeit und Winter mit einem wasserführenden Kamin. Verbraucher sind Heizung un Warmwasser. Heizkosten im Jahr sind ca. 1000 € Gas und 0 € Holz (da geschenkt). Holzverbrauch ungefähr 5 m² Holz. Verfahrensweise ist bei uns, das wir abends, auch oft früh (schichtarbeiter) den Kamin anheizen. Damit bringen wir den Pufferspeicher auf 80° C und die Therme läuft einen Tag nicht. Wenn Interesse zu Einzelheiten besteht meldet Euch über mail, sonst sprengt es hier den Rahmen.

Viele Grüße aus Leipzig
Katja und Steffen



hallo,



da wir vor dem gleichen problem stehen hab ich mich mal ein wenig informiert und bin dabei auf das callux brennstoffzellen projekt gestossen. dieses fand ich sehr interessant weil sie leute suchen die sich ein solches gerät stellen lassen wollen um es zu testen, man benötigt leider dafür einen erdgas Anschluss den wir nicht besitzen.

die vorteile einen solchen gerätes es erzeugt gleichzeitig energie in form von wärme und strom aus dem verhandenen wasserstoff im erdgas. da die thermische leistung aber eher gering ausfällt besitzt ein solches gerät noch einen eingebauten gasbrenner mit 22kw.

sehr interessant sind meiner meinung noch wärmepumpen wobei ich da die luft luft Pumpe bevorzuge, da bin ich mir aber nicht sicher ob diese bei neidrigen temperaturen noch funtioniern hab mal was von bis -5° gelesen. vorteil ist hier ganz klar das man sie auch als kühlung einsetzen kann ähnlich einer Klima anlage.

hier noch ein paar links.
http://www.heizungsvergleich.de/
http://www.callux.net/

gruss hendrik

ps: ich versuche nichts zuverkaufen!



Naja,



für alle die, die Ihr Leben nicht dem Ofen widmen wollen, wird die Scheitheizung wohl eher als Ergänzung denn als Grundlast taugen. Und die Amortisierung einer Ergänzung ist immer etwas fraglich. Wenn die Öfen aber noch stehen und funktionieren, sind sie sicher auch zukünftig willkommene Zusatzheizung. Da sie vor Einführung der unsäglichen Feinstaubparagrafen für Neuinstallationen schon standen, auch mit Bestandsschutz.

Wärmepumpe und Altbau? Hier wird es wohl keine Flächenheizungen mit niedrigem Vorlauf geben werden, das wird eher nichts Effizientes. Billig sowieso nicht.

Wenn Gas anliegt, ist eine Brennwerttherme doch ganz passabel. Wählt ein Markengerät und passt auf, daß es nicht überdimensioniert ist, das soll öfters vorkommen. Erfahrungsgemäß lassen sich die Kosten der Heizungsinstallation z.B. senken, wenn Ihr die Durchbrüche selber macht, das liebt kaum ein Heizungsbauer und berechnet es entsprechend. Für nix gibt es aber nun mal keine Heizung.

Grüße

Thomas



Moin Hasn,



bei einem "kleinen" Haus isses natürlich lästig teuer, weil alle benötigten Bausteine auf nur wenige qm umgelegt werden müssen.

Wir haben komplett gedämmt und mein HK im Schlafzimmer im 2.OG steht immer noch vor der Wand und ich frage mich, ob ich ihn überhaupt anschliessen soll.....unser wassergeführter Kaminofen im 1.OG heizt das locker mit.

Im Winter hatten wir minimal 14° am Morgen nach einer Frostnacht bei gekipptem Fenster, sonst eher 16° - 18°.

Mögliche 24° Grad in jedem Raum kosten nunmal, dass kann hier keiner weglabern......

Wenn euer Grundriss das hergibt, kann euch ein zentral stehender Kaminofen reichen, ergänzt mit (den ja hier eher verschrienen) IR-Platten z.B. im Bad.
Bleibt das Problem der Frostsicherung, falls ihr im Winter mal länger weg seid, da müssen dann Frostwächter an die kritischen Ecken, bzw. das Wassersystem entleert werden.

Falls ihr doch Gas-ZH macht, würde ich die unters Dach packen = kein Raumverlust und der Kamin bleibt frei für Holzbefeuerung, neues Abgasrohr für die Hzg. kost fast nix.

Gruss, Boris



Hallo Hans



Antworten gab es schon viele, aber du hast bisher nichts über dein haus geschrieben. Wie viele qm zu beheizende Wohnfläche hast du? Auf wieviel Etagen? Wieviele Zimmer? Welche Fenster sind drin? usw. Bevor ich da in meine Heizer-Glaskugel schaue, mache ich erstmal eine Bestandsaufnahme. Dann kann ich eher eine Empfehlung geben, die für dich vielleicht Sinn macht.
Stell mal ein paar Daten ein.

Gruß J. Simon





Sollen 2 Stockwerke werden, wobei eins unterm dach ist. Insgesamt dann ca. 85qm und Zimmer (ink Küche und Bad. Fenster werden doppeltverglaste, genaueres weiß ich noch nicht. Wir haben bisher nur hupfen und keinerlei Mgl. Gas oder Öl (ausser Tank in den Garten) zubeziwhen. Reicht das? :-)



Hallo Hans



wenn du alleRäume mit Heizkörpern ausstatten willst und hast weder Öl noch Gasanschluss, dann wird es nicht wesentlich billiger als 18 k€. Wenn du die Verrohrung fü die heizung selber machen kannst, sparst du schon mal viel Geld. Bei 85 qm würde ich auch fast sagen, lass die Holzöfen drin und installiere dir einen DLE für WW.
Ansonsten würde ich überlegen, einen wasserführenden Kaminofen oderPelletofen mit Pufferspeicher zu installieren und für Abwesenheitsfälle eine elektrische Aufladung des Speichers mit vorzusehen. Holz und Pellet kannst du draußen lagern (Pellets als Sackware) oder in einem Schuppen und gut isses. Einen Gastank mieten oder eine tankbatterie würde ich unter den Umständen nicht machen. Das wäre mir zu teuer und aufwändig. Selbst eine Wärmepumpe wird sich da kaum rechnen. Wichtig ist eine ordentliche Dachisolation. Dafür gibt es verschiedene Methoden, die du im Forum nachlesen kannst. So, das war meine Meinung. Vielleicht bekommst du noch andere Ideen.

Gruß J. Simon