Heißluftföhn

11.07.2006



Hallihallo,
ich bin gerade dabei, unsere Türen von ihrer alten Farbe zu befreien. Das mache ich mit einem Heißluftföhn. Das heißt, ich würde gern, denn ich habe mittlerweile zwei Föhne totgearbeitet. Die haben nach ein paar Stunden den Geist aufgegeben (Billigmarken, waren Erbstücke sozusagen). Habt Ihre eine Geräteempfehlung (möglichst mit Preis)? Oder kennt jemand einen Zauberspruch, wie ich die Farbe ohne Arbeit runterkriege? :-)

Danke schon mal!

Viele Grüße



der Rolls Royce



... der Abhitzanlagen ist der Speedheater

http://www.leinoelpro.de/sh_haupt.html

dann können Sie gleich mit den Fenstern weiter machen

Viel Erfolg

FK



Rolls Royce...



Stimmt! Der kostet 500,- Euro... Ähem.

Danke trotzdem. Sehr interessant. Gibt es von diesem System auch günstigere Versionen?

Grüße



Geniale Idee !



Hallo !

Das ist ja ein geniales Teil, für den Hobbyisten aber mal wieder nicht ganz die richtige Preisklasse.

Wird wohl, wie der Rolls Royce, in kleiner Stückzahl in Hand gefertigt und wird für den 20 jährigen Dauerbetrieb gedacht sein. Tja, da fragt man sich wieder mal wie eine Flex beim Aldi 10 Euro kosten kann und es dann noch 2 Jahre Garantie gibt.

Wieder Sonderangebot bei "Hier spricht der Preis" & Co. kaufen und wenn totgearbeitet zurückbringen, oder ein paar Euros mehr investieren. Habe seit Jahren einen von Makita im Einsatz. Scheint mir bei guter Behandlung, nicht fallen lassen wegen dem Keramikträger der Heizdrähte, ziemlich unkaputtbar.

Viele Grüße,
Karsten



Makita



ist ja auch etwas teurer... Mein Problem dabei ist, soviel kann ich nicht ausgeben. Es muß doch etwas zwischen 500,- Euro und 10,- Euro geben und auch was taugt, oder irre ich da?

Grüße



Zwischen 500,- und 10,- EUR



Dachog. Mal mit einer Lötlampe versuchen. Mfg ut de Oltmark



Daran



habe ich auch schon gedacht... Aber da brauche ich tonneweise Gas (oder gibts die auch elektrisch?). Bei unseren Türen ist sehr viel Feinarbeit gefragt - das dauert.

Muß ich am Ende doch schleifen? Oh Graus.

Grüße



Geräteempfehlung



Hallo Andrea,
ich habe eine Heißluftpistole von Westfalia für sage und schreibe 9,99 EUR.
Das Gerät leistet bei mir gute Dienste, nachdem ein anderes Billiggerät seinen Geist aufgegeben hatte. Alles Zubehör ist mit dem Gerät in einem Koffer verstaut. Allerdings taugt der beigelegte Farbschaber gar nichts. Nimm einen guten Spachtel dafür.

Allerdings ist zu beachten: Geräte dürfen niemals heiß laufen. Da heißt, man kann nicht stundenlang an einem Stück damit arbeiten. Sonst sagt der Motor "Tschüß". Meist sind es aber nur die Kohlen die sich verabschieden. Leider liegen Ersatzkohlen einem Billiggerät aber nicht bei, bzw. das Gerät läßt sich sowieso nicht öffnen.

Aber ungefähr eine Std. am Stück hält die von Westfalia schon aus. Dann erst abkühlen lassen

Also, Eile mit Weile. Auch beim Farbschichten entfernen.

Grüße
Ulrike



Uuups



Danke, Ulrike. Nunja, das mit der einen Stunde habe ich nicht eingehalten... Die Zeit ging irgendwie so schnell rum, daß ich erst mit dem einen Föhn ca. 4 Stunden (mit kurzen Unterbrechungen) gearbeitet habe und den anderen habe ich ca. drei Stunden gequält (ohne Pause). Naja, wie gesagt, die Zeit verging husch husch und die Tür war nicht fertig. Und ich spreche jetzt von Tür Nr. 2 von 9... Was tue ich mir da an? :-)

Grüße



Das gleiche wie ich



Liebe Andrea, ich gehöre auch zu den "Irren", die das selbst machen. Aber bei mir ging es schon mit den Fenstern los ;-)

Vorschlag zur Arbeitseinteilung: Ein zusammenhängendes Stück Farbe entfernen, anschließend erst mal mit dem Deltaschleifer, grobes Schleifpapier (40iger) schleifen. Dann kühlt die Heißluftpistole aus und beim Wechsel auch der Schleifer. So vermeide ich lange Leerlaufzeiten und werde trotzdem fertig.

Grüße

4 Std. am Stück hält kein Gerät der Welt auf Dauer aus ;-)



Profi und Heimwerker



Hallo !

Das ist für mich einer der Unterschiede zwischen Profi und Heimwerkergeräten, nicht nur beim Heißluftfön. Das Profigerät muß den Dauerbetrieb aushalten, zumindest den genzen Arbeitstag lang.


Karsten



Steinel!



Ich habe vor Jahren auch die Odyssee mit den Billigprodukten durch. Taugt alles nichts. Seitdem bin ich hochzufrieden mit meiner Steinel. Gibts auch im Baumarkt und ist vernünftige deutsche Markenware.



Das Gerät will ich sehen



das 8 Std. am Stück läuft, ohne Schaden zu nehmen.

Karsten, ich bin auch für Markengeräte. Aber erstens kann unsereins unmöglich den gesamten Gerätepark mit Markengeräten ausstatten. Und zweitens kann ich für 9,99 € nicht allzu viel Geld kaputt machen. Nach der Dauerbehandlung bei 14 Fenstern und 10 Türen inkl. Rahmen und Laibungen darf es kaputt sein. Selbst wenn ich dafür 3 dieser Billiggeräte verschleißen sollte ...

Man sollte die Kirche im Dorf lassen und sich lieber vernünftige Schleifer, Sägen, Bohrmaschinen, etc. zulegen. Übrigens müssen das auch keine Makitas sein. Mein Maschinenpark besteht fast ausschließlich aus Bosch-Geräten. Allesamt super und sehr belastbar. Das Älteste ist über 10 Jahre alt. Die Schlagbohrmaschine ist noch immer topp.

Grüße



nehmen



sie eine flex fürs grobe und die geraden flächen (vorher probetraining an unschuldigem holz) dafür gibts dann auch 18er schleifblätter.
ordentliche föns gibts von steinel, z.b. bei obi (so ab 30-40 euro?).
nach meiner Erfahrung mit meiner treppe, würde ich immer versuchen, so viel wie möglich zu schleifen, ist einfach angenhmer. beim dreieckschleifer (ich habe einen von kress, den ich zufriedenstellend finde - besser geht sicher) nicht am geld sparen und auf die leistung achten, selbiges gilt für die schleifblätter - nicht im baumarkt kaufen. empfindliches notfalls mit dem handschleifpapier. ich habe bei meiner Treppe nicht viel gefönt, was an den temperaturen lag und am geruch, aber auch daran, dass ich weniger mit Lack als mit prähistorischem Bohnerwachs zu kämpfen hatte.
muss halt jeder seinen weg finden.



Immer wieder das Selbe ...



... der Unterschied zwischen heisser Luft und Strahlungswärme!

die Föhns machen heisse Luft, Brandblasen (wenn man nicht aufpasst)
Brandflecken an den Hölzern ... dann mit 40 Papier schleiffen, dann ab und zu noch einen neuen kaufen .....
"Rechnet" sich das?
Und dann die Überlegung: eine Türe - OK / 10 Türen ....?
... und dann noch die Fenster , treppe etc ....

da muss man abwägen ...

manche kaufen sich ja Geräte - und wenn der Bau vorüber ist - verkaufen sies wieder .. Auch ne Möglichkeit!

frohes Schleifen!

FK



Sorry Herr Kurz



Ich habe nicht einen Quadratzentimeter verbranntes Holz und auch keine Brandblasen. Aber ich bin in der Zwischenzeit ein Profi in Sachen Fenster und Türen von Farbe befreien und im Ausglasen.

Erstens sollte man sich selbst natürlich schützen - heißt für mich in allen Fällen: Handschuhe anziehen - gibt es günstig bei Ausstattern des Handwerks. Die verkaufen auch an Privatleute. Selbst Spreißeln in der Haut tun weh und können sich böse entzünden wenn mans nicht rechtzeitig merkt.

Zweitens lassen sich Gebrauchtgeräte nur mit viel Verlust wiederverkaufen. Nur deshalb kann man auch gehörige Schnäppchen machen.

Drittens - wenn ein Gerät zu diesem Preis für die Dauer des Einsatzes hält, was spricht dagegen? Nichts - jedenfalls nicht für mein Verständnis.

Andere sollen machen wie sie es für richtig halten. Aber wenn jemand ein billiges Gerät sucht, das seinen Dienst tut, ist der/die noch lange nicht ohne Verstand.

Im Übrigen möchte ich wirklich die Heißluftpistole sehen, die tagelang jeweils 8 Std. ohne Unterbrechung (Abkühlung) arbeitet ohne Schaden zu nehmen. Lesen Sie doch mal die Bedienungsanleitungen zu dem Thema.

Grüße



8 Stunden



@Ulrike

Profigeräte halten 8 Stunden am Stück, auch mehrere Tage hintereinander. Ich kenne da genügend Beispiele aus Erfahrung bei der Industriellen Fertigung: Schweisstrafos, Kompressoren, Flex, Schwingschleifer, Staubsauger, Ständerbohrmaschinen....
und meine geliebte Stihl 048 :-)
Die Geräte aus dem Hobbysortiment würden nach längerer Betriebszeit die weiße Fahne schwenken.

Warum begann denn mit der Industrialisierung der Einsatz von Maschinen ? Weil die keine Mittagspause brauchen, nicht nach 8 Stunden Feierabend rufen, keine 3 Wochen Urlaub haben wollen und wenn sie "krank" werden kann man sie "entlassen".

Aber ganz klar, für den einmaligen Einsatz bei der Renovierung muß es nicht Festool, Fein, Makita und Hilti sein. Dann lieber ein paar Billigdinger verschleißen. Wo es für mich aber keine Kompromisse gibt, sind Handwerkzeuge. Wenn der Hammerstiel bricht, der Schraubenschlüssel nachgibt und Splitter vom Meißel fliegen gehen hört der Spaß auf.

Viele Grüße,
Karsten



Profigeräte



Lieber Karsten,

die Makita Bürstenwalze (weiß nicht mehr wie das Gerät genau heißt) unseres Zimmermanns hatten wir ausgeliehen um unsere freiliegenden Balken zu säubern.

In der Bedienungsanleitung steht ganz klar, dass man beim Heißwerden des Gerätes das Selbige abschalten soll um es auskühlen zu lassen. Ansonsten würde das Maschinchen Schaden nehmen. Vermutlich brennen die Kohlen durch. Heiß geworden ist das recht schnell, etwa nach 4 Std. Dauerbetrieb. Ich spreche von heiß, nicht warm.

Das steht auch in anderen Bedienungsanleitungen anderer Geräte. Und meine Billig-Heißluftpistole tuts immer noch - nach 10 Fenstern komplett entlacken. Das andere Billiggerät gab nach dem zweiten Fenster auf.

Ansonsten stimme ich Dir voll zu. Ich mag auch keine "angeschlagenen" Handwerkzeuge.

Grüße



herstellerunabhaengiger tip



das entscheidende problem ist die motorueberhitzung.

daher unbedingt einen foen kaufen, den man auf kaltluft stellen kann.

in pausen und nach arbeitsschluss den foen kalt laufen lassen, damit der motor auskuehlen kann (das dauert eine ganze weile!)

sehr schlecht fuer den motor ist das ausschalten ohne abkuehlung, wenn er heiss geworden ist.

und markengeraete wuerde ich hier schon aus sicherheitsgruenden verwenden. wer will schon einen billigfoen, wenn der hinterher funken sprueht oder man sich am gehaeuse verbrennt. da haette ich angst.

so long
paulchen

p.s.: ich verwende einen steinel-foen mit regelbarer temperatur (gut zum einstellen auf verschiedene lacke). habe noch nie ein ueberhitzungsproblem gehabt, auch nicht bei tagelangem entlacken im hochsommer.



Dauerbetrieb geht



Hi, ich hab auch n Steinel.

Und im Dauerbetrieb in Einsatz. Klar, Essenspause dazwischen muss auch mal sein, aber er läuft ununterbrochen.

Wie sollte er auch kaputtgehen? Überhitzen kann er jedenfalls nicht :o)

Ich kann ihn sehr empfehlen!

(im Gegensatz zu meinem Dreieckschleifer, der es garnet verträgt, heiß zu werden - und das ist auch ein teures Markenmodell gewesen)

Grüße Annette



Mit der Steinel habe ich auch



gute Erfahrungen gemacht !
Wir haben unsere vor 14 Jahren für ca. 50 DM gekauft, eine einfache mit zwei Stufen. Und die läuft und läuft und läuft.
Wenn ich richtig loslege, arbeite ich auch schon mal 4 Stunden am Stück damit!
Habe gerade mal bei Ebay geschaut, die gibt`s heute ab knapp 30 Euronen.
Mit den Billigmaschinen von Aldi und Co hab ich auch eher schlechte Erfahrungen gemacht.(Ich meine jetzt allgemein alle Maschinen wie Bohrmaschinen, Schwingschleifer, Stichsägen ect.)
Wenn man MAL ein Loch in die Wand bohren muss, dann reichen die Dinger aus, aber welcher Fachwerkhausbesitzer hat nicht dauerhaft was zu tun ;-)
Der Oberklops war mal ne Dreierpackung Geräte, die uns mein wohlmeinender Vater geschenkt hat : Stichsäge, Schwingschleider und Flex für zusammen 99 DM.....die Flex ging an, sobald man den Stecker in die Dose steckte, auch wenn man den Schalter nicht betätigte !!!!! Hätte mir fast nen "abben" Arm beschert !Vom Schwingschleifer löste sich nach ein paar Betriebsstunden während der Arbeit die Schleifplatte vom Restgerät ab. Die Stichsäge haben wir dann gleich entsorgt....
Seitdem geben wir doch lieber etwas mehr aus.
Man ärgert sich über nix solange wie über schlechte Qualität!
Zum Geburtstag hat mir mein GG auch ein nettes, langersehntes Spielzeug geschenkt, den Fein Multimaster :-)
Hatte noch gar keine Gelegenheit, das Ding auszusprobieren, aber demnächst müssen die Fenster nachgestrichen werden, da kommt die Maschine dann zum Einsatz!



Heißluftfön



Grüß Gott,
ich möchte nur bestätigen, dass ein Steinel-Fön schon seit vielen Jahren bei mir dienst tut und nie Probleme machte.
Ein überhitzter Fön schaltet übrigens bei Übertemperatur ab. Man sollte allerdings darauf achten, dass der Fön, wenn er heiß ist und zur Seite gelegt wird,sanft abgelegt wird. Wenn die Heizwendeln heiß sind, führt Stoßbelastung oftmals zum Bruch derselben.
Mehrere Stunden Fönarbeit am Stück sollte aber ein guter Fön allemal aushalten ohne kaputt zu gehen. Der Maschine ist es wurscht wielange sie läuft und bis die Schleifkohlen abgenutzt sind, vergeht sehr viel Zeit. Da hört man vorher von selbst auf zu fönen.
Ich stelle an die Belastbarkeit von Werkzeugen hohe Anforderungen, d.h. wenn ein Gerät meine Arbeitsweise aushält, dann geht es bei Anderen allemal. Der Steinel tats.

Beste Grüße und gutes Gelingen

Günther

P.S. Bearbeite übrigens zur Zeit im Außenbereich im Umrandungen der Fenster ( Stundenlang aalte Farbe entfernen..... Fön)





@Paulchen

iss doch wurscht, wenn Du Dir das Haus abfackelst, wenn der Fön Funken schlägt. Zahlt doch der Hersteller des Föns ;o) *unschuldigguckentu*. Ist dann ein Produkthaftungsfall. Allerdings - den Fön kriegt man nicht ersetzt... Aber das will man in dem Fall dann wohl auch nimmer *grins*

Ja, ja, war ja nur n Scherz...

Meine Mama hatte mal n Haarfön, der hat plötzlich Funken gefönt... Boah, ich hätte dem Hersteller eins...

Grüße Annette



Steinel



Bedienungsanleitung Seite 6

"Überlasten Sie Ihre Werkzeuge nicht" ff.

Ein Leistungsbereich in Stunden ist leider nirgends angegeben, was sich dann im Zweifel unmittelbar auf die Garantie auswirkt. Was für mich wiederum heißt, dass ich eben nicht ununterbrochen stundenlang damit arbeite weil man sehr schnell vergisst, dass man das Gerät vor dem Abschalten erst mal abkühlen lassen sollte.

Grüße



Lebensdauer



Hallo !

Habe gerade bei meinen Tischlernachbarn die Kiste mit dem Profi-Steinel in die Hand bekommen. Dort ist in der Bedienanleitung die Lebensdauer des Motors mit 20.000 Stunden angegeben und die der Heizung mit 500-800 Stunden. Da weiß man wenigstens vorher woran man ist. Die Heizung kann man selbst wechseln, ist gesteckt und mit 4 Schrauben gesichert.

Wenn Elektrogeräte nicht für den Dauerbetrieb geeignet sind, muß normalerweise die Einschaltdauer angegeben werden. Wenn dort z.B. ED 50% steht, bezieht sich das auf eine Stunde, also maximal eine halbe Stunde Dauerbetrieb gefolgt von einer halben Stunde Pause. Findet man, glaub ich, oft auf Küchenmixern usw.


Viele Grüße,
Karsten



Liebe Leute,



ich danke Euch sehr herzlich für diese rege Beteiligung! :-)

Ich werde wohl den Vorschlag von Ulrike aufgreifen und abwechselnd mit Föhn und Deltaschleife arbeiten. Von einem Deltaschleifer habe ich schon immergeträumt! Har! Har! Har! Und dann kaufe ich mir noch einen Föhn, der auch Kaltluft kann. Das klingt überzeugend. Ich muß ja auch noch die Treppe bearbeiten - das hatte ich verdrängt.... Ich liebe Werkzeug! Hab Ihr schon mal mit einem Hammertacker gearbeitet? Ein Traum!

Ja, nochmals: Danke für die Tipps!!!!

Viele Grüße



wuerde immer zuerst an die sicherheit denken



das mit der einschaltdauer ist etwas, was man im bereich handwerkstauglicher geraete eher selten findet, da diese eben fuer den dauereinsatz gebaut sind
doch auch da findet sich solches gelegentlich, z.b. fallen mir da schweisstrafos ein.

bei billiggeraeten und kleinhaushaltsgeraeten, wie karsten erwaehnte, finden sich solche einschraenkungen ziemlich oft. hinweise finden sich auf dem schildchen mit dem elektroanschlusswert. ergaenzen muss ich karsten noch insoweit, dass es verschiedene einschaltdauerkennzeichnungen gibt. bei meiner uraltkaffeemuehle steht z.b. ED 1/60 drauf, d.h. 1 min pro std betriebsdauer. fuer eine kleinkaffeemuehle ist das auch ok.

ich denke jeder hat schon mal sowas erlebt, wie ein haushaltsmixer, entsafter, haarfoen heiss geworden ist und angefangen hat zu stinken und vielleicht sogar kaputtging.
da hat man/frau dann entweder nichts von der ed-begrenzung gewusst oder nicht dran gedacht.

unnoetige gefahren und einschraenkungen mag ich allerdings nicht.

daher schaue ich, wenn ich ueberhaupt mal billiggeraete zu kaufen in betracht ziehe, gerne ins handbuch.

vor einiger zeit bekam ich einen "geiz-ist-geil" anfall und kaufte mir fuer 10 euro einen 18v-schrauber von obi mit ladegeraet und 2 akkus. zu hause las ich das handbuch.

dort stand ziemlich versteckt drin, dass nach jeder akkuschnelladung das ladegeraet eine stunde abkuehlen muss und nicht weiter benutzt werden darf. (was auch berechtigt war.

das ladegeraet wird aussen so heiss, dass es fast wehtut - das ist ein zeichen, dass die temperatur 60 grad ueberschreitet. das typenschild gibt eine thermosicherung von 130 grad an, aber KEINE einschaltdauerbeschraenkung!!!
wie lange wird es dauern, bis das ding von alleine kaputt ist? es ist jedenfalls auf kurze lebensdauer gedesignt. normale elektronik hat eine maximal zulaessige betriebstemperatur von bis ca. 75 grad und eine maximale lagertemperatur von 125 grad. werden diese eckwerte nicht eingehalten, sinkt die lebensdauer dramatisch.

ergo bin ich immer hoechst vorsichtig damit, dass ich das ding gut belueftet und nicht in der sonne oder in der naehe von leichtentzuendlichen gegenstaenden aufstelle, denn - um ehrlich zu sein - ich habe selten die geduld, zwischendurch eine stunde zu warten. sowas sollte eigentlich auch nicht sein muessen. naja was will man schon fuer 10 euro erwarten.

wer also nur ein wenig unaufmerksam mit noname-/billiggeraeten ist, kann sich leicht vermeidbare gefahren einhandeln.

unbedingt bedenken sollte man auch dinge, wie sie claudia mit der billigflex aus dem geschenkpaket erlebt hat.
gerade bei maschinen, die physikalische kraft ausueben, sind maschinenfehler potentiell aeusserst gefaehrlich.

beispielsweise brauche ich bald eine hobelmaschine. und ich werde sie nur sehr selten benoetigen. in der letzten zeit waren in den gaengigen discountern lauter angebote mit hobelmaschinen um 20 euros herum. doch bei dem gedanken an die gefahren von hobelmaschinen usw. mag ich da echt keine experimente machen. da lieber eine maschine kaufen, bei der man nicht mit "ueberraschungen" rechnen muss.

so das waren meine gedanken. letztlich geht es um die sicherheit, und da kann man imho nicht gruendlich genug sein. sorry fuer die laenge.

so long
paulchen





Hallo,

es gibt natürlich auch die Möglichkeit, den Speedheater
zu leihen.
Bei Interesse meldet Euch per Mail.
Gruß
Dieter



Speedheater mieten



Hi Dieter,
habe interesse am Speedheater, wie lautet denn die eMail Adresse?
MfG
Markus