Dachausbau - Schleppgauben versus Spitzgauben

26.12.2002



Hallo, ich suche nach Informationen zum Dachausbau eines denkmalgeschuetzten Fachwerkhauses. Vor einem Jahr haben wir das Elternhaus meiner Ehefrau bezogen. Auf Grund der beengten Wohnsituation planten wir den Dachausbau. Dazu war der Einbau einer durchgehenden Schleppgaube geplant. Vom Denkmalschutz war jetzt zu hoehren, dass durchgehende (also nicht unterbrochene) Schleppgauben nicht dem Stil des Fachwerkhauses entsprechen und bestenfalls Spitzgauben genehmigt würden. Dies kann ich wegen des Raumverlustes natürlich nicht akzeptieren. Ein Blick auf die Dächer der Häuser in unserer Gegend zeigt auch dass durchgehende Schleppgauben durchaus häufig vorkommen, während man Spitzgauben nur vereinzelt findet. Sind Spitzgauben tatsächlich die für Fachwerkhäuser vorherrschende Gaubenform ?
Ein Ausweichen des Wohnraumes auf die Ökonomiegebäude ist wegen der landwirtschaftlichen Nutzung in absehbarer Zeit nicht möglich.



Gauben



Ohne den Ort zu kennen, bzw. die Region, kann ich nicht dazu sagen. Allgemeines ist zu sagen dass früher durchgehende Gauben zum Trocknen im Dachboden eingebaut waren. In den 60er Jahre sind durchgehende Gauben, allerdings völlig unproportionniert, auf den Dächer zu sehen. Eine Reihe von Spitzgauben auf dem Dach wirkt sehr unruhig in der Gestaltung, und daher nicht die Lösung sein. Das Problem liegt vermutlich darin dass das Haus denkmalgeschützt ist, die anderen (mit den langen Schleppgauben nicht). Wie gesagt ohne zu wissen wo das Haus sich befindet wird es schwierig sein einen Vorschlag per mail zu machen.
M.f.G.
J.E.Hamesse