Die Richtige Dachdämmung ?

01.11.2007



Hallo

Wir Bauen gerade unsere Dachwohnung um bzw aus
Das Haus is ca. 100 Jahre alt
Das Dach wurde vor ca. 15 Jahren neu gemacht und es ist eine Dachhaut vorhanden
Zur Wärmedämmung hat man uns folgendes Angeboten :

Klemmfilz KF2 160mm Dick und 1200 mm breit
Dampfbremsfolie 0.20mm 2x50 m

Allerdings sind die Sparren 100x100 mm
Mir kommt der Dämmfilz von 160 mm Dicke dazu zu Breit vor
Außerdem habe Ich gelesen das zwischen Dachhaut und Dämmfilz 3cm frei bleiben sollten

Nach der iso wollten wir Windrispenband 40/2 Verlegen und 15mm OSB platten verwenden
Diese sollen dann noch mit 10mm rigipsplatten beplankt werden

Kann mir jemand sagen ob der Angebotene Dämmfilz und die Dampfbremse das richtige ist ?

Danke schon mal vorab

Gruß Jens



Dämmung



Also mit der Dicke, also der Stärke von 160 mm, hast du wohl recht das materrial würde ja dann bei der Montage gestaucht werden und die Dämmeigenschaften würden verschlechtert, wobei der Filz, lässt der sich überhaupt 6cm drüken? da gehts schon los und zusätzlicher druck auf die ziegel, also ich weiß nicht das hört sich nicht gut an.



Vieles überdenken



Bei Ihnen sollte man einiges komplett neu überdenken.
Die ultimativ richtige Dämmung wird es sicherlich nicht geben, doch gut funktionierende Systemlösungen.
Hier sollte die Gesamtkonstruktion betrachtet werden, um keine Baufehler zu erzeugen.
Das bei Ihnen empfohlene System, wenn man es einmal so nennen soll, ist in dieser Form so nicht möglich.
Bei dieser Sparrenstärke (10 cm) ist generell eine Aufdopplung notwenidig, um eine erforderliche Dämmstärke zu erreichen. Also seitlich ein Pfoste anbringen, um eine Dämmstärke von mind. 180 mm zu erreichen (ohne Hinterlüftungsebene betrachtet!). Ein Vollsparrendämmsystem mit einer Dämmung, die einen guten sommerlichen Wärmeschutz aufweist, wäre hier bei Ihnen sinnvoller. Also s.z.B. Einblasdämmstoff mit einer Holzfaserunterdeckplatte und innenseitig mit einem gut verklebten und montierten Winddichtungspapier (pro clima etc.). Darüber Konstruktionsaufbau für die Endbeplankung.
Da wäre eine Fermacellplatte sinnvoll. Aber auch geputzte Lösungen sind möglich. Der Anspruch definiert die Lösungen.

Grüße Udo