Fenster aufarbeiten

06.03.2009



Ich will demnächst mit der Sicherung des Altbestandes an Fenstern beginnen. Dazu will ich erstmal die ganze alte Farbe von den Fenstern entfernen, bevor ich sie mit Leinöl behandle.

Nun wurde mir gerade von einem Fensterbauer dringend davon abgeraten, die Holzfenster abzubeizen. Meine Idee war, die lose Farbe erstmal mit einem Schaber vorsichtig zu entfernen und dann die Farbreste mit in Aceton geträngten Küchenkrep aufzuweichen.

Diese Methode wende ich seit längerem sehr erfolgreich bei der Aufarbeitung alter Metallteile wie Kastenschlösser an. Auch habe ich so schon von einer Buchenplatte (Küchentisch) altes Leinöl entfernt, bevor ich sie abgeschliffen und neu geölt habe. Das Ergebnis war sehr zufriedenstellend.

Was spricht gegen dieses Verfahren? Wird durch das Aceton eventuell der Rahmen entleimt? Könnte durchaus von Vorteil sein, da ich so die einzelnen Holzteile Aufarbeiten und frisch verleimen könnte.

Mit Heißluft habe ich bisher eher schlechte Erfahrungen gemacht - bevor der alte Lack nachgibt, ist auch schnell das Holz schwarz...

Gibt es bessere Methoden?


Viele Grüsse,
Axel



Es --



-- möge nützen.Dieses Foto stammt aus dem Fundus - Dieses Foto stammt aus dem Fundus  -



Fenster aufarbeiten



Vielleicht wäre der Speedheater die Lösung, in der Forumssuche mal bei Christine Siebert nachsehen bzw. auf deren Homepage. Beim Speedheater wird die Farbe statt durch Heißluft durch IR-Lampen Erwärmt und aufgeweicht, dadurch keine Schwarzfärbung des Holzes und keine Beschädigung des Fensterglases.





Den Speedheater gibts auch beim Forumsmitglied
Torsten Selle Natürliches Bauen & Naturbaustoffe
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