Fassadenisolierung, aber wie?

02.10.2004



Hallo,

zu aller erst möchten wir uns als Neulinge in diesem Forum vorstellen. Wir sind Katrin und Mathias und gerade im Begriff uns in Unterfranken einen kleinen Hof (kurze Beschreibung und Bilder siehe Profil) zu kaufen und diesen zu sanieren.

Im Moment stellt sich uns die Frage nach dem Aufbau und der Gestaltung der Fassade. Wir wollen von außen Isolieren und denken dabei an Holzfasermatten /-Platten. Über den eigentlichen Fassadenwerkstoff und die Farbgebung sind wir uns allerdings im Unklaren. Zur Diskussion stehen zur Zeit Putz (analog heute), Holz-Vorhangfassade mit senkrechter Lattung (mit Absatz je Stockwerk) oder eine Holzschindelung.

Selbstverständlich sind ansonsten neue Holzfenster und eine leichte Erhöhung des Dachüberstands (Kompensierung des Fassadenaufmaßes) geplant.

Dringend zu berücksichtigen ist, daß das Erdgeschoß aus Sandstein besteht und ab dem 1. Stock Fachwerk mit Bimsstein verbaut wurde. Aus diesem Grund muß der Aufbau Diffusionsoffen bleiben.

Nun unsere Fragen:
- Kann eine Putzfassade diffusionsoffen gestaltet werden?
- Wie muß der Wandaufbau sein, damit es keine Risse im Putz durch „arbeitendes“ Fachwerk gibt?
- Was kann man machen, um die schönen Fenstereinfassungen aus Sandstein im EG zu erhalten?
- Was würde Eurer Meinung nach stilistisch am besten passen (Putz, Lattung oder Schindelung)?
- Welcher Pflegeaufwand erwartet uns bei einer Verwendung von Holz mit Dünnschichtlasur in heller Farbe (z.B. gelb)? Unbehandeltes und ergrautes Holz gefällt uns zwar gut, paßt jedoch nicht gut in das Dorfbild.

Vielen Dank für Rat und Anregungen

Katrin & Mathias



fassade,



hallo katrin und mathias,
erstmal herzlich willkommen auf dieser plattform.
um den charakter des hauses zu bewahren, bzw. zu verbessern werden neue, gut und passend gegliederte Fenster natürlich einiges beitragen können.
aussendämmung ist schonmal gut. gliederung der fassade: unten massiv, oben fachwerk! vielleicht könnte dies durch eine entsprechende fassadegliederung wieder deutlich gemacht werden. ich könnt mir vorstellen, den massiven erdgeschossbereich mit einem Dämmputz (s. fränkisches bauern und handwerkerhaus in steinbach, auf unserem profil) zu versehen. wir haben dort "klimasan perlit" putz aus würzburg verwendet.- diffusionsoffener Kalkputz mit vulkangestein als dämmporen. im anschlussbereich an die sandsteingewände kann der putz gleichmässig bis auf die sandsteinfläche dünner geputzt werden, sodass diese erhalten bleiben könnten. im Obergeschoss und Giebel könnte ich mir eine Schalung mit darunterliegender hinterlüfteter Dämmung vorstellen. wie wäre es denn mit schlag- oder schiebeläden, z.B.: im erdgeschoss??? soweit erstmal meine ideen dazu, ich denke ihr solltet mal euer haus aufzeichnen und dann die verschiedensten möglichkeiten einzeichnen, vergleichen und dann entscheiden. dies müsste dann auch mit der Denkmalpflege abgestimmt werden, falls es sich um ein eingetragenes kulturdenkmal handelt.?
falls ihr interesse habt, könnt ihr gerne mal nach steinbach kommen und das von uns dort sanierte haus betrachten. wir haben in lohr sozusagen eine zweigstelle und sind eigentlich regelmässig zwecks diverser bauvorhaben und fam. wurzeln in unterfranken.
schöne grüsse aus der diaspora
christian bernard



Fassadenisolierung



hallo Häuslerenovierer, herzlich willkommen,

eine sehr gute diffusionsoffene Außenisolierung,die auch nicht allzu teuer ist, sind Schilfrohrmatten (5cm stark),mit
Spreizdübel befestigt,und anschließend mit Kalkputz verputzt.Hab ich bei meiner alten Schmiede auch gemacht, und bin sehr zufrieden.Zu den Einfassungen hin einfach absetzen. Zum Thema Holzlasierung: erstmal mit Denkmalamt abklären,und wenn freie Entscheidungsmöglichkeit, dann möchte ich behaupten eine schöne Lärchenschalung, sägerauh und unbehandelt, paßt in jedes Dorfbild, und hält viel länger als zB. lasiertes Fichtenholz.

viel Spaß, und angenehmes Wohnen - Christian



Vorher!



Die Ideen meiner Vorredner sind schon mal nicht schlecht. Bevor man allerdings an die weitere Planung geht, muss ein Nachweis gem. EnEv gemacht werden. Die von euch geplanten Baumaßnahmen unterliegen der EnEV und eine Gesamtbeurteilung des Gebäudes einschließlich Fenstererneuerung und evtl. Änderungen in der Beheizung und Brauchwassererwärmung, lassen sich als Gesamtpacket besser rechnen, und man hat dann noch die Möglichkeit mit verschiedenen Varianten zu spielen (z.B. kann ein gut gedämmtes Dach die erforderliche Dämmstoffstärke der Fassade verringern, bei einer guten Heizungstechnik sind die Anforderungen an die Dämmung nicht so hoch,...), oder auch hier und da noch ein paar Fördermittel locker zu machen.





nein!, herr kollege heim, dem möchte ich so wie dargebracht wiedersprechen. nicht zuerst die EnEV, sondern das gebäude, dessen gestaltung und sein bestandswert! vielleicht sollte der grund des "muss" erklärt werden. mit all den von ihnen beschriebenen massnahmen (diese sind durchaus richtig und machbar!) können, wenn es sein soll die anforderungen der EnEV durchaus erreicht werden. aber bitte nicht zuerst diese, durchaus berechtigte glückseligmachung an den anfang stellen.
dies stell ich jetzt mal so mit schönen grüssen in den raum.
christian bernard



Doch!!



Und die Begründung ist eigendlich ganz einfach:
Muss: Weil das Energieeinspargesetz mit der daraus folgenden Energieeinsparverordnung ein Gesetz ist, das genauso einzuhalten ist wie z.B. ein Grenzabstand oder andere Bestimmungen aus den Baugesetzen.
Vorher: Damit der Planer bei der Gestaltung und bei dem Erhalt des Bestands die nötigen Informationen für eine gesetzeskonforme Planung zur Verfügung hat. Ich fange auch erst an zu planen, wenn ich weiss wie groß das Grundstück ist und welche Vorgaben ich nach dem Bebauungsplan einhalten muß.
Vielleicht ist mein "Vorher" ja auch nicht verstanden worden. Mit dem Vorher meine ich den Bestand erfassen (auch rechnerisch) und die Ziele definieren. Dann folgen die Vorschläge wie das Ziel zu erreichen ist. Da es, wie die vorherigen Beiträge zeigen immer mehrere Varianten gibt, kann man mit diesen Vorschlägen Alternativen durchrechnen und Entscheidungen treffen, die in manchen Fällen sicherlich bis zur Einholung einer Befreiung reichen können, in anderen auch eine CO2 Reduzierung bringen können, die ausreicht um Fördermittel beantragen zu können.

Fred Heim



@Christian Bernard



Vielen Dank für die guten Anregungen. Gerne werden wir in den kommenden Tagen mal in Steinbach vorbeischauen, schließlich liegt es für uns ja gerade um die Ecke. Wie klein die Welt doch ist.

Die Idee mit den Fensterläden hatten wir auch und haben diese schon in Form von Skizzen ausprobiert und für sehr passend befunden. Wahrscheinlich werden wir sie sogar über alle Stockwerke umsetzen.

Die Betonung des „massiven“ Erdgeschosses soll auf jeden Fall durch Erhalt der Sandsteinfassungen geschehen. Müssen diese durch das Auftragen einer stärkeren isolierenden Putzfassade nicht auch verstärkt oder gar durch stärkere Einfassungen ausgetauscht werden? Wie stark wurde im Fall Steinbach das „Klimasan Perlit“ aufgebracht?

Da es sich in unserem Fall nicht um ein Kulturdenkmal handelt, werden wir in den kommenden Tagen noch genügend Gelegenheit haben, diverse Varianten „durchzuspinnen“.

Viele Grüße



@Christian Breidenbach



Danke für den Tipp mit den Schilfrohrmatten. 5cm Stärke? Hast Du mehrere Lagen verarbeitet? Bis jetzt kennen wir derartig dickes Schilf nicht. Kannst Du uns diesbzgl. Informations- und Bezugsquellen nennen?

Unbehandelte und verwitternde Hölzer gefallen uns grundsätzlich sehr gut. Jedoch haben wir bis jetzt in der Praxis schöne und weniger schöne Bespiele (z.B. völlig unregelmäßig gescheckte Flächen) gesehen. Kannst Du sagen, wie sich unbehandelte Lärche mit der Zeit entwickelt (nach 1, 3, 10, ... Jahren)? Wann erhält ein Holz mit der Zeit diese schwarz/braune und wann diese siber/graue Färbung? Bei den Hölzern im Bereich unser Scheune sind beide Fälle zu sehen?

Viele Grüße



@Fred Heim



Danke für den Hinweis auf die EnEV. Wir haben uns vorhin mal die Zeit genommen, einwenig diese Verordnung zu überfliegen. Klingt alles sehr gut gemeint, jedoch für die Praxis des durchschnittlichen Altbau-Renovierers nur in Auszügen anwendbar. Es dürfte für einem Altbaubesitzer kaum zu zumuten sein, für einen Satz schöner Holzfenster, neben dem Fensterbauer auch noch einen Architekten für eine Ermittlung von Jahres-Primärbedarfen und Transmisssionswerten zwecks Ausstellung eines Energiebedarfsausweises engagieren zu müssen. So etwas führt schnell dazu, daß es sich der Altbaubesitzer mit seinen schönen, aber nicht ganz billigen neuen Fenster noch mal anders überlegt. Dieses ist sicher nicht im Sinne des Gesetzgebers.

Worauf der Verfasser dieser Verordnung abzielt, sieht man ganz gut an §18 den Ordnungswidrigkeiten. Hier ist von „vorsätzlicher“ oder „fahrlässiger“ Handlung die Rede und zielt somit mehr auf den informierten Fachmann ab. Es wird ausdrücklich Bezug auf folgende „Vergehen“ (ich erlaube mir Folgende nicht fachmännische und freie Übersetzung):
1. Einbau von Heizkesseln, die nicht den aktuellen Bestimmungen Genüge tun
2. Nicht rechzeitigen Austausch seiner veralteten Heizungsanlage
3. Verwendung von Umwälzpumpen mit extrem hohem Energiebedarf
4. Fehlender Isolierung von Warmwasser- und Heizungsrohren

So wie es bereits Christian Bernard erwähnt hat, wird bei uns zu aller erst die stil- und werkstoffgerechte Sanierung unseres Hauses im Vordergrund stehen. Wenn wir schließlich ein Konzept haben, werden wir dieses selbstverständlich energietechnisch so optimal wie wirtschaftlich möglich umsetzen. Allein schon im eigenen Interesse.

Viele Grüße



Schade,



keiner versteht mich ;-(( Ich versuche es aber noch einmal:
Wenn es um den Einbau neuer Fenster geht, ist die Einhaltung der EnEV kein Problem, denn da steht, dass ein bestimmter U-Wert (1,7), der von jedem Fensterlieferanten angeben wird, eingehalten werden muss. (hier entstehen also keine Kosten)
Wird eine Fassade gedämmt, oder verändert (z.B. neuer Putz)gibt es einen Grenzwert von 0,35. Die Ermittlung des Wertes wird unter 50 € kosten. Manchmal gibt es diese hier im Forum oder vom Hersteller der Dämmmaterialien sogar kostenlos. (wieder keine Kosten)
Ich kann das jetzt über alle Bauteile so weiter führen....
Nun ist es aber nicht ganz einfach z.B. den Wert für die Fassade einzuhalten.
Hier gibt es aber nach der EnEV die Möglichkeit, wenn das Gebäude wärmetechnisch komplett überarbeitet wird ein Gesamtkonzept zu erstellen, in dem auch die Gebäudetechnik eine wichtige Rolle spielt. Bei diesem Gesamtkonzept kommt vielleicht herraus, dass die Erdgeschosswand 'nur' einen Dämmwert von 0,75 einhalten muß (Ich habe jetzt ein Gebäude gerechnet, bei dem an der Fassade gar nichts verändert wird und es gibt trotzdem Kfw-Fördermittel für die CO2 Einsparung). Diese Arbeit kann natürlich kein Laie durchführen. Aber ein Bauherr macht seine Statik ja auch nicht selber. (das gibts natürlich nicht umsonst, geschätzte Kosten für eine solche Aufstellung ca. 300-500 € bei einer Investition von sagen wir mal 50.000 €, noch nicht mal 1%. Dieser Betrag dürfte bei neuer Haustechnik, gesamte Dämmung des Gebäude und neue Fenster mit Sicherheit nicht zu hoch gegriffen sein)
Was bekomme ich dafür:
- Planungssicherheit
- Heizkosten im Rahmen
- Bauphysik in Ordnung
- Ein behagliches Wohnklime (wenn ich mit den
richtigen Materialien gearbeitet habe.
- Wertbeständigkeit
- Die Sicherheit Gesetzeskonform gearbeitet zu haben
- Das gute Gefühl nachhaltig gebaut zu haben
- CO2 Ausstoß gering
- Die Daten für Fördermittel
- ...
Ich weiß jetzt nicht, was der "durchschnittliche Haussanierer" von einer EnEV sonst noch erwartet. Ich denke er hat alle Möglichkeiten. Tatsache ist jedoch, dass er verpflichtet ist die Werte einzuhalten, auch wenn er keinen Fachmann zu Rate zieht, oder kein Befreiungsgrund besteht. Tatsache ist auch, dass unsere Bodenschätze zur Neige gehen. Tatsache ist auch, dass wir uns schlechte Abgaswerte resultierend aus schlechter Bauphysik und schlechter Haustechnik, gerade auch bei Altbauten nicht mehr leisten können. Tatsache ist auch, dass viele sanierte Gebäude Baumängel aufweisen, die zu Schimmelpilzbildung und zu anderen Schäden führen. Ich denke mir, dass uns mit der EnEV kein fehlerloses aber ein gut anwendbares Instrument an die Hand gegeben wurde, neue und alte Gebäude durch vergleichende Berechnungen auf einen guten qualitativen Stand zu bringen.
Für die Zukunft:
- Sollte das Gebäude einmal verkauft werden, kann ein Käufer die Eigentümer für eine nicht EnEV-konforme Sanierung haftbar machen (übrigens auch einen beteiligten Planer), es sei denn die Sanierung wird bei den Verhandlungen über den Kaufpreis außer acht gelassen und wer will das schon.
- Ab 2006 muß jeder Hausverkäufer für sein Gebäude einen Gebäudepass vorlegen. Dieser Gebäudepass beinhaltet den Energieverbrauch als vergleichende Berechnung entsprechend der EnEV. Man kann sich leicht vorstellen, dass die Einordnung des Gebäudes einen nicht unerheblichen Einfluß auf den Kaufpreis hat.
- Es gibt jetzt schon Banken, die eine wärmetechnische Beurteilung des Gebäudes bei der Wertermittlung, auch für die Beleihung fordern.
Nun wünsche ich natürlich niemandem, dass er sein schön saniertes Haus so schnell wieder abgeben muß. Es kommt aber leider hin und wieder vor und sollte nicht vernachlässigt werden.

Puhhh...ein Aufsatz sollte es eigendlich gar nicht werden!

Nun wünsche ich viel Erfolg, gute Berater, aber auch viel Spaß bei der Sanierung und natürlich viele gute Jahre in einem behaglichen neuen alten Haus.





lieber fred heim, ich bin der gleichen meinung, und am ende treffen wir uns gewiss am gleichen punkt. aber, ... und doch noch mal ein kleinwenig aber, der anfang,...(architekt vs. ing. ?) wir sind und näher als es scheint! gruss christian

katrin und mathias, zur frage klimasan: an dentiesten stellen, also in den gefachen wurden ca. 8 -10cm aufgetragen und zu den bekleidungen am fenster hin ca. auf 3cm gleichmässig beigeputzt. bei den gewänden könnte das ähnlich gehen, kommt auf die vorh. Putzstärke an. der sandstein ist so oder so eine extreme kältebrücke, die im detail geklärt werden müsste. (wenn diese den fensteranschlag bilden könnte ggf. zum fenster in irgendeiner form "entkoppelt" werden)
falls ihr mal in steinbach vorbei schauen wollt, ruft mich doch bitte kurz vorher an!
schöne grüsse
christian





Lieber Christian Bernhard,
freut mich natürlich und habe ich eigendlich auch nicht anders erwartet. Die Frage ist nur, wie kommt das bei den 'Laien' im Forum an. Daher mein 'Grundsatzreferat' :-))
Es läuft viel zu oft darauf hinaus, dass das Gesamtkonzept nicht vorhanden ist und nachher an Einzelbauteilen herumgedoktort werden muss.





Hallo Christan Bernard

8-10 cm Klimasan – Habt Ihr ausschließlich Klimasan A oder auch eine Schicht Klimasan W aufgebracht? Bringen 8-10 cm einen ausreichenden Dämmwert hinsichtlich EnEV? :-)

Gruß





als Unterputz wurde der klimasan-W putz mehrlagig aufgebracht, als deck.- Feinputz klimasan-antik. (ca. 1cm).
und jetzt kommt das gesamtkonzept, nach fred heim: wenn alle aspekte wie fenster, dach, fassade, Heizungssystem udgl. miteinbezogen weden, dann könen 8 cm klimasan durchaus ausreichend sein. u.U. ist es sinnvoll einen Energieberater (keinen maler, keinen heizungsbauer) zur rate zu ziehen. die Beratung wird von der kfw bezuschusst, so dass sich die eigentlichen kosten auf vielleicht 4h ing.-honorar beschränken. solch eine beratung, mit ergebnissen rentiert sich auf jeden fall und spart am ende auf jeden fall kosten.
erstmal grüsse aus kassel
christian



Schilfrohrisolierung und Lärchenverschalung



Hallöchen nochmal,

Interessante Wortmeldungen ,und sicher auch richtig, aber Häusle-Renovierer brauchen motivierte Tips,um mit viel Enthusiasmus ans Werk gehen zu können,und keinen fachlich-theoretischen Bremsfallschirm.(damit möchte ich nicht die Richtigkeit der Aussagen in Frage stellen, nur sollten die Beiträge einen zukünftigen Renovierer eben Klarheit geben und nicht überfordern)
Doch zurück zum Thema : Für mich ist die natürliche Färbung von alterndem Holz in d. Fall Lärchenholz in allen seinen Schattierungen schön. Dazu gehört es, dass auf der Sonnenseite eine andere Färbung entsteht wie auf der Nord und Westseite.
Schilfrohrmatten: Ich hab bei mir auf unsere 50cm Außenwände (massive Steinwand) , wegen Geldersparnis "nur" 5cm starke Matten aufgenagelt und diese verputzt.(bei der Dachaußenisolierung aber nicht gespart).
Meine Feststellung nach schon 7 harten Winter ,(in Südbayern ):Super - trotz der starken Wände den erwünschten "Kachelofeneffekt "erzielt.Die Wände geben die Wärme nach innen wieder ab.Fragt doch mal in einem (Alternativ)-Baustoffhandel in Eurer Gegend, ansonsten such ich euch gerne die Herstelleradresse heraus.
Viel Kraft bei Eurem Vorhaben wünscht Euch - Christian





Bitte teilen Sie mir mit, ob es Fördermittel für Dämmputz-Anbringung gibt.



Es gibt günstige Kredite für CO2 Einsparung



Dazu gehören Dämmung und oder Heizung. Die CO2 Einsparung muss rechnerisch durch einen Sachverständigen nachgewiesen werden.
Bei Erreichen des Standards "Niedrigenergiehauses im Bestand" auch bares Geld, bei entsprechendem Nachweis.