Fachwerk, Diamantscheibe, Möglichkeiten

04.10.2015 Schu17



Hallo

Wir haben in einer alten Scheune das Fachwerk an winer Seite restauriert und an ein anderen Seite neu gemacht. Aßerdem gibt es eine Seite an der das Fachwerk noch gut erhalten ist. Hier wurde vor ca. 60 Jahren ein Sockel von 80cm Höhe untermauert. Wir haben dies bei den erneuerten Seiten auch so gemacht. Erst 80cm Mauerwerk Dann das Fachwerk. Da die Mauer breiter als das Fachwerk ist, gibt es einen Versatz (s. Foto) Kann man den so lassen oder ist es ungünstig wenn sich dort Niederschlag sammelt. Dachüberstand ist normal. Was gibt es für Möglichkeiten den Bereich abzuschrägen?.

Besten Dank



Ich habe das bei mir.....



....mit großer Flex und Diamantscheibe gemacht. Anschließend angeputzt. War zwar Naturstein, ich könnte mir aber vorstellen, dass das bei dir auch geht.

Gruß
Martin



Sockel unter Fachwerkschwelle



Ein horizontaler Sockel direkt unter der Schwelle führt auf jeden Fall zu Spritzwasser und erhöhter Feuchtebelastung.
Wurde eine Dichtungsbahn gegen Feuchtigkeit und eine Abdichtung gegen Konvektion (als Luftdichtung) unter der Schwelle verlegt?

Wer die Handhabung mit großen Winkelschleifern gewohnt ist kann eine 45 Grad Abschrägung mit einem Schnitt herstellen,
ansonsten mit kleinem Winkelschleifer mehrere Schnitte machen und die Ziegelreste mit scharfem Meißel wegschlagen -
hinterher etwas nachbearbeiten- das sind dann nicht ganz so unnatürlich aus wie ein glatte mit dem Winkelschleifer hergestellte Schnittfläche.

Die Abschrägung direkt von der Mörtelfuge (oder einen cm tiefer)
unter dem Holzbalken bis zur ersten Fuge unter dem Stein verlaufen lassen.
Es wäre besser und einfacher gewesen, unter der Schwelle zB eine Ziegelreihe bündig mit der Schwelle zu vermauern und darunter eine schräge, vorne als Tropfkante überstehende Steinplatte oder Ziegelreihe zu nehmen.
Dabei würde das Sockelmauerwerk weniger durch von der Fassade ablaufendes Regenwasser belastet werden.

Die Wand wurde aber sorgfältig wohl aus Feldbranntsteinen hergestellt und mit Fugenglattstrich? verfugt.

Andreas Teich