Fachwerk, Balken, wärmeren, Wandaufbauten, gedämmten

05.01.2006



Hallo, ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2006 für Euch und Eure Familien...

Also ... ich möhte mal wieder was lernen...

Wir haben inunserem Miethaus ... bald Eigentum nur einen Raum ausser dem Bad der innen verkleidet ist ansonsten nur offenen Fachwerk... dieser Raum wurde verkleidet weil die Balken dort sehr angegriffen und optisch unansehnlich sind und beim nerputzenen unur noch schmale unregelmäßige Balkenreste zu sehen Waren... das würde ich irgendwann mal reparieren oder austauschen lassen wenn das möglich ist...

also in Zuge unserer allgemeinen Familienplanung äusserte meine Frau den Wunsch für das Knd einen wärmeren besser gedämmten Raum zu haben... und da kam mir sofort dieser Raum in den Sinn ... darauf fragte ich den Vermieter (Architekt) ob es möglich wäre diesen Raum zu dämmen und dan wieder zu verkleiden... doch welche Überraschung... er sagte das der Raum bereits mit Steinwolle gedämmt sei und mit Rigips verkleide sei... ohne Luftschicht...


Stellt diese Art der Verkleidung ein Problem dar???? Feuhtigkeit etc... is also nachKauf zwingend mit Größeren Reparaturen oder sogar einem Austausch zu rechnen... oder mache ich mir unbegründet Sorgen....

Danke für Eure Hilfe und Geduld mit einem Anfänger



TINAR!



Bevor Sie den Familienwunsch in die Tat umsetzen, würde ich, nach Ihrer eigener Schilderung, dieser Raum wurde verkleidet weil die Balken dort sehr angegriffen und optisch unansehnlich sind und beim verputzenen nur noch schmale unregelmäßige Balkenreste zu sehen Waren...
beraten bzw. eine Ursacheforschung aber bestenfalls eine Kur im Fachwerksinne beschließen;-)

Wat ist eigentlich
einen wärmeren besser gedämmten Raum zu haben?

Welche Wandaufbauten besitzen Sie?
Wie ist die Balkenlage ausgebildet?

Wärmend ist auch eine gute alte verlegte Dielung!


Fragende Grüße





Danke für die Antwort
"Wat ist eigentlich
einen wärmeren besser gedämmten Raum zu haben?

Welche Wandaufbauten besitzen Sie?
Wie ist die Balkenlage ausgebildet?

Wärmend ist auch eine gute alte verlegte Dielung!
"

Also da wir aus einem luftdicht verschlossenen Neubau kommen ... ist es bezüglich der Wärmehaltung in den Räumen eines Fachwerkhauses schonetwas anderes und es erfordert einiges mehr an Heizleistung und Kosten die Räume bei den jetzigen Temperaturen auf einem angenehmen Temperaturniveau zu halten... leider sind alle Räume da es sich bei dem saniertem Geäude um ein zeitweise genutzes Anwaltsbro handelt mit weißen großen diagonalen Fliesen ausgelegt welche wie in anderen Beiträgen beschrieWat ist eigentlich
einen wärmeren besser gedämmten Raum zu haben?

Welche Wandaufbauten besitzen Sie?
Wie ist die Balkenlage ausgebildet?

Wärmend ist auch eine gute alte verlegte Dielung!

Da wir aus einer luftdichten Neubauwohnung kommen finden wir es im Fachwerk schon etwas kühler und es ist mit einer normalen aber brandneuen Gasheizung mit riesigen Wand und freistehenden Radiatoren schon etwas aufwendiger und kostenintensiver eine behagliche Raumtemperatur bei diesen Temperaturen zu halten... ausserdem ist der gesamte oden wie bereits beschriben mit großen weissen teilweise knackenden fliesen verlegt... also auch von dort ein etwas kälteres klima... Wunsch Dielen und Veränderung der Heizung... erst Kaminofen etc. evtl Hezleisten...da ich aber die nächsten 2 Jahre noch Mieter bin ist meine Einflussnahme und Investitionsbereitschaft noch begrenzt!!

Zu den Balken: also teilweise sind in an einigen Stellen ie BAlken an den Innenseiten (Räumen) schmaler als an der Aussenfassade und in diesem beschriebenen verleideten Raum muss die wohl besonders schlimm gewesen sein...

das Haus hatvor der Sanierung wohl mit den ständern im Lehmboden, Wasser gestanden und muss an Vielen Stellen ziemlich feucht und vergammelt gewesen sein.

Das Ganze Haus wurde mit einer Kieselschicht- mit Drainage und einer Betonplatte unterfangen und an der einen Seit wurde ein alter Kriechkeller vertieft und auf die gleiche weise befestigt... die neuen Ständer sowie ca 30 % der Balken stammen von einem Abruch eines ca gleichalten Hauses.

Auch wurden im Haus eineige Balken im Zuge der Raumgestaltung abgeschnitten, neugesetzt, mit Metallriegeln und Stützen verstärkt oder befestigt um es nach modernen Bedürfnisenzu gestalten.

Ausserdem wurde ien komplett geflisets Bad mit allem erdenklichen Extras eingebaut.
Sowie der Spitzboden ausgebaut als großes Wohnimmer mit zwei kleinen dachbalkons nd offener Küche...

der Wandaufbau im gesamten Haus besteht zu 80 % aus den original Lehmgefachen mit Stakung ... überall als Sichtfachwerk nur im Bad durch fliesen und im besaten Raum durch Rigips mit Steinwolle verkleidet

Ich weiss dennoch das nach Kauf einige Sachen verändert bzw nach Regeln der Fachwerkaukunt geändert oder wiederhergestellt werden...

Nur bitte nochmal die Frage welche Risiken irgt eine Verkleidung mit rigips uns sind größere Schäden vorprogrammiert bzw. was muss ich tun um den Schaden so gering wie möglich zu halten???


Tobias



So aus der Ferne...



...kann man wie immer keine konkrete Aussage treffen. Jedoch läßt die Äußerung des Vermieters eine ungefähre Ahnung zu, wie mögliche ‚Sanierungsmaßnahmen’ durchgeführt wurden. Und wenn Sie von unansehnlichen, verputzten Balkenresten ‚sprechen’, schreit dies ja förmlich nach einem genauen Hinsehen und Beurteilen, bevor man sich in das Grundbuch dieser Immobilie eintragen lässt…

Was den optimalen Wandaufbau im System Fachwerk angeht, findet man hier im Forum hinreichend Hinweise und Diskussionen, um letztlich die für Sie geeignete Lösung zu finden. Sicher ist, daß Steinwolle dort nicht hingehört. Eventuelle Wärmedämmungen, egal ob innen oder außen, sollten so ausgeführt werden, daß Sie das gut funktionierende System Fachwerk nicht behindern oder gar zerstören. Also homogen, kapillar und in einer sinnvollen und ökonomischen Dämmstoffstärke!

Mit Grüßen aus Limburg
Uwe Berghammer

Bild: Beispiel einer herrlich duftenden Hanfdämmung (ich weiß, man kann es nicht wirklich riechen...)



Ihren Nachtrag...



...Herr Gerling, war noch vor meiner Antwort in der Diskussion; ich möchte gleich darauf reagieren:

Der Wandaufbau mit Gipskarton und Steinwolldämmung gehört wie, bereits angedeutet nicht zum Fachwerk. Da es nun mal vorhanden ist und dazu noch im Bad, stellt sich die Frage, ob dieser Aufbau mit, ohne und wenn, mit welcher Art von Dampfbremse er aufgebaut ist. Erst dann kann man beurteilen, ob es kurz- oder langfristig Schäden geben kann. Generell kann man aber davon ausgehen, daß solche Wandaufbauten nie solide ausgeführt sind; Folgeschäden sollte man erwarten, denn der Dampf kennt wie Wasser bekanntlich keine Grenzen…

Und für einen ‚Neubau-Geschädigten’ (entschuldigen Sie die Ironie) möchte ich Ihnen mitteilen, daß man gerade in einem Fachwerk ein wunderbares, behagliches Raumklima schaffen kann, ohne die liebenswerte Hütte gleich luftdicht Abdichten zu müssen. Gerade die noch erhaltenen 80% der alten Gefachstruktur sollten Sie als Potential betrachten, Ihren ‚Traum erlebbar’ zu machen…