Kellerdämmung im Altbau... Wie?

05.11.2012



Hallo!
Ich habe eine alte oldenburger Hundehütte aus dem Jahre 1893. Das Haus ist vollunterkellert (normale Feuchte) und hat eine Stehhöhe von 2 m. Auf den alten Dielen wurde ein Aufbau mit Latten von einer Stärke von 40 mm konstruiert. Darauf wurden die neuen Dielen geschraubt. Der Hohlraum zwischen den beiden Dielenböden wurde mit einer Trittschalldämmung versehen. Die alten Dielen liegen, wie damals üblich, auf Sparren, die eine Stärke von 160 mm besitzen. Dieser Zwischenraum zwischen den Sparren soll gedämmt werden. Nun meine Frage: Wie?
Ich habe mehrere Meinungen erhalten:

1. einfach Klemmrock oder Isover zwischen den Sparren klemmen und so befestigen, dass sie nicht runterfällt und es nach unten hin mit einer diffosionsoffenen Folie versehen.

2. zu den alten Dielen hin eine Dampfbremse anbringen.... dann die Dämmung...dann Befestigung und dann die diffosiensoffene Folie.

3. wie 2. aber zwischen Dampfbremse und alten Dielen Platz lassen durch eine Lattung, damit zwischen Dampfbremse und Diele kein Schimmel entsteht.
Zwischen den Sparren kann ich keine Hartschaumplatten installieren, da auch zum Teil Heizungsrohre dort verlaufen

Was ist die richtige und vielleicht einfachere Lösung?

Danke im Voraus für eure Vorschläge.

MATTHIAS



Kellerdecke dämmen



Hallo Matthias,
eine Dampfbremse bzw. -Sperre ist nicht erforderlich.
Als Dämmung reichen Dämmkeile oder -Filze aus Mineralwolle aus. Klemmen sie die Dämmung ohne Lücken und ohne Zwischenräume (wichtig!) direkt unter die Dielung zwischen die Deckenbalken. Sichern sie die Keile gegen herausrutschen durch ein paar quer aufzuschraubenden Dachlatten
Mittelfristig gesehen sollte ein Neuaufbau der Kellerdecke erfolgen.

Viele Grüße