Dachschräge dämmen




Hallo,
hab mir eine Doppelhaushälfte Bj 1920 gekauft. Es ist ein Altbau, kein Fachwerkhaus.Iim Obergeschoss habe ich ein 250 mal 4 meter Dachschräge ( steiles Satteldach ohne Aufbauten ) vom Heraklit befreit und sehen nur auf Sparren und Ziegel, ich möchte die Sparren von 8 mal 10 auf 8 ma 20 aufdoppfeln und eine Mineralwolle Dämmung etablierenca 16 bis 18 cm zwischen und Untersparrendämmung mit Dampfbremse, da Gebälk und Ziegel intakt sind Braas Zementpfannen aus 1989.
Leider gibt es weder eine Unterspannbahn noch ein unterdach. Ich habe mir die idee abgekuckt eine WeichfaserplatteMultiplex top 22 oder 28 mittels Dachlatten zwischen die sparren zu setzen, bei 5cm Hinterlüftung aller dings frage ich mich ob die Weichfaserplatte noch diffusionsoffen genug ist. Zwischen der Zwischen -und der Untersparrendämmung soll ein eine Vario Dampfbremse liegen und nach aussen hin soll es ja immer offener werden. Das Haus steht in einem vorort von Saarbrücken ( Jägersfreude und ist bestandteil einer ehemaligen Bergarbeiter siedlung. Die Grube wurde allerding schon 1967 stillgelegt das nur so am Rand Bergschäden sind kein Thema. Ich hab mal eine Grafik mit dem Uwert rechner erstellt aber ich sehe gerade für fotos muss ich mich erst registrieren.
Also eigentlich ist meine frage ist das gut so mit der zwischen den Sparren gesetzten Weichfaserplatte als regenabweisendes diffussionsoffenes Untertdach oder nicht ? Ich versuch mal die Grafik nachzuliefern



immer noch schräge dämmen


immer noch schräge dämmen

hier der Screenshot vom uwert-Rechner, evtl etwas zoomen



Dachdämmung



Die Hinterlüftung kann viel geringer sein. Es ist ja alles diffusionsoffen.

Als Dampfbremse genügt eine mit geringem Sd-Wert von ca 2 m.
Feuchtevariable sind nur in besonderen Fällen notwendig, der hier nicht vorliegt.

Zellulose, Holzfaser, Hanf sind im Gegensatz zu Mineralwolle kapillaraktiv und bieten viel besseren Hitzeschutz, zudem wesentlich höhere Feuchteaufnahme bei gleichbleibender Dämmwirkung
gegenüber Mineralwolle, deren Dämmwert schon bei geringer Feuchtesteigerung stark abnimmt.

Andreas Teich



Dachschräge dämmen



Gegen die eine durchgängige Isolierung mit Naturbaustoffen und für den hohen Mineralwollanteil habe ich mich eigentlich wegen der Brennbarkeit entschieden. Wenn irgenwo mal ne richtige Feuerquelle ( flasche Schnaps ) zündet, brennt das ganze Balken Holwollgemisch sicher ähnlich wie Zunder. Die Tatsache das die Materialen schwer entflammbar sind beruhigt mich nicht wirklich persönliche Paranoia eben.

Mit der Dampfsperre das kucke ich mir noch mal genau an und werde ggf anpassen, spart evtl auch einiges. sicher eine gute Anregung.

Die relativ grosse Hinterlüftung habe ich aus einem Gutex Sanierungskonstruktionsbeispiel bei stärkerem Materialmix abgekuckt ich fand das auch deswegen ansprechend weil ich mir die Installation einfacher Vorstelle und der Sparren /lattenübegang so hoffe ich besser dicht wird. Wenn die Latten viel kleiner werden sind sie nicht mehr stabil und gut zum spaxen. Ca 1cm hinterlüftungstiefe muss ich evt wegen der Unterschiedlichen Sparrentiefe noch in Reserve halten, dann wird anstatt 5 cm hinterlüftung ohne Traglattung eben 4 cm Ich weiss man kan das auch mit Folie umsetzten fand ich aber technisch irgendwie gefuhrwerkt.

Gruss Martin