Bodenaufbau Werkstatt in Scheune




Hallo zusammen, bin neu hier im Forum.
Mein Vorhaben:
Alte Scheune(ca. 4x8m) mit angrenzendem Stall(Keine Tiere mehr vorhanden) mit Sandsteinmauer zu einer Werkstatt/Garage umbauen. Der derzeite Betonboden ist gerissen und im Bereich eines Schachtes hat er sich gesetzt. Zudem hat der Boden eine Steigung.
Es soll Alles in Eigenarbeit geleistet werden(außer evtl Fertigbeton liefern).
Mein Plan war ein neuen Betonboden herzustellen mit entsprechender Kiesschicht und Stahlbeton (ca. 12 cm).
Der Werkstatt soll mit Auto, Traktor(50 PS) und evtl auch mit 5,7t Einachskipper(normalerweise nur unbeladen) befahrbar sein. Durch das Stützrad kann es zu hoher punktueller Last kommen.
Meine Fragen:
Ist eine Dämmung unter dem Stahlbeton überhaupt sinnvoll wenn keine Heizung geplant ist? Es besteht die Möglichkeit evtl später einen Ofen an einen alten Schornstein anzuschließen.
Mein Vater(gelernter Maurer) warnt mich, dass sich der Beton "abläuft"...wie sieht das aus, wenn der Beton geglättet wird? Mein Vater empfiehlt mir zusätzlich einen Estrich aufzutragen. Sind die Mehrkosten notwendig? Kann man das "Ablaufen" durch evtl Versiegelung verhindern? Zu Versiegelung meinte ein Freund, dass diese Schäden bei Schweißarbeiten nehmen kann.
Ich wäre über paar jeden Rat oder Vorschlag dankbar.
Viele Grüße Simon



Werkstattboden



Ihr Vater hat recht.
Eine Betonoberfläche kriegen Sie nie so glatt, eben und verschleißfest wie einen Estrich. Wenn Sie mit einer relativ unebenen Oberfläche leben können (immerhin eine Garage) dann reicht das natürlich aus. Sonst empfehle ich Ihnen ein paar Tage nach Einbau des Betons einen Verbundestrich (20 mm reichen schon) einzubauen der dann die erforderliche Oberflächengüte sicherstellt.
Denken Sie bei Ihrem Vorhaben über die Möglichkeit von auslaufendem Öl und Kraftstoff nach, die sollten nicht in die Umwelt gelangen.
Was den Brandschutz betrifft schauen Sie vorher sicherheitshalber in Ihre Landesbauordnung.



Verbundestrich



Wird der Verbundestrich dann noch versiegelt oder wie ist da die Regel?
Wenn ein Verbundestrich noch gemacht würde, wäre evtl eine Dämmung unter dem Estrich sinnvoller? oder macht die Dämmung überhaupt Sinn?
Gruß Simon



Werkstatt-Bodenaufbau



Dämmung ist bei einer ungeheizten Werkstatt unnötig.
Dämmung unter dem Estrich ist bei hohen Lasten negativ- bzw müßte der Estrich dann als schwimmender Estrich viel dicker sein.
Es gibt spezielle Hartkornbeschichtungen für hochbelastete Böden oder Epoxid oä

Andreas Teich