Bodenaufbau

17.01.2008



Hallo liebe Fachwerk Community,
wir haben ein massiv erbautes Haus von 1936 gekauft, ohne Keller.
Es befindet sich im quasi entkernten Zustand.
Zuerst soll das Dach gemacht werden, aber meine Frage bezieht sich auf den Bodenaufbau.
Zur Zeit liegen Holzdielen auf Balken und wir wollen die Dielen entfernen und die Balken prüfen lassen und ersetzen was notwendig ist und dann wieder Holzdielen aufbauen.
Was muss denn da noch so zwischen an Schüttung etc? Und wie kann man die Decke (Unterseite des Bodens) gestalten? Holzdecke wollen wir nicht.
Danke,
Natalie



Typish für diese Häuser



Hallo Natalie,
ohne das Haus direkt zu kennen, gehe ich davon aus das sich unter den Balken ein Luftraum befindet und nach unten hin nur Sand anliegt. Selten wurde eine Schicht Magerbeton eingebaut, um zur Abstützung der Deckenbalken kleine Mauerwerkspfeiler abzustützen. Ich hoffe, das zum Umbau auch eine Wärmeschutzberechnung vorliegt aus der die erforderliche Dämmung ersichtlich ist. Wenn der Zwischenraum nicht allzu groß ist, kann zum Auffüllen und zur Dämmung eine Schüttung aus Blähperlit oder ähnlich bis Oberkante Balken eingebaut werden. Folie drunter wegen möglicher Feuchtigkeit. Wenn der Raum zu hoch ist, mit Sand oder Kies anfüllen, 30 cm Dämmschüttung sind ausreichend.
mit schüttelnden Grüßen
L. Hunziger



Feste Bodenplatte ?



Die Holzkonstruktionen im Boden passen eigentlich nicht zu einem Massivbau. Hier würde ich auch eine massive Bodenplatte einbauen, die nebenbei den Fundamenten und den aussteifenden Innenwänden eine bessere Stabilität verleiht.
Als Wärmedämmung gegen den Boden können Sie Styrodur C einbauen, wenn es auf die Höhenersparnis ankommt (WLG 030), wenn Platz genug ist, kann man auch mit Leichtbeton arbeiten.

Grüße vom Niederrhein



Feste Bodenplatte....weiss nicht



Ich bin wirklich kein Spezialist und arbeite mich erst langsam in die Materie ein, aber so vom Gefühl her sagt mit ein Betonboden nicht zu.....ist das denn überhaupt in irdendeiner Form ökologisch? Ich hoffe halt auch, dass von den Balken noch enige genutzt werden können und auch auf Eigenleistung die bei einer Betonplatte ja vollkommen wegfallen ;)
Danke,
Natalie



Beton vs. Holzboden



Holz = gut, Beton = schlecht: das ist eine Gleichung die so sicher nicht aufgeht.
Es kommt immer drauf an, was man damit vorhat.
Beton kann man, weil selbstverlaufend, sicher ebensogut selber einbringen wie Hölzer. Den zugeschnittenen Stahl liefert der Handel.

Grüße



Beton vs Holz



Na ja es geht ja haupts]achlich darum, dass man von den existierenden Balken wahrscheinlich noch mehr als 50% weiternutzen kann und da wäre es doch schade dieses Potenzial nicht zu nutzen oder?
Viele Grüsse,
Natalie