Bausubstanz gefährdet?




Guten Abend,
Auch wenn ich schon länger die Beiträge auf Fachwerk.de lese, möchte ich heute dann doch mal selbst fragen.

Folgender Sachverhalt:
Wir sind gerade zur Miete in einFachwerkhaus gezogen und bewohnen das OG und DG. Eine sehr schöne Wohnung (sonst hätten wir sie wohl kaum genommen).
Der Vermieter hat das Objekt vor 6 Jahren saniert und dabei traurigerweise die komplette Fassade verklinkert.
Aufbau der Außenwände innen nach außen:
Trockenbau->Wolle->Originalwand->Wolle-> Klinker.
Nach dem Einzug sind mir diverse anzeichen aufgefallen, dass der gute Mann handwerklich nicht unbedingt ein Meister war. Aber egal, nachdem ich erst einmal die ganzen total undichten Fensterbretter abgedichtet habe sind mir die
eigentlich besorgnis erregenden Dinge aufgefallen:

die Klinker-Fassade ist um die meisten Fenster komplett offen, was nicht nur den Dämmwert der dahinterliegenden Glaswolle versaut sondern auch Regenwasser durch die teilweise nicht vorhandenen Fensterbänke zwischen Klinker und Fachwerkwand laufen lässt.

Das Dachgeschoss ist neu gebaut worden, Fachwerk laut vermieter ausgefüllt mit Isolierung (glaswolle??) und davor einfach eine Fassade aus 25er OSB Platten, welche da vermutlich in den nächsten 5 Jahren von allein abfällt.

Mein Vermieter ist ein herzensguter Mensch und das Haus gehörte ursprünglich seinem Vater, ich würde gern verhindern, dass es in 30 Jahren wegen seinem unbedachten Handeln abgerissen wird weil das Fachwerk vergammelt ist.

Ich würde Ihm gern helfen das schlimmste zu verhindern und brauche ein paar fachmännische Ratschläge. Er weiß, das ich Handwerklich etwas geschickter bin als er, dennoch würde ich ihm mit Aussagen von Fachleuten überzeugen was mit dem Haus los ist. Fotos folgen ggf. morgen.

Danke schon mal an alle

Gruß Dennis



Fachwerksanierung



Das muß vom Fachmann/Gutachter vor Ort angeschaut werden, inkusive Endoskopie.