Wandbalken ersetzen durch Untermauerung?

26.02.2010



Hallo community,

wir haben zwar kein Fachwerkhaus und unser Kasten ist auch erst 110 Jahre alt, aber kann mir trotzdem jemand helfen? Habe die Frage schon im bau.de-forum gestellt, aber bekomme dort leider keine Antwort.

Wegen eines beseitigten Schwammschadens will ich zur Vorbeugung einen Wandbalken abschnittweise heraustrennen und durch eine Untermauerung aus Vollziegeln und Quellmörtel ersetzen. Auf dem Balken steht eine halbsteinige Vollziegelwand.

Der als Stichbalken ausgeführte Wandbalken endet am Kamin in der Hausmitte und nimmt definitiv keine Zugkräfte auf.

Es steht auch keine Stütze auf diesem Balken. In der Etage drüber ist es genauso gelöst.

Es ist also lediglich ein "normaler" Deckenbalken.

Spricht irgendetwas dagegen, den Balken durch eine Untermauerung zu ersetzen? Ich habe alte Fachbücher gewälzt, habe aber keine Erklärung dafür gefunden, warum man nicht durchgängig vom Keller bis zum Dach gemauert hat.

Sieht man einmal von Materialersparnis ab, weil halbsteinig über 3 Geschosse wohl keine so sichere Sache ist ...
Oder sollte ermöglicht werden, bei Bedarf die Innenwand herauszunehmen?

Wer klärt mich über diese Merkwürdigkeit "Mauer auf Balken" auf?

Grüße
Georg



In irgendeiner Form



war hier doch sicherlich die Decke angeschlossen!? Die Balkenalge wurde verlegt, es kam die Schalung drauf und dann wurden die Zwischenwände gesetzt, kann es so gewesen sein? Die Deckenscheide war so ein durchgängiges Element. In diese Richtung würde ich erst einmal raten. Erhält diese Zwischenwand von irgendwo Lasten? Balkenlage, Dachstuhl, ... ?
Fotos oder Skizzen wären gut.





Hallo Georg,

ohne Fotos, Skizzen kann man da kaum etwas sagen. Wie war das mit der Schwammsanierung.

-War der Schwamm bereits an diesem Bauteil?
-Wie wurde Saniert und was wurde als Ursache diagnostiziert?
-Ist diese Ursache des Schwammbefalls beseitigt worden?

Gruß aus Wiesbaden,.
Christoph Kornmayer



Mehr Details



Hallo Herr Heim,
Hallo Herr Kornmayer,

Hallo community,

ich danke schon mal für die Antworten und gebe gerne mehr Details (Achtung, lang!):

Zur Konstruktion: Solides, unspektakuläres 3-Familienhaus, Baujahr ca. 1900, Grundfläche ca. 10 x 10 m, ca. 60er Bruchsteinkeller, Beton-Eisenträgerdecke zwischen Keller und EG, 48er Vollziegelbauweise, mitte 36er, oben 24er, Satteldach.

Zwischen EG/OG und OG/DG Balkenlage aus 10 m langen Durchlaufbalken der Dimension 12x24 cm im Abstand von ca. 65 cm, die auf halber Länge auf einer tragenden 24er Mittelwand aufliegen. Die Balkenlage ist durch Wechsel an 3 in das Mauerwerk integrierten Kaminen in der Gebäudemitte unterbrochen. Jeder 4. Balken hat einen Maueranker.

Deckenaufbau “klassisch”: Dielenboden, Schüttung aus Lehm und Schlackensand (?), Einschub-Boden aus Schwarten, Luftspalt, Spalierlatten, Putz.

Zur Umgebung des betreffenden Wandbalkens. Aufbau des Gebäudes von unten lotrecht übereinander:
24er Kellerwand, Beton-Kellerdecke,
darauf 12 cm EG-Innenwand aus Vollziegeln, Hartholzbrettchen, WANDBALKEN (um den geht es),

darauf 12 cm OG-Innenwand aus Vollziegeln, Hartholzbrettchen, Wandbalken,

darauf 12 cm DG-Innenwand aus Vollziegeln, Hartholzbrettchen, Wandbalken,

darauf Dachboden / Dachgebälk.

Ja, Herr Heim, sie haben recht, die Decke war an diesen Balken angeschlossen. Und zwar auf zweierlei Weise. Damit sich Dielen nicht durchbiegen, waren in den beiden betroffenen Räumen Dachlatten an den Balken genagelt, auf denen die Dielen auflagen. Eine statische Funktion der Dielenbretter können wir wohl ausschließen.

Wichtiger sind zwei Auswechselungen um den Kamin herum. Diese habe ich entfernt. Der Wandbalken hat keine Verbindung mehr mit irgendeinem anderen Balken.
Beim Neueinbau der Decke werde ich die Auswechselung verändern. Der Wandbalken als Abstützung für die kurzen Hölzer der Auswechselung wird dann nicht mehr gebraucht.

Nein, die auf dem Balken stehende Zwischenwand erhält definitiv keine Schub-, Zug- oder Drucklasten.
Inwieweit eine gewisse aussteifende Wirkung durch die Wand beabsichtigt ist, will ich nicht entscheiden. Bei Ersatz des Balkens durch Mauerwerk bliebe eine solche Aussteifung aber bestehen.


Herr Kornmayer, ich hoffe, daß sich das mit dem Schwamm erledigt hat. Ich weiß nicht, ob der Schwamm an bzw. in diesem Bauteil ist. Aus Sicherheitsgründen will ich aber großflächig um den Befallsbereich alles Holz entfernen. Also auch diesen Balken.

Kurz nach Kauf vor 8 Jahren haben wir Wasser in der Wand tropfen gehört. Nach Aufstemmen fand ich einen Fallrohrschacht der Abwasserleitung. Darin ein von 30 Jahre altem nassen Zeitungspapier umwickeltes Gußrohr, auf dem sich das Pilzgeflecht des echten Hausschwamms (Bestätigung durch Labor)entwickelt hatte. Eng begrenzter, kleiner Befall.

Rohre und Papier habe ich sofort entsorgt, Schacht und angrenzende Wände wurden mit dem Propangasbrenner abgeflämmt. Die Wände wurden mit Essig besprüht und alles gesaugt und abgewischt.

Der gesamte Schacht wurde vom Keller bis zum Dach neu verputzt und ein KG-Rohr eingezogen.

Die Feuchtigkeitsursache (defekte Abdichtung des Dachentlüfters) hat der Dachdecker beseitigt.

Im Zuge der weiteren Sanierung wurden (vorbeugend) weitere Feuchtigkeitsquellen eliminiert (undichte Grundleitungen ersetzt, Lehmkellerboden durch Betonboden ersetzt, Verputz der Bruchsteine entfernt und mit Kalkputz verfugt, defektes Abwasserrohr ersetzt, 0,5 m² großes Loch in der Hauswand zugemauert, usw.).

Die betreffende Stelle ist jetzt 8 Jahre frei zugänglich und trotz detaillierter Untersuchung ohne weiteren Befund.

Zur Kontrolle hatte ich damals in einem benachbarten Raum die Dielen hochgenommen. Dabei fand ich eine stark beschädigte Balkenlage, die -wenn überhaupt- nur teilweise mit dem Schwammschaden zu tun hatte.

Ich fand vier verschiedene Schäden: auf den Bereich um den Maueranker begrenzten Würfelbruch (EH) an einem Balken (Tauwasser!), inaktiven Hausbockbefall, zu gelbem Staub zerfallenes Holz (??), mit je 2 Dachnägeln angeflickte “Ersatzbalkenköpfe” aus Eisenbahnschwellen (wahrscheinlich nach Bombentreffer im 2. Weltkrieg gemacht).

Für eine Sanierung hat das Geld nicht gereicht, aber Schadensbegrenzug mußte sein. Kurz: ich habe die 10m langen Durchlaufbalken kurz hinter der Auflage auf der Mittelwand abgetrennt und die gesamte Decke samt Schüttung entsorgt. Ein Statiker hat mir damals ausgerechnet, daß das problemlos sei.
Schüttung und
Balken habe ich sehr genau auf EH-Befall untersucht. Kein Myezel in der Schüttung. Eng begrenzter Befall um den Maueranker. Weit über den befallenen Bereich gesund geschnitten. So weit - so gut.

Jetzt sind 8 Jahre vergangen und dieser bis dahin leerstehende Gebäudeteil soll nun saniert werden. Von
einem weiteren Befall ist nichts zu sehen.

Wie vorgehen?

Als Holz will ich kammergetrocknete, kesseldruckimprägnierte Balken für die Gefährdungsklasse 3
einbauen.

Die Auflager werden in der Außenwand um die Breite eines Balkens versetzt neu gestemmt, damit diese auf der Mittelwand press neben den alten Balken zu liegen kommen.
Die Verbindungsstelle auf der Mittelwand (jetzt doppelte Balkenbreite) wird an zwei Stellen durch kleine
Betonstürze überdeckt.
Alte und neue Balken sollen durch jeweils 2 Gewindestangen M16 und Bulldog-Holzverbinder verbolzt werden.

Der Maueranker wird thermisch getrennt mit dem Balken verbunden (2 miteinander verbolzte, hochbelastbare Kunststoffplatten, die einerseits mit dem Maueranker und andererseits mit dem Balken verschraubt werden) . Dadurch soll der Übergang von Tauwasser auf den Balken verhindert werden, was wohl damals Befallsursache war.

Die Balken sollen luftumspült und auf einer besandeten Dachpappe aufliegen. Zur Außenwand soll eine
Wärmedämmung angebracht werden.
Ich denke darüber nach, eine Art wärmegedämmte Box in das Auflager einzumauern, um auf jeden Fall ein Durchwachsen des EH (falls doch och Restmyezel da sein sollte) in die Balken unmöglich zu machen. Diese wäre nur unten (Auflage) offen.


Den Balken, um den es hier geht, will ich abschnittsweise heraustrennen und durch Vollziegel und Quellmörtel ersetzen.

Irgendwo habe ich mal gelesen, daß Ziegel früher sehr teuer waren. Das würde vielleicht erklären, warum man nicht durchgängig 24er Mauerwerk von unten bis oben hochgezogen hat. Einer 12er Wand wesentlich über 2,00 m Höhe würde ich nicht trauen.

Einen Schwachpunkt sehe ich in meinen Überlegungen. Wenn ich den Balken ersetze, erzeuge ich damit eine 12er Wand, die sich über 2 Geschosse erstreckt. Also über 6,00 m hoch ist. Auch ohne das Lasten von außen drücken, ziehen, schieben, macht mir das Unbehagen.
Lösungsidee: Zur Stabilisierung würde ich zwei Streichbalken beidseits der Mauer anbringen, die die Wand quasi einspannen.

Eigentlich müßte der Balkenaustausch gehen. Oder habe ich etwas übersehen?

Grüße

Georg



Zum Schwammbefall



kann man aus der Ferne nicht viel sagen.
Zur Statik würde ich sagen, dass sich das alles ganz gut anhört. Die Schalung hat eine statische, austeifende Funktion. Also müssen die einzelnen Deckenscheiden, da die Dielen an der Wand unterbrochen werden mit Flachstahl durch die Wand verbunden werden. Die Flachstahleisen sollen an jeder Seite der Wand 2 Felder übergreifen, also mindstens 3 Balken an jeder Seite miteinander verbinden. Diese Verbindungen sind im Abstand von ca. 2,0 m anzubringen.





Auf jedem Fall kann zum EHS aus der Ferne gesagt werden, das dieser neben Mauerwerk auch andere Baustoffe wie z.B. Dämmstoffe durchwachsen kann.
Auch ist ganz speziell bei einem Befall der seinen Ursprung in einem Schacht hatte, dieser in den darunter und darüberliegenden Geschossen sehr genau zu überprüfen.
Der Schwamm kann zur Nahrungsaufnahme erhebliche Strecken, auch Geschosse, überwinden.

Sorry, aber das hört sich für mich alles sehr nach Heimwerker Diagnose und Bekämpfung an.


Grüße aus Schönebeck



Danke, Herr Heim !



Hallo,

ja Herr Heim, das beruhigt mich sehr, da ich zu einer ähnlichen Lösung gekommen bin.
Ich hatte geplant, nach Entfernung des Wandbalkens in der Untermauerung 2 Öffnungen in Balkenbreite zu lassen.

Durch diese wollte ich Balken zur Verbindung der neuen Balkenlage in dem einen Raum mit der alten Balkenlage auf der anderen Mauerseite führen, um die 2 abgesägten Wechselbalken zu ersetzen. Also fast wie vorher, nur daß die Wechsel nicht im Wandbalken enden, sondern durchgehen.

Ich habe mich nur noch nicht entschieden, ob ich traditionell verzapfen soll oder wegen der Schwächung mit bauaufsichtlich zugelassenen Holzverbindern arbeiten soll (Sherpa oä.). Beides ist aber wohl machbar.

Die Decke soll danach wieder genauso aufgebaut werden. Also mit Dielen, Einschubboden usw., so daß sie ihre alte Konstruktion zurück erhält. Zwischen die 2 Wechselbalken werde ich auf jeder Mauerseite einen Streichbalken montieren, so daß die “dünne” 12er Mauer eine Einspannung erhält. Auf diese Streichbalken kann ich dann auch wieder die Dielen nageln.

Vielen Dank, Sie haben mir sehr geholfen, meine Gedanken in die richtige Richtung zu bewegen und mich noch mal zu kontrollieren !



Herr Struve,

als damals die Diagnose EH kam, war das ein schwerer Schock für uns. Ich habe sehr lange und sehr intensiv alles mögliche zum Thema gelesen, mich detailliert mit einem auf
Pilze spezialisierten Biologen und verschiedenen Fachleuten auseinandergesetzt. Warum sollen nur Sie diese Fachkunde erlernen können? Alle wissenschaftlichen Arbeiten sind
öffentlich für jedermann zugänglich.

Selbstverständlich habe ich mich auch mit entsprechender DIN und dem WTA-Merkblatt befaßt und mir -davon bin ich überzeugt- eine qualifizierte Meinung gebildet und eine
Sanierungsstrategie entwickelt.
Ich bin kein RTL-Bastler und gewohnt, sehr verantwortungsbewußt vorzugehen.

Ich habe das Haus nicht anders untersucht, als ein Experte das auch machen würde.
Proben habe ich von einem Fachlabor untersuchen lassen.

In der Schüttung und in den Ziegelfugen bin ich mit Spatel und Lupe auf Myezeljagd gegangen. Jedes Dübelklötzchen habe ich aus dem Putz gepult und untersucht.
Selbstverständlich habe ich vom Keller bis zum Dach sämtliche (!) Decken geöffnet und eingesehen. Balken habe ich zur Probe angebohrt usw.

Warum Sie mir Heimwerker-Diagnose und Bekämpfung unterstellen, weiß ich nicht. Es ist aber eine gern geübte Praxis.

Sicherlich kann der Hausschwamm größere Strecken überwinden. Ich will das weder bestreiten noch bagatellisieren.

Es gibt bspw. Berichte, wonach der EH Entfernungen über 25 m durchs Erdreich unter der Straße her ins gegenüberliegende Haus zurückgelegt haben soll. Auch trockenes Holz unter 20% Feuchtigkeit wird abgebaut ... Und Myezel soll nach 50 Jahren bei Befeuchtung wieder austreiben ... Der Pilz frißt sich selbst, um an anderer Stelle wieder Substanz aufzubauen ... Er wächst in Richtung auf das Holz, als wenn er riechen könnte usw. ...

Ich wage manches zu bezweifeln. In der Forschung ist man sich durchaus nicht in allem einig.

Aber aus Gründen der Sicherheit habe ich mich trotzdem gerne auf solche extremen Annahmen eingelassen. Nur, was kommt dabei heraus?

Konkret: wir wohnen auf dem Land. Weit und breit kein anderes Haus. In einem alten Schuppen habe ich einen kleinen Befall entdeckt. Die Norm verlangt Austausch des
Mauerwerks. Würde das bei Annahme der obigen Fähigkeiten des EH helfen?

Hier ist jeder 2. Zaunpfosten schwammbefallen und nach langer Beobachtung mußte ich akzeptieren, daß wir in einem “Schwammland” leben. Experten bestätigen, daß die Sporen “überall” sind. Muß ich jetzt das ganze Dorf abbaggern lassen?

Unser Haus hat einen Bruchsteinsockel. Da könnte der Pilz unterirdisch ins Haus eindringen (25 m !, siehe oben). Aufgraben, verputzen, Dränage, Bitumen? Ja, aber der Pilz könnte ja noch “von unten” ... da, wo die Ziegelwände auf dem Lehmboden stehen.
Aufsägen, Horizontalabdichtung - bei Bruchsteinen ?? usw.

Und was würde das alles nutzen, wenn die Sporen doch “überall” sind. Einmal nasse Schuhe auf der Holztreppe und schon geht´s los ...

Ach ja, Sanierungsbetriebe geben übrigens keine Garantien. Eine unendliche Geschichte.

Ich habe sämtliche Feuchtigkeitsquellen abgestellt, Balken und Holzstürze durch Mauerwerk ersetzt (daher meine Anfrage hier), “konstruktiven Holzschutz” betrieben, usw.
Das Dach erhält wegen unserer exponierten Sturmlage (wenn ich einen Fachbetrieb dafür finde) demnächst einen Metalldachstuhl oder es wird ein Massivdach.

Letztlich nähere ich mich damit der DIN an, wonach eine Bekämpfung auch dadurch erfolgen kann, daß Holzteile durch Stein und Metall ersetzt werden.

Mehr kann man (auch der Fachbetrieb) kaum machen - außer Totalabriß und Desinfektion des ganzen Landstrichs. Das geht mir dann doch zu weit ...

In diesem Sinne ein schönes Wochenende


Georg





Lieber Georg,

Ich habe Ihnen nicht unterstellt das Sie hier Heimwerkern.
Ich habe gesagt das es sich sehr danach anhörte.

Wenn der Schwammbefall kein Thema ist dann sollten Sie diesen auch nicht in Ihre Fragestellung erwähnen.
Wenn Sie das dennoch machen wird hier der ein oder andere auch darauf eingehen,
das ist auch Sinn und Zweck.
Im übrigen lesen hier auch andere betroffene mit, die noch nicht so weit in die Materie vorgedrungen sind wie Sie, oder wie Sie glauben.

Was Sie oben über den EHS und die DIN zur Bekämpfung geschrieben haben ist so ziemlich alles falsch, da hab ich schon meine Zweifel das die Diagnose von Ihnen richtig ist.

Es richt nach Selbstüberschätzung.

Grüße aus Schönebeck



Ich bin ein Freund des gesunden Menschenverstandes



Lieber Oliver,

den Schwamm hatte ich lediglich erwähnt, weil ansonsten die Frage zu erwarten gewesen wäre, warum ich den Wandbalken entfernen möchte. Das ist alles.

Ansonsten war meine Frage eindeutig in der Rubrik "Statik" gestellt und bezog sich auch auf ein statisches Problem.

Sie schreiben, daß sich für Sie "alles sehr nach Heimwerker Diagnose und Bekämpfung anhört", aber Sie unterstellen mir nicht, daß ich "Heimwerke" ... ??? Ähm, ja ...

Sie schreiben, daß "so ziemlich alles falsch ist" und melden Zweifel an, daß die Diagnose richtig ist.
Doch, doch - wenn Sie richtig gelesen hätten, wüßten Sie, daß die Diagnose von einem Labor bestätigt wurde.

Sie riechen Selbstüberschätzung? - Mann, Sie haben doch gar nicht alle Fakten, wie können Sie sich da so ein Urteil anmaßen?

Was soll das? - Ich mag dieses unterschwellige Oberlehrerhafte nicht, das sich in nebulösen Andeutungen ergeht. Unbedingt rauslesen wollen, daß Ihr Gegenüber was falsch macht.

Sie haben bisher NICHTS zu einer sachlichen Auseinandersetzung beigetragen und KEIN Argument beigebracht, mit dem Sie Ihre Behauptungen belegen.

Ich habe kein Interesse daran, mich hier von Ihnen examinieren oder vorführen zu lassen.

Vielleicht ist Ihnen lediglich die Ironie in meinem Beitrag entgangen und Sie schließen deshalb, es sei "so ziemlich alles falsch".


Meine Frage wurde übrigens von Herrn Heim ausgezeichnet beantwortet. Ich möchte das Thema gerne beenden.

Mit freundlichen Grüßen
Georg





Georg,

Sie haben geschrieben:

---“ich hoffe, dass sich das mit dem Schwamm erledigt hat. Ich weiß nicht, ob der Schwamm an bzw. in diesem Bauteil ist.”---

Sie sind sich also nicht sicher!


---“…auf dem sich das Pilzgeflecht des echten Hausschwamms (Bestätigung durch Labor)entwickelt hatte. Eng begrenzter, kleiner Befall.”---

Das Labor untersucht Proben die ihnen zur Verfügung gestellt wurden. Mit Sicherheit treffen die keine Aussage zum Befallsumfang!

---"Die Norm verlangt Austausch des Mauerwerks"---

Die Norm DIN 68800 Teil 4 verlangt das nicht!

---"Hier ist jeder 2. Zaunpfosten schwammbefallen und nach langer Beobachtung musste ich akzeptieren, dass wir in einem “Schwammland”"---

Zaunpfosten mit EHS Befall hab ich noch nicht gesehen, und davon auch noch nie gehört!

---"Ich habe das Haus nicht anders untersucht, als ein Experte das auch machen würde."---

Genau das stinkt nach Selbstüberschätzung!!!

---"Vielleicht ist Ihnen lediglich die Ironie in meinem Beitrag entgangen und Sie schließen deshalb, es sei "so ziemlich alles falsch"."---

Ihre Ironie hat sich mir wahrlich nicht erschlossen.


Grüße ins Schwammland