Alte Neue die 2.




Hallo Zusammen

Noch ne Tür ,die aber etwas zu groß ist ,ich möchte die Türe in der Breite und in der Höhe jeweils um vier Zentimeter kürzen,da sind mir aber die Schaniere im Weg ,würde diese gerne ausbauen,es sind im Holz drei Stifte? sichtbar.Das einkürzen würde die Holzverbindung nicht schwächen.

Jetzt wären die Schreiner gefragt,wenn ich die Stifte rausbohre lässt sich das Schanier dann heraus ziehen?
Oder ist das ganze innen T-förmig und eingelassen?Dat wär bitter!
Optisch gefällt sie mir tausend mal besser und passt eher zum Haus,wie die jetzige(foto)
So sollte ich soweit kommen, würde ich die Türe gerne Holzsichtig lassen,ist eine solche Türe dafür geeignet?Oder doch besser bergisch grün ?
Ist die Schlagwetterseite, Überlegung Vordach,will mir aber nicht damit die Hütte verschandeln nur um ne schöne Tür zu haben,dann wohl besser lackieren.
Arbeitszeit und Aufwand lasse ich mal aussen vor.

Was meint ihr?

Grüße und Danke Martin



Türschanier



Hier die Stifte.



Die jetzige



völlig verwahrlost,ich weiß...



Haustür



Mach lieber die Öffnung größer, das geht einfacher.
Ein bisschen Höhe unten von der Tür wegnehmen geht auch. Wenn der alte Rahmen bleiben soll- den kann man anpassen oder neu bauen.

Viele Grüße



Alte Neue die 2.



Das wäre sicher der einfachste Weg ,es gibt aber auch noch eine zweite Türe nebenan ,baugleich mit der jetzigen,die vier Zentimeter sind schon ein Kompromiß,hab die Befürchtung das sieht dann sehr katasrophal aus,zwei unterschiedliche Türen ,von der eine dann sichtbar größer ist.

Danke und Grüße Martin



Fitchen



Hallo Martin,
Das sind Fitschen- Bänder.
Wenn die Stifte raus sind , lassen sich die Bänder rausziehen.
Um sie wieder einzubauen, braucht man ein Fitscheneisen.
Das ist so eine Art "Stemmfeile".
Vielleicht kann man sich das Ding bei einer "Mehrgenerationentischlerei" ausleihen.

Ein Bekannter von mir hat das "Tür-anpassen-Problem" brutal- einfach gelöst:
Tür gevierteilt , auf Maß geschnitten und mit Lamellos wieder zusammengeleimt;-)))

viele Grüße



Fitschenbänder



Wieder ein Stück schlauer! Solche Eisen hab ich schon das ein oder andere in den Fingern gehabt ,natürlich nicht behalten,wußt ja nich wofür.....
Das vierteln lass ich bei der Tür besser,aber nicht ungenial,Falze und Bänder bleiben erhalten....

Das mit dem verbreitern wär kein Problem,muss eh die ganze Tür nach rechts rücken,weil die Deppen von der Stadtwerke ,den Gasanschluss direkt hinter die Tür gelegt haben und die seit dem nur noch zur Hälfte aufgeht,grummel ,war vor meiner Zeit.Passt aber leider optisch nicht.

Danke und Grüße Martin



Also



das Eisen braucht man IMO nicht wenn die Bänder an der selben Stelle bleiben. Nur muss man neu bohren um die Stifte wieder in Holz zu kriegen denke ich. Hierzulande wurden übrigens meistens eindeutig kräftige normale Drahtstifte für diesen Zweck verwendet und anschließend mehr oder weniger bündig abgezwickt, die Spuren sind eindeutig.

Ich würde aber auch weit eher an der Maueröffnung basteln. Was ist an einem alten Haus schon gleich?



Hallo Martin



... denk nicht nur an die Bänder. Die mußt du nach dem Ändern der Breite nur ggf nachstechen und neu verstiften.
Schwieriger ist die Schloßseite.
Die Druckerlöcher werden dann ggf von dem Beschlag nicht mehr abgedeckt und gerade für Haustüren ist der Schloßbereich dadurch auch unter Umständen extrem geschwächt.


Zur Farbgebung - warum nicht holzsichtig lassen. Ich empfinde das hier im Bergischen oft zu viel Farbe drauf geschmiert wird. gerade das Bergisch Grün für die Tür war anno dazumal nicht gerade zu häufig wie z.B. weiß. Das sieht man aber heute nur noch sehr selten.
Ob du aber auf Dauer mit einer unpigmentierten Oberflächenbeschichtung glücklich wirst, hängt aber auch damit zusammen ob die Tür stark Sonnenbeschienen und/oder Wetterseitig liegt.





Sorry - lesen hilft.
Schlagwetterseite ... überleg einfach wie du sie behandeln willst und wie oft du bereit bist die Oberflächenbehandlung zu erneuern und/oder eine Vergrauung hinzunehmen.
Holzart sieht aus wie Tanne/Fichte/Kiefer ?

Und bitte bitte - lass das Vordach weg. Wenn ich mich Recht erinnere liegt kein Denkmalschutz auf deinem Traumhaus, dann könntest du es eh vergessen. Und das meiner Ansicht nach , zu Recht. Vordächer sind bei uns einfach nicht üblich gewesen und passen meiner Ansicht nach auch nicht wirklich gut an ein Bergisches FW-Haus.



Mir



dämmert gerade: wenn man die Tür verkleinert braucht man sehr wohl ein Fitscheneisen in passender Dicke.

Aber der Einwand mit der anderen Seite ist nicht zu vernachlässigen!