Dachboden dämmen, Mischbau

Diskutiere Dachboden dämmen, Mischbau im Forum Dach & Dachraum im Bereich - Hallo, ich bewohne ein Fachwerkhaus, an welches ein Bau aus Hohlkammersteinen angebaut wurde, beide Dächer sind nicht isoliert. Ich würde den...
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Almander

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Hallo,

ich bewohne ein Fachwerkhaus, an welches ein Bau aus Hohlkammersteinen angebaut wurde, beide Dächer sind nicht isoliert.

Ich würde den Teil des Anbaus an das Fachwerkhaus (der Teil mit den Dielen) mit einer Dampfsperre versehen und da dann Holzfaserplatten drauf,
Frage dazu, wenn ich Dampfsperre an die Balken rundherum verklebe, reicht das? was ist mit dem Teil hinter den Balken, sprich außen herum (Foto)?

Kann man den Teil vom Fachwerkhaus auch mit einer Dampfsperre versehen? Bei dem Haus wurden schon 3 fach verglaste Kunststofffenster verbaut, dann wurde das 1.OG mit Holzfaser Innendämmung versehen, (EG unisolierte sehr dicke Bruchstein Mauer), darüber ist eben der Dachboden mit was auch immer der damals ?isoliert? wurde...

Bei dem Anbau mach ich mir da nicht so den Kopf, aber den Fachwerkteil da so abzudämmen, da hab ich echt kein gutes Gefühl wegen Schimmel... das Haus ist eh schon Feuchte belastet und hat einen dauerbelüfteten alten Bruchsteinkeller der gefühlt dauerfeucht ist.... Im letzten Winter konnte man den Bruchsteinwänden beim Schwitzen zusehen, als es draußen um die -10 Grad hatte...
 

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Vergiß bitte gleich das Wort "Dampfsperre"!
Eine Dampfsperre funktioniert nur wenn sie überall UND zu 100% dicht ist.
Das ist nur in der Theorie oder vielleicht (!!!) noch im Neubau möglich, in einem Altbau niemals (siehe deine "Problemzonen").
Ansonsten:
Deine Beschreibung ist zu unvollständig um gezielt antworten zu können. Laß mal den Keller und das EG aussen vor.
Was willst du konkret dämmen?
Die Dachfläche oder nur die oberste Geschoßdecke, also den Fußboden des Dachbodens?
Wenn die oberste Geschoßdecke, welcher Aufbau soll drauf? Nur leicht/stellenweise begehbar? Überall und voll belastbar?
Schwimmender Belag auf druckfesten Platten, oder tragende Holz-Unterkonstruktion?

Benutze bitte auch die Suchfunktion, dein Thema wurde hier bestimmt schon 1001 mal besprochen. (siehe hier unten, unter "Ähnliche Themen")
 
Was willst du konkret dämmen?
Ich will den gesamten Boden des Fachwerkhauses und des Speichers Dämmen. Den Speicher brauchen wir nicht, er muss nicht begehbar sein.

Mir wäre wichtig das so einfach wie möglich zu gestalten. Das Haus nach Norm und idealst zu sanieren ist nicht mein Plan, da es vorerst nur einer Übergangsunterkunft ist, und in den nächsten 5 Jahren (teil)abgerissen wird. Daher würde ich gerne schon etwas machen, aber eben so einfach wie möglich, sollte aber auch nicht sinnlos sein.

Grundsätzlich habe ich gedacht, ich rolle einfach im ganzen Speicher 160er Dämmwolle aus und gut, aber die soll ja nicht so gut sein, was den Feuchtehaushalt angeht, da wären dann wohl Holzfaserplatten besser, für die jedoch der Boden des Fachwerksteil zu wellig ist. Dann liest man immer wieder von Dampfsperre (Bremse?) muss sein.
Der Sinn ist auch nicht nur die Wärmeisolation, sondern es soll auch etwas "lärmschluckend" von oben wirken, da übers Dach ziemlicher Lärm in die (Schlaf) Räume darunter reinkommt.

Habe schon etliche Themen durch, nur habe ich keinen mit einer Mischung von Fachwerkboden und dem anderen "Anbau Standard Boden" gefunden.

Erhoffe mir eine Bauchgefühl Einschätzung bzgl. Material und Umfang.
 
Den Speicher brauchen wir nicht, er muss nicht begehbar sein.

Mir wäre wichtig das so einfach wie möglich zu gestalten.

sondern es soll auch etwas "lärmschluckend"

in den nächsten 5 Jahren (teil)abgerissen wird.

Demnach wäre wohl das Einfachste, den Bretterboden im Anbau raus zu nehmen (damit darunter kein unbekannte Hohlraum bleibt) und den kompletten Dachboden 20 - 25 cm hoch mit Isofloc, o. ä. zu bedecken.
Der Einblasdämmstoff ist preisgünstig, kann in so einem Fall selbst eingebaut werden, kann aber auch preisgünstig von einem Fachbetrieb "eingeblasen" werden (dauert ca. 2 - 3 Std, inkl. Auf- und Abbau der Maschinen), und ist u. U. wiederverwendbar.
Die (in dem Fall) Schüttung kann entweder einfach mit einer Unterspannbahn abgedeckt werden, damit sie nicht durchs undichte Dach verweht wird, kann aber auch durch Aufsprühen von Tapetenkleister fixiert werden. Oder vom Profi feucht eingebaut und so gebunden werden.
Ein weitere Vorteile sind, dass diese Dämmung absolut fugenlos ist. Es gibt keine ungewollten Lecks in der Dämmebene.
Und dass unliebsame Untermieter, wie Mäuse, Siebenschläfer, Wespen, usw. den Dämmstoff meiden.

Da HWF-Platten nicht gerade preisgünstig sind, solltest du dir vor einer Entscheidung zu diesen, ein Angebot zu einer Einblasdämmung einholen.
 
Thema: Dachboden dämmen, Mischbau
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