Schalldämmung einer Zwischendecke

17.01.2009



Folgende Fragestellung:
Unser alter Aufbau des DG (Fichtedielen auf Holzbalkendecken) war ein schalltechnisches Inferno. Daher haben wir eine entkoppelte neuen Holzbalkenkonstruktion (Balken 14x14 überlappend miteinander verbolzt über Mittelwand aufgelegt und in Seitenwänden eingelegt - sonst 4cm über alter Decke)gebaut, auf die in zwei Lagen Spanplatten und dann Teppich kommen wird. Dennoch ist im EG nachwievor eine hohe Lautstärke von oben wahrnehmbar. Der Trittschall hingegen ist jetzt schon viel besser.
Wie kann ich die Hohlräume füllen, um den besten Schallschutz zu erhalten. Weitere Lösungen über Aufbauten nach oben sind wg. der Deckenhöhe nicht möglich.



Verbindung der Konstruktionen



So wie Sie schreiben, ist die neue Balkenlage mit der bestehenden verbolzt worden.
Und daraus resultierend kann keine Schallverbesserung hervorgehen!
Sie hätten diese neue Konstruktion komplett entkoppelt erstellen müssen, also keine Verbindung mit der darunter liegenden Ebene eingehen.
Die Verbolzung ist keine Entkoppelung!!

Wie nutzen Sie den Bodenbereich, dass Sie solche Schallbeeinträchtigungen haben?
Hohlräume dazwischen kann man ganz einfach ausblasen.
Doch wöäre hier aber noch zu betrachten, ob eine gewisser Masseeintrag erfolgt ist, um eine Trägheit dieser zu erreichen und den Schallschutz damit zu verbessern.

Handwerklicher Gruß

Udo



Schalldämmung einer Zwischendecke



Um den Luftschall zu minimieren, können Sie den Zwischenraum entweder mit Lehmhobelspandämmung oder mit Thermofill von der Fa. Europerl füllen. Beide Dämmungen sind kann man im Schüttverfahren einbauen.

Grüsse Thomas K