Zum 1000ten mal: Fußbodenaufbau Lehmwickeldecke




Hallo alle mit einander,

nachdem ich nun mehrere Monate lang Informationen aus diesem Forum gesaugt habe, bin ich nun doch an einem Punkt, der mir durch die Suche hier nicht beantwortet werden konnte.

Ersteinmal zu meiner Person:

Ich bin 27 Jahre jung und habe im Februar diesen Jahres einen Bauernhof aus der Familie übernommen (Wohnhaus + 6 Nebengelässe).

Im Wohnhaus wurde viel gemacht, vieles falsch oder garnicht. hier spielte natürlich auch die Sichtweise: "Was ist wichtig, was nicht?" meiner Großeltern eine große Rolle.

Nun bin ich an Reihe und möchte es besser machen.

So, nun zu meiner Frage:

Ich bin derzeit dabei das Schlafzimmer zu Renovieren/Sanieren.

Die Deckenhöhe beträgt weniger als 2m und nachdem nun Decke und Wände wieder mit Lehm verputzt worden, geht es nun um den Fußboden.

Es ist geplant eine raumlange Vollholzdielung zu verbauen.

Der Fußboden ist momentan wiefolgt aufgebaut (v.u.n.o.)
- Wellholzdecke ( Deckenbalken, Wellhölzer mit Stroh umwickelt und mit Lehm -augenscheinlich- komplett ausgegossen, da von unten und oben komplett glatt und mit Lehm ausgefüllt)
-Schüttung (Dreck, Glas, Schwarze Körner - Schlacke?)
- Dielen

Nun ist mein Problem das ich einen Höhenunterschied von ca. 13cm in diesem Raum habe. Am liebsten hätte ich flächig eine Blähtonschüttung aufgebracht,dann Trockenestrichelemente schwimmend verlegt und dann die Dielung darauf verlegt. Nun habe ich aber gelesen, das auf die Einschübe keine Last einwirken darf, zumindest nicht dauerhaft.
Durch die schon ohnehin niedrige Raumhöhe, möchte ich einen extremen Aufbau vermeiden. Eine Lattung (6x4) ist schon fast zu viel, da der höchste Punkt nahe der Tür liegt und ich dort nicht groß auftragen kann/will.

Gibt es alternativen, oder wäre die Variante mit der Ausgleichsschüttung von z.B. Rigips umsetzbar, auch wenn sich die gesamte Last zum Teil mit auf die Einschübe verteilen würde?

Danke

Mit freundlichen Grüßen

Daniel



Deckenaufbau



Dann stimmt was mit Ihren Angaben nicht wenn es keinen Platz zwischen Türschwelle und Decke gibt, immerhin war hier schon mal ein Fußboden drin. 13 Zentimeter Unterschied in einem Raum sind ebenfalls ungewöhnlich. Versuchen Sie es mit ein oder zwei Fotos von der Decke, vielleicht erschließt sich dann das Problem.



Deckenaufbau



Ich glaube da habe ich mich falsch ausgedrückt:

Platz ist natürlich zwischen Decke und Schwelle, allerdings ist es im Raum der höchste Punkt.

Fotos kann ich erst am Freitag nachreichen.

Mir geht es hauptsächlich um die Geschichte mit der Blähtonschüttung - im Bezug auf die Traglast der Einschübe.

Bezüglich der 13cm - Montag Morgen :) Es sind wenn ich mich jetzt recht erinnere um die 7cm. Keine Ahnung wie ich auf die 13cm gekommen bin.

Entschuldigen Sie die falschen Angaben.

Danke



Tip



bitte ein paar Treads weiter vorn lesen: OSB auf Holzbalkendecke



Zum Tip


Zum Tip

Dieses Verfahren hätte ich angewendet, wenn es zu meiner Situation passen würde. Wurde ja schon ausgiebig hier im Forum diskutiert. Ich danke Ihnen aber trotzdem für den Verweis.

Habe mal schnell mit Paint den Aufbau gezeichnet... nicht schön, aber ich denke, es veranschaulicht die Situation.



Blähtonschüttung



ist für eine schwimmend verlegte Konstruktion nicht die beste Wahl.
Mit einer Ausgleichsschüttung kann insofern gearbeitet werden, wenn der alte Belag noch liegt, wenn eine Schütthöhe von mind. 3 cm plus Bodenaufbau neuer Boden am höchsten Punkt realisiert werden kann.
Bei der Trockenschüttung ist darauf zu achten, dass sie für Trockenestriche geeignet ist. Hier gibt es leinder keine all zu große Auswahl.

Ansonsten bleit noch der Bodenausgleich mit seitlicher Anlaschung von Bohlen, Befüllung mit Perlite oder dergleichen und Schwimmende Verlegung des Massiv Dielenbodens.



Problem erkannt



hatte gedacht, wenn von Schüttung die Rede ist - die hätte man rausnehmen oder zur Seite nehmen können. 7cm Höhenunterschied auf welche Länge? Und wieviel Balken werden überspannt? Ich habe in einem Zimmer den Höhenausgleich mit dünnen Spänen gemacht, die ich mir auf der Formatsäge aus Kanthölzern gesägt habe, aber da ging es nur um 3,20 lange Balken.