Zugluft durch Kellerfenster in EG Dampfsperre



Fotos kommen

Hallo zusammen, ich habe 2 Probleme.

Problem nummer 1 sind meine Kellerfenster zu meinen Gewölbekeller. Diese liegen höher als das ende des Bodens EG, daher zieht mir immer die Zugluft in die Dampfsperre, siehe bilder.... habt ihr eine Idee wie ich das Abdichten kann? Eventuell Lehmplatten? des weiteren sind dort eine alte Holzbalken direkt am Fenster total morsch, die reiße ich noch raus.

Problem 2 ist meine Drainage, die aufgrund eines sehr hoch liegenden Kanals in einer Höhe von cirka 50 cm tiefe liegt. Die Hauswand ist nicht mit Bitumen abdichtet dadurch ist sie sehr nass. Der Boden ist aus Lehm. Reicht es wenn ich oberhalb der Drainage mit Bitumen und Noppenbahn abdichte, damit die EG Wand trocken bleibt?



Hauswand


Hauswand

Hauswand



Drainage


Drainage

Drainage



Fenster vom Keller


Fenster vom Keller

Fenster vom Keller



Haus


Haus

Haus



Kellerfenster von Keller


Kellerfenster von Keller

Kellerfenster von Keller





Ich versuche mal zusammenzufassen was ich für einen Eindruck bekommen habe:

Das Haus hat ein Schiefer- oder Kalkpaltten (Naturstein) Fundament.

Der Fußboden im EG wurde abgesenkt aber zur Außenwand hin nicht, da steigt er wieder auf altes Niveau, so dass die Kellerfenster erhalten blieben.

Kellerfenster sind nicht geschlossen.

Unklar: Übergang von Fundament zu Mauerwerk/Wand?

Steht das Haus am Hang?



feuchter Keller



Wissen Sie was für ein Fußboden im Erdgeschoss eingebaut wurde?





Fußboden im EG ist ein Echtholzboden, haben an einer Seite mal aufgemacht um zu sehen was drunter ist. Hier kam Estrich zum Vorschein. Haben jetzt überlegt, da das Haus wie auf dem einen Bild zu sehen Gefälle hat eine Dampfsperre mit Ytong Multipor Platte zu basteln um die Zugluft in den Boden zum EG zu stoppen.
Müsste doch klappen oder?

Das 2. Problem ist meine Aussenwand über den Schächten diese steht teilweise 30 cm im Lehmboden. wie man auch auf dne Bildern sieht. Eine Drainage die in 50 cm liegt ist ziemlich schwachsinnig. Möchte jetzt nicht bis Sockel aufgraben und habe überlegt eine cirka 60 cm Bitumenschicht anzubringen und darauf eine Noppenbahn. Hoffe, dass dadurch der raum im EG über den Fenstern nicht mehr so nasse Wände unten hat.



Kellerfenster



Schließen Sie die jetzigen Kellerfenster, komplettieren Sie die Decke zum EG in diesem Bereich auf niedrigerem Niveau. ergänzen Sie die Dämmung unter dem Fußboden. Der "Echtholzboden"? wird dazu partiell ausgebaut werden müssen.
Die Kellerfenster tiefer und mit Lichtschacht neu anlegen.
Schachten Sie nicht tiefer. Wenn die Dränung einigermaßen funktioniert- drinlassen, aber regelmäßig warten.





Fenster neu anlegen mit Bruchsteinwand Schiefer.... denke das ist unmöglich......





Drainage bringt gar nixht, meine Kellerwand ist klatschnass wenn es regnet, da der Lehm dagegen drpckt. Was mir aber noch egal ist, solange das EG voll nutzbar ist. Wäre Bitumen in Ordnung cirka 60 cm tief runter vom Boden aus gemessen, damit der Lehmboden nicht mehr gegen die Wand drückt



Kellerabdichtung



Der "Lehmboden der gegen die Wand drückt" ist eine Abdichtung gegen flüssiges Wasser, nur gegen Bodenfeuchte hilft er nicht. Der Keller wurde direkt gegen den Lehm gemauert. Also Finger weg vom gewachsenen Boden!
Die Dränung soll anströmendes Oberflächenwasser fangen und ableiten. Das kann sie ganz gut wenn sie denn funktioniert. Ich habe mir noch mal die Fotos angesehen- diese kann das nicht weil sie laienhaft zusammengewurstelt wurde. Das Wasser läuft wahrscheinlich im Spritzwasserbereich und im Drängraben an und dann in die Wand.
Dränung ausbauen, senkrechte Abdichtung bis in Höhe des gewachsenen Lehmbodens führen und entweder eine richtige Dränung als Entwässerung bauen oder die Baugrube mit Dernoton oder bindigem Boden lagenweise unter hoher Verdichtung (103% proctor bei w proctor, Bodenart TA) auffüllen. Lassen Sie das einen Tiefbauer machen.
Die Brüstungen nach unten brechen geht problemlos, die Ausbrüche an den Laibungen müssen halt anschließend geschlossen werden. Das Mauerwerk sieht nur von außen so stabil aus, in der Mitte ist es weniger fest.
Andere Variante: Fenster komplett zumauern, Zwangslüftung einbauen.
p.s.
Bedanken Sie sich bei dem Hirni der die Stichkappen zu den Kellerfenstern weggebrochen und die Dränung gelegt hat.



Abdichtung u Drainage



Drainage würde ich erneuern- allerdings mit den steifen Drainagerohren, die genau ins Gefälle gelegt werden können.
Bei jeder Hausecke einen Revisionsschacht anordnen.

Allerdings sollte es möglich sein, die Drainage tiefer zu legen- 50cm unter Bodenniveau ist kaum möglich, da sie damit noch über Froststiefe liegt.

Wie schon beschrieben: Hauswand oberhalb des ursprünglichen Lehmbodens mit Zementputz oder hydraulischem Kalk bis ca 30-50 cm über Bodenniveau Verputzen (bzw reparieren), unterhalb des Bodenniveaus Abdichten ggf dämmen und als Schutz Noppenfolie davorstellen.
den Lehm würde ich bis ca 50 cm vom Haus weg abschrägen, sodaß sich das Wasser nicht direkt am Haus anstauen kann.

an der tiefsten Stelle die Drainagerohre verlegen.

Vom tiefstmöglichen Punkt an die Drainage dann mit ca 1 % Steigung um das Haus Verlegen soweit möglich.

Drainage mit Schotter verfüllen- Geotextil darüber und mit Schotter einpacken.
In die Fensteröffnungen 120 bis 150er KG Rohre einmauern, falls später Belüftung, Pellets oder sonstige leitungen eingeführt werden sollten- Rest mit Zementmörtel zumauern-

Multiporplatten würde ich in diesem Fall nicht verwenden.

Andreas Teich



Update


Update

Hallo zusammen, habe jetzt mal hinter dem Haus aufgemacht bis zum Lehmboden, siehe Bilder. Zum Vorschein kam eine Drainage die nicht mit Vlies umwickelt ist und extrem nasser Lehmboden. Soll ich hier wie vorne schon empfohlen den gewachsenen Boden in Ruhe lassen und gegen Bodenfeuchte mit Bitumen abdichten? Wie mache ich es mit der Drainage? Sie kann nicht tiefer gelegt werden, da der Boden aus Lehm.



Bild 2


Bild 2

Hier noch ein weiteres Bild aus einem anderen Winkel. Es wurde auch so ein Winkel aus Beton abfallen zur Drainage gegossen. Soll der Weggerissen werden?



Abdichtung u Drainage



Die Kante nicht abstemmen- das ist üblicherweise die überstehende Bodenplatte.
Nur kontrollieren, daß die Kante schräg von der Hauswand nach außen abfällt.

Ansonsten wie schon beschrieben:

So tief du kannst bis Oberkante Erdboden abdichten.
Ggf Dämmung u. Noppenfolie.

Die Oberseite der Lehmschicht würde ich nach außen schräg abfallend herstellen.
In die tiefe Seite die Drainageleitungen legen, damit sich hier das Wasser sammelt.

Solche flexiblen Drainagerohre sind hier nicht zugelassen.
Statt dessen die starren nehmen(ggf unten mit Rinnenprofil), die im Sandbett genau nivelliert werden können, was bei deinen kaum möglich ist.

Bei jeder Richtungsänderung/Hausecke einen Revisionsschacht vorsehen, in diesen die Drainageleitungen einführen,
um die Rohre später reinigen zu können.

Dann Kies, Vlies und oben zum Verfüllen Rundkies gegen zu starkes Spritzwassser.
Genaue Infos findest du auch bei den Drainageherstellern.

Den Haussockel gegen Spritzwasser mit Zementputz oder Kalkzementputz versehen und mit entsprechendem Anstrich- soweit nicht schon vorhanden.

Andreas Teich



schräge



Vielen Dank für die schnelle Antwort. Bei uns gibt es leider nur diese Rohre und keine starren.Mit der Schräge hast du falsch verstanden. Es ist von dem Randstein eine Beton schräge zur Drainage gemacht worden. Die sollte ich wohl abschlagen oder?





Solange nicht klar ist, wohin die Drainage entwässert gibt es damit keine Lösung.
Warum hat man damals nicht bis an die Hauswand versiegelt, mit einer Ablaufrinne auch gegen Aufschlagwasser?



Drainage



Daneben ist eine Terasse und dort ist eine Ablaufrinne deshalb auch das T-Stück mittig. Die Drainage läuft in ein anderes T-Stück unter der Terasse und dann in den Kanal.



Abdichtung u Drainage



Hallo
stimt, das hatte ich falsch verstanden mit der Betonschräge.

Die Schräge, die du jetzt meinst dient zur Stabilisierung der Terrasse-daher nicht abschlagen.

Wenn du nur diese flexiblen Rohre bekommst mußt du sicher gehen, daß sie mit Gefälle zum Ablauf hin verlegt werden und natürlich der Ablauf funktioniert.

Eine andere Möglichkeit wäre -sofern du sicher bist, daß nicht Schichtenwasser über die Lehmschicht von anderen Seiten kommt-
entlang des Hauses eine breitere Rinne zu installieren inkl Anschluß an die Entwässerung und die Restflächen abzudichten und in die Rinne zu leiten.

Dann aber zB mit eingefrästem Blech etc dafür sorgen, daß von der Hauswand ablaufendes Wasser in die Rinne läuft.

Es könnte ja auch eine offene Rinne sein, die aber gegen Spritzwasser zum Haus hin eine schräge Wand haben sollte oder unten mit Rundkies ausgelegt sein sollte.

Mit einer solchen Rinne läßt sich immer gut kontrollieren, ob es funktioniert, was bei einer abgedeckten Drainage nur eingeschränkt möglich ist und meistens unterbleibt.

Andreas Teich



......



Also mein Plan ist jetzt folgender:

Wie Herr Böttcher schon schrieB:

1. den Lehmboden fasse ich nicht an. nehme den ganzen Kies soweit einmal raus baue die Rohre ab und dichte die Aussenwand erstmall mit Schlämme dann mit Bitumenvoranstrich dann Dickschihct Bitumen und dann Noppenbahn ab.

2. Neuverlage der Drainage wie folgt:
Vlies in die Grube dann Schicht Kies dann Drainagerohr Verlegen dann kies über das Rohr dann den Vlies umklappen zur Hauswand hin dann meine Groben Steine wieder oben drauf.

So sollte es doch klappen oder?

Aufbau wie bei Hornbach angegeben:

http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/bauen/rohbau/anleitungen_rohbau/drainage_bauen/drainage_bauen.html#tab-2



hilfeee



kann ich das so machen oder nicht?

Aussen ist ein mineralischer Putz gerade mal 4 Jahre alt. Kann ich darüber auch Direkt Dickschicht Bitumen machen oder soll ich noch eine Dichtschlämme Schicht machen?





Ich bekomme langsam Zweifel, dass es ein echter Lehmboden ist... Niemand würde an eine Hauswand nach deren Sanierung Lehm werfen und als Füller benutzen, kann es sein, dass es eine Proctor-Lage ist? In der kleinen Schubkarre sieht es jedenfalls so aus (recykelter Beton aus dem Brecher).

Ich würde alle Rohre rausnehmen und tiefer graben, schauen wie es an der Wand nach unten sich entwickelt, denn bisher ist noch nicht klar woher das Wasser kommt: Kapillarer Aufstieg? Durchströmung der Schicht wegen Hanglage? Niederschlagswasser würde ich bei einem 30cm-Streifen nicht vermuten, es sei denn er wird von der Terassenfläche gespeist.



Keller



Was ist bitte eine "Proctorlage"?





Das ist üblicherweise verdichtetes Material aus Baustoffrecycling, zum Beispiel für Stassenunterbau oder als erste Lage unter einer Betontragschicht auf Sand, unter Betonverbundpflaster usw. Wird dann mit einer Rüttelplatte verdichtet und ist sehr stabil, bei ihnen wurde er aber wenig verdichtet oder war das Material schwer rauszuholen?

Die gebrochenen vielkantigen Stücke in mehreren cm Größe und die erdig erscheinende Matrix ist typisch, nur eine entsprechend sortiertes Material ergibt einen guten Proctor (verdichtetes Lockermaterial).
Würde mich nicht wundern, wenn es unter ihren Terrassenplatten ebenfalls liegt, was völlig in Ordnung ist.



Proctor



Ich empfehle Ihnen den Namen des guten Mr. Proctor nicht mehr so in diesem Zusammenhang zu nennen.
Es gibt eine Proctordichte, eine Verdichtungsarbeit nach Proctor, Wassergehalt nach Proctor. Wenn man nicht wei? wof?r diese Werte bzw. Begriffe benutzt werden sollte man sie gar nicht erst verwenden.
An den Fragesteller:
Vergessen Sie den Beitrag von Herrn Rauer, er verwirrt Sie nur. Eine Dr?nung ist das nicht was man auf den Fotos sehen kann. Im ung?nstigsten Fall wird das eine Wandbew?sserungsanlage.



Abdichtung



Ich schreibe den Beitrag noch mal, mein Rechner hatte mir Probleme gemacht:
Ich empfehle Ihnen den Namen des guten Mr. Proctor nicht mehr so in diesem Zusammenhang zu nennen.
Es gibt eine Proctordichte, Verdichtungsarbeit nach Proctor, Wassergehalt nach Proctor, Proctorkurven. Wenn man nicht weiß wofür diese Werte bzw. Begriffe benutzt werden und was sie bedeuten sollte man sie gar nicht erst verwenden.

An den Fragesteller:
Vergessen Sie den Beitrag von Herrn Rauer, er verwirrt Sie nur. Eine Dränung ist das nicht was man auf den Fotos sehen kann. Im ungünstigsten Fall wird das eine Wandbewässerungsanlage.



Verstehe nichts mehr



Was soll ich jetzt machen Herr Böttcher???? Kann ich auf dieser Hausseite einfach beipflastern??????? Oder was kann ich hier tun???



Abdichtung



1. Meine Beiträge lesen.
2. Sich danach richten.





Lieber Herr Böttcher,

ich fürchte Ihr Beitrag ist kaum zu verstehen, jeden Falls scheint der Hilfesuchende es nicht nachvollziehen zu können was Sie ihm raten.

Sie gehen da von einer "gewachsenen Lehmschicht aus", mir fehlt jeder Hinweis darauf, außer dass der Autor das mal erwähnt hat und einen Lehmboden von dem heute umgangsprachlich bezeichneten Proctor zu unterscheiden ist nicht immer leicht.

Im technischen Verhalten sind da aber Welten zwischen, speziell was die Wasserhaltefähigkeit und Durchlässigkeit betrifft.

Vielleicht schaffen wir es über die Historie:
Bau der Terrasse erforderte großflächiges Freilegen. Dies ist offensichtlich bis an die Hauswand erfolgt, dann wurden eine Tragschicht für die Terrasse eingebracht (aus welchem Material???), verdichtet, Sockel und Fundament (Teile) gestrichen, Randsteine in Beton gesetzt (den sehen wir auf den Bildern),Drainage und Ablaufrohre verlegt und mit Lehm??? oder Proctor (ich bleibe bei dem begriff weil er hier Marktfähig ist dh man kann zum Baustoffhändler gehen und ihn m³-weise bestellen) um die Rohre aufgeworfen.

Putz scheint außen in Ordnung zu sein, also tiefer graben und nachschauen oder sehe ich das falsch?



klarheit



Bitte nicht streiten, also:

Die Fotos stammen vom Hinterhaus wo 2007 wohl die Terasse ne angelgt wurde. Aud dieser Seite befindet sich kein Keller unter dem Haus vorne aber wo die aller ersten Bilder her sind ist einschiefer Bruchsteinkeller darunter dort ist auchdieserBoden unter drainage.Als es jetzt mal geregnet hat, stand dort ein wenig wasser im Graben was leicht darauf stand nach einer gewissen Zeit war dieses
Verschwunden und das Hygrometer welches ich an der Wand in der Küche am Sockel in einer Ecke der Wand aufgestellt hat zeigt 75 Prozent Feuchtigkeit an. Bei langer Trockenheit habe ich 50 Prozent. Ein weiteres Problem sind die Rohre die so fest ineinander stecken, dass ich sie nicht raus bekomme und das eine Ende unter der Terasse weiter läuft:-( Kann ich nicht bis zur Wand die Terasse weiter Führen mit Gefälle zum ablauf mittig in der Terasse? Das Nachbarhaus was früher eins war hat auch bis zum Haus die Terasse gelegt und keine Feuchtigkeitsprobleme:-(

Etwa so:

http://www.stefan-gossner.de/index.php/2012/05/28



Proctor



Lieber Herr Rauer,
das Problem was wir haben ist das Sie mit dem Begriff bzw. Namen "Proctor" nichts anfangen k?nnen da Sie dar?ber nichts wissen.
Das ist f?r Sie als Laie nicht schlimm.
Nur soviel: Bei mir (und im Bauwesen) ist damit kein Recyclinggemisch sondern ein US- amerikanischer Bauingenieur Ralph R. Proctor gemeint, der eine einfache, auf der Baustelle nachvollziehbare Verdichtungskontrolle ?ber die beiden Kenngr??en Wassergehalt und Dichte entwickelt hat die seinen Namen tr?gt. Grund waren der Bauboom von Motor- und Highways in den USA in den 30-ger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die Methode wurde allgemein eingef?hrt und wird auch in Deutschland eingesetzt.
Um zu verstehen wie das funktioniert und was ich meine m?ssten Sie sich mit der DIN 4022, 1821 bis 1827 und 18196 befassen.
Deshalb schrieb ich etwas von einem Tiefbauer. Die kennen sich mit so etwas aus.





Sehr geehrter Herr Böttcher,
ich schätze Ihre Arbeit ungemein und habe Sie auch persönlich kennen gelernt, Sie haben die Begegnung wohl vergessen, uns hingegen hat sie sehr sehr geholfen. Wir haben Ihre Rechnung auch bezahlt!
Mich als Laien, was Kompaktibilität betrifft zu bezeichnen ist gewagt, da ich Diplom-Geologe bin und die genaueren Zusammenhänge dazu sehr gut kenne. Wenn Sie die neue Entwicklung in der Baubranche hingegen vielleicht nicht direkt erleben, weil Sie als Gutachter erst mit einigen Jahren Verzögerung an die Sachverhalte kommen, im Gegegensatz zu jemanden der das bauen muss, nämlich eine mit Spezialschutt gemäß Proctor verdichtete Unterkonstruktion, führt es zu Missverständnissen.
Aber anstelle uns unsere Qualifikationen "um die Ohren zu hauen" würde ich gerne das anstehende Problem lösen... Wie sehen Sie das?





Lieber Mibisi,

dass Ihr Nachbar Ruhe hat, kann viele Gründe haben, aber die Aluformteile im Boden sind nicht mehr der Grund, sie haben eine Existenzdauer von ein paar Jahren, danach gibt es sie nicht mehr. Aluminium und Huminsäuren vertragen sich besonders gut.
Eine noch offene Frage ist, wie groß ist eigentlich Ihr Dachüberstand?



...



Der Dachüberstand ist 30 cm sobald der regen schief ist regnet es an diese stelle. Es ist auch die Wetterseite:-( der Link ist nur ein Beispiel der nachbar hat nur bis ans haus gefließt sonst hat er nichts keine Drainage keine Abdichtung...





Mir haben indzwischen einige gesagt, dass ich doch auch die Terasse bis haus führen kann. Also den Kies wieder rein dann Mprtel drüber und die Terasse bis Haus führen mit Gefälle zur ablaufrinne. Den Randstein kürzen, damit es bündig wird. das sollte doch auch gehen???





Bauen kann man alles, ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage.
Bei 30cm Dachüberstand und intaktem Putz an der Aussenmauer stellt sich schlicht die Frage wo kommt das Wasser her?
Das lässt sich meiner Einschätzung nach nur mit jemanden der entsprechend qualifiziert ist vor Ort entscheiden.
Das Risiko ist, dass Sie einen Wassereintrag von irgendwoher haben, den nur ein Fachmann sehen kann und auch das ist leider nicht garantiert.

Wenn Sie bis an die Wand pflastern wollen geht das, sie brauchen auch die Randsteine nicht abschneiden, bleiben Sie einfach ein wenig drüber. Nehmen Sie ein Material das leicht wieder aufgenommen werden kann, falls ihr Problem damit nicht behoben sein sollte.
Die Drainage sollte raus, die paar Schapsgläser Wasser an der Hauswand kommen eh kaum an. Es besteht die viel größere Gefahr, dass irgendwo am anderen Ende der Drainage viel Wasser reinstömt und dann elegant an die Hauswand geleitet wird (in der Regel bei Extremwetter/Niederschlag).