Ausgleichschüttung - Dielenfußboden -

18.04.2010



Sehr geehrte Damen und Herren.
Wir wollen in unserem 120 Jahre alten Haus
in einem Zimmer der oberen Etage den Fußboden erneuern.
Die Dielen sind marode der Fußboden wölbt sich in der Mitte und ist an den Rändern ca.5-12cm schief.
Gedacht ist, das zwischen den Balken und der sichtbaren Lehmdecke eine Ausgleichsschüttung aufgebracht wird und darauf dann OSB Platten schwimmend verlegt werden.
(eventuell Laminat auf den OSB Platten)

Das Zimmer ist später als Kinderzimmer gedacht.

Da unter dem betreffenden Zimmer das Wohnzimmer, teilweise auch Schlafzimmer ist, sollte der Tritt und Schallschutz nicht zu kurz kommen.

- Was würden Sie uns Raten, wie sollten wir vorgehen ??
- Welche Ausgleichsschüttung, da Beachtung des Gewichts auf der Lehmdecke ?

Mit freundlichen Grüßen
G.Stawa



Marode Dielen?



Geben Sie einmal einen genaueren Deckenaufbau preis.
OSB würden wir verneinen und lieber im Kinderzimmer eine Hobeldiele Verlegen lassen.
Und Laminat?
Komplett aus dem Kopf verbannen bitte!!!!!
Einen geeignete Ausgleichsschüttung wäre hier z.B. MEHABIT.
Trotzdem sollten Sie eine gewisse Ungeradigkeit zulassen.
Es ist halt ein altes Haus und dass darf doch ruhig seine Patina zeigen.
Eine Verbesserung ja, aber nicht zu Lasten der Statik.
Diese sollte hier komplett mit beachtet werden.

Für weitere Infos sind wirr dankbar!

Freundliche Grüße,
Udo





Deckenaufbau:
-Geölte Dielenbretter (Völlig Marode)
-irgendwelche anderen Bretter darunter (Ausgleich ??)
-Holzbalken (Gedreht) Zwischenabstände ca:75-80cm
-dazwischen Lehmwickel obenauf Säge und Hobelspäne

Die Deckenbalken sind links und recht zur jeweiligen Wand
bis ca:7-12cm nach unten gebogen.
Die Balken liegen in der Mitte des Zimmers auf einer (Tragenden??) Wand,
links und rechts davon befinden sich im Untergeschoss zwei Zimmer.
Kinderzimmer soll eher als Gästezimmer fungieren.

Um den Boden auszugleichen habe ich mir gedacht auf den abgesenkten Balken eine Lattung aufzubringen um dann zur Mitte hin etwas auszugleichen.
Den restlichen Ausgleich mit Ausgleichsschüttung (Fermazell? ) und dann Verlegeplatten 16mm.
Verlegeplatten 16mm deshalb weil schon vorhanden.
MfG
Stawa