Deckenaufbau

04.05.2012



Hallo
Wir wollen in unserem kompletten Haus eine Deckenheizung einbauen. Wir haben eine Holzbalkendecke,Rohrmatten und dann Sandputz. Das Haus ist ca. Bj.1930 Es sollen Rohrhalter und ein 17mm Verbundrohr im 5 cm Abstand über die Decke verlegt werden. Nun meine Frage wie bekomme ich eine Deckenputzstärke von 30mm-35mm haltbar hin? Was muss ich für ein Putzträger nehmen da ich mir vorstelle das die Rohrmatten das nicht halten und die angebotenen Rippenstreckmetall nur für eine Putzstärke von 15mm geeignet ist. Was ist der beste Putz für die Verputzung.



Hier



eignet sich das Stauss Fassadengewebe FG (Ziegeldrahtgewebe)

Das Gewebe wird vollflächig über die Decke gespannt, die Rohre im vorgeschriebenen Abstand daran besfetigt und dann verputzt.
Als Putz eignet sich unter anderem Luftkalkmörtel sehr gut.
Bei Fragen einfach melden.

Auf dem Bild sieht man wie so etwas aussehen könnte
hier eine Deckenheizung übergehend in in Wandheizung

Grüsse Thomas



Hier...



...würde ich fertige Lehm-Heizungspaneele, z.B. Fa. WEM, verwenden.

Fragt doch 'mal bei Gerd Meurer an. Ich hätte die Teile bei mir schon lange montiert, habe nur die Zeit dafür noch nicht gefunden.

Grüße

Thomas



Bei Klimaregister



auf Putzträger, ist die Leitungsführung einfacher und flexibler vorallem hat man weniger Pressverbindungen in der Fläche und alles wird homogen verputzt und den Putz kann man frei auswählen.

Nähere Infos zu den Klimaelementen gibt es HIER

Grüsse Thomas





Hallo

WEM Heizung habe ich mir auch schon angeschaut und war aber eher für die Putzträger/Rohr/Putz Variante.

Was ist den der Unterschied zwischen Ziegeldrahtgewebe und Rippenstreckmetall? Oder ist es egal was man als Putzträger verwendet? Danke



Ziegeldraht



besteht aus einen Drahtgeflecht, dessen Kreuzungspunkte mit gebranntem Ton fixiert ist. Dadurch ist Ziegeldraht verputzt wesentlich spannungsarmer als andere Putzträger. Die Drähte können sich unabhängig voneinander arbeiten und somit ist die Rissbildung auf ein Minimum reduziert. Bei der verarbeitung ist es nahezu Verschnittfrei, An den Stössen in Längsrichtung werden die Drähte miteinander verrödelt (verbunden) und in der Breite werden die einzelnen Bahnen miteinander vernäht.
Der Unterschied zu anderen Putzträgern ist, dass mit Ziegeldraht eine zusammenhängende Fläche geschaffen wird, die auf dem Untergrund befestigt wird unabhängig vom Untergrund arbeiten kann. Bei Starren Platten, besteht die Gefahr, dass es an den Stössen und Übergängen zu abrissen kommen kann, das diese nur überlappt werden und in sich miteinander verltötet oder verschweisst sind.

Die Verarbeitung von Ziegeldraht ist recht einfach und geht sehr flott, da die Bahnen ca. 6,00 m lang und ca. 1,00 m Breit sind und an den Übergängen eine überlappung schon vorgesehen ist.
Z.B. mit Luftkalk verputzt, ist die Fläche nicht nur Schlagfest, sondern bietet auch eine sehr gute Speichermasse die schlussendlich für die Strahlungsfläche wichtig ist.



Bei weiteren Fragen dürfen Sie sich gerne melden.

Grüsse Thomas