Bieberschwänze / Dachziegel

10.11.2002 Jens



Ich bin auf der Suche nach gebrauchten Bieberschwänzen zur Dacheindeckung. Auf was soll ich achten und was dürfen die gebrauchten Ziegel max. kosten?



Biber



Gebrauchte Ziegel finden Sie auf verschiedenen Plattformen, wie hier bei fachwerk.de, historische-baustoffe.de oder baurat.de. Wenn Sie alleine suchen, sollten Sie auf die relative Geschlossenporigkeit der Ziegel achten, den vorgefundenen Abrieb (wegen unzureichendem Brand) und Salzausblühungen. Selbstverständlich auf Risse und Brüche. Aber vor allem Salz, welches im schlechten Ton enthalten ist (Salpeter usw.) kann zur Zerstötung der Ziegel führen. Die Entscheidung zu Handstrich- oder maschinell gefertigten Ziegel liegt in Ihren Händen. Historische Ziegel können deutlich teurer sein, als neu. Die einfachste Möglichkeit ergibt sich aus dem eigenen Abriss von Dächern mit den befreundeten Jagdpächtern (vielleicht?).



Buchtipp



Dachziegel als historisches Baumaterial<br>Mila SchraderZu dem Thema gibt es auf ein wirklich gutes Buch.
Dachziegel als historisches Baumaterial
Mila Schrader



histor. Dachsteine....



Soeben habe ich in Görlitz einem Dachdecker zu einem histor. Dachauftrag verholfen und diesen könnten Sie einfach unter folg. Nr. kontaktieren:
035951/32440, Fax 31172. Viel Erfolg und Grüße aus der OL



Biberschwänze



Wir haben von unserer Garage/Scheune handgestrichene Biberschwanzziegeln gegen neuere Tonziegeln ausgetauscht. Diese sind verfügbar. Menge grob geschätzt rd. 1.500 Stück. Alter unklar, vermutlich deutlich über 100 Jahre!
Preisvorstellung 1 Euro pro Stück





!1 Euro! pro Stück sind Wucher und sollten auf keinen Fall bezahlt werden. Einfach mal überregional in Zeitungen inserieren. In M/V, Brandenburg zum Beispiel. Dort bekommt man oft Biber zum Selbstabholerpreis gegen Selbstabbau und eine Kiste guten Biers ( aber kein Warsteiner mitnehmen!!!- sondern gutes Bier!) Und die Transportkosten sind dann nebensächlich.
( Übrigends die "Zweite Hand" aus Berlin bietet oft gutes gebrauchtes Material an)

MfG Andreas Kapitzke