Kachelofenzentralheizung

27.06.2005



Wir möchten unser Bauernhaus mit einem Kachelofen in Verbindung mit einer Solaranlage und Pufferspeicher als Zentralheizung heizen. Wer hat Erfahrung damit und kann uns Tipps geben?
Liebe Grüße
Barbara





wenn der kachelofen das einzige Heizungssystem sein soll,
sollten sie auch mit entsprechendem platz für das scheitholz rechnen,ein durchschnittlich gedämmtes haus ist verbraucht ca 200 kWh/m² und Jahr d.h. mit einem ster buchenholz lufttrocken beheizen sie ca 8 m² Wohnfläche im jahr

ist die solaranlage gross genug kann sie heizungsunterstützend wirken dafür benötigen sie aber mindestens 20 m² solarkollektor und einen entsprechend grossen pufferspeicher ich rechne immer mit 1 m³ pro 5-6 m²
kollektorfläche

in der kalten jahreszeit muss sichergestellt sein dass die leitungen bei abwesenheit nicht einfrieren können also entweder nachbar der ab und zu nachheizt oder elektrische frostwächter

die regelung sollte rücklauftemperaturgesteuert sein, damit ist dann keine konstante Vorlauftemperatur notwendig und es wird nur nachgeheizt (über den puffer) wenn es das haus notwendig hat

wenn möglich sollte der Speicher höher als die wassertasche liegen, das ermöglicht die wärmeabfuhr aus dem kachelofen ohne pumpe/steuerung

das heizungssystem muss einen hydraulischen abgleich erhalten um rücklauftemperaturgesteuert arbeiten zu können

....



Lsg. von Hafnertec/Tekon LWWT ist sehr interssant



ich möchte auch mein Haue mit Kachelofen heizen, mir gefällt besonders die Lsg. wie sie von Hafnertec angeboten wird. Es gibt eine alternative Lsg., vom Preis ähnlich, von Tekon.

Dabei wird über einen Luft-Wasser-Wärmetauscher aus der heissen Luft um den Heizeinsatz, also nicht der Rauchluft, die Wärme in den Buffer gespeisst. Von dort in die Hzg. Man braucht dafür keinen Ablaufsicherung, die Lsg. ist also auch einsetzbar wenn es keine Ortswasserltg. gibt.

Was halten sie von der Lsg. (www.hafnertec.at), oder www.tekon.de.





Hallo Barbara,
ich habe seit über 20 Jahren einen Rink-Kachelofen mit Bratrohr und Wärmetauscher und bin sehr zufrieden damit. Heizleistung 16 kw Warmwasser ca. 11 kw. Parallel dazu einen kleinen Ölkessel ( wenn ich mal nicht daheim bin) und natürlich eine Solaranlage auf dem Dach. Letztens habe ich mir noch einen Lohberger Küchenherd mit Wassertasche (5 kw) gekauft und angeschlossen. Mittelfristig will ich weg vom Öl, die Solaranlage und den Puffer erweitern.
Schau doch mal auf die HP www.rink-kachelofen.de

Viel Erfolg



Kachelofenzentralheizung



Wir empfehlen als Umweltverein unsere Mehrwert-Heizung für nachhaltige Nutzung des Brennstoffes Holz:
Im Küchenkraftwerk (Herd) beim Kochen oder Backen im eingebauten Heizkessel 15 kW für Pufferspeicher Heizkörper und heißes hygien.Frischwasser - ohne Legionellen für Küche und Dusche/Bad.
Mit Rohr-Umschalter den Rauch in Kachelofen vom Nebenraum und zweiten für darüber gesteuert durchheizen - alles mit nur einem Feuer ! Unser Vereinshaus mit ca. 300qm Fläche seit 4 Jahren tadelos und gemütlich durch die gesundere Wärmestrahlung fester.
Heizkosten einsparen: 90 % auf Öl gerechnet.

Wenn nähere Fragen: verein-thn@mehrwert-energie.de

Grüße an alle CO2 Gegner -
W.Gauger
2.Vorstand





Hallo zusammen,
herzlichen Dank für die Tipps! Da ich einige Tage keinen Netzzugang hatte, kann ich mich erst jetzt wieder damit befassen. Ich werde mir die verschiedenen empfohlenen Varianten ansehen. Auf jeden Fall habt Ihr mir schon sehr weitergeholfen.
Liebe Grüße
Barbara



Kachelofenzentralheizung kombinieren



Wir haben eine Kachelofenzentralheizung mit Tiba-Einsatz BJ 1985 und Umwälpumpe und wollen diese erweitern. Wir denken über eine Erdgastherme nach. Ist das sinnvoll? Welche besseren Lösungen gäbe es?
Petra und Otmar