Zentrale Bruchsteinwand, Unterfangung?

31.07.2018 Bastian



Hallo Zusammen,

ich beabsichtige einen alten Stall zu einer Werkstatt umzubauen. Geplanter Bodenaufbau war Magerbeton, Schweißbahn, 100mm xps, 100mm Estrich. Also in Summe ca. 25cm Aufbau. Wandabdichtung in Anlehnung an Isarbautenschutz.
Beim entfernen des vorhandenen Betonbodens habe ich nun festgestellt, dass zwei Wände über kein gegründetes Fundament verfügen. Bei den Wänden handelt es sich um eine zentral, also mittig im Haus gelegene Bruchsteinwand, ca. 50cm dick, von ca. 1890 mit sehr mürbem Kalkmörtel verfugt, sowie eine Backsteinwand am Ende des Raums. Diese ist von ca. 1960.
Bis jetzt hat das Haus ohne tiefes Fundament gehalten, allerdings war mein Plan, den Boden entsprechend der Eingangstür in die Waage zu legen. Zum Raumende hin hat der Boden min. 20cm Steigung (ehemlaige Nutzung als Stall mit Güllerinne und dementsprechendem Gefälle)

Nun meine Frage: Welche Möglichkeiten gibt es, meinen Plan in die Tat umzusetzen? Kann man so Wände unterfangen? Wenn ja, wieviel ist notwendig? Bis unter die Frostgrenze? (Ist ja zentral im Haus, umgeben von beheizten bzw. in zukunft beheizten Räumen. Oder reichen wenige Dezimeter Unterfangung aus?

Kann mir jemand einen Fachmann in meiner Umgebung nennen (Kreis Düren, Hürtgenwald)? Der Statiker meines Vertrauens ist leider in Rente.

Für ein paar Meinungen und Gedankenanstöße wäre ich dankbar!

Viele Grüße aus der Eifel,
Ciao, Bastian



zweites Bild



zweites Bild



drittes Bild



drittes Bild