T.Fünfsinn

01.03.2005



Hallo !
Ich habe ein Haus Baujahr 1905 und im ersten Stock sehr viele Dachschrägen. Diese Dachschrägen sind folgendermaße aufgebaut: (von Innen) - dünne Schicht Putz, -Heraklittplatte, -Sparren (10x10), -Bretter, Dachpappe,-Schiefer. Also von Dämmung keine Spur! Da ich die Dachschrägen sowohl Innen als auch Außen nicht öffnen möchte und somit keine Dampfsperre anbringen kann, ist meine Frage, ob ich die Sparrenzwischenräume (10 cm) mit einem diffusionoffenem Material (Hanf, Schafwolle,Zellulose...) füllen kann. Einblasen oder stopfen. An die Zwischenräume komme ich vom Speicher ran.
Kann mir da jemand einen Rat geben?



Diese Konstruktion



ist mit den gängigen Rechenverfahren nicht zu klären. Wenden sie sich direkt z.B. an den Zellulosehersteller Isofloc. Die Fa. Isfloc hat ähnliche Konstruktionen gerechnet und geprüft. Ich denke, dass die ihnen weiter helfen können.



Dachaufbau



Hallo

Ich befürchte, dass Sei die 10 cm als Hinterlüftungsraum für das Schieferdach brauchen werden! Dahinein Dämmung "zaubern" ist m.E. kontraproduktiv!!

"nachdenkliche Grüße"

Florian Kurz



Zellulose



Ich schließe mich der Meinung von Fred Heim an.
Habe Beispiele mit Zellulosefaserdämmung erlebt, in denen das gut (also langfristig schadensfrei) funktioniert hat.

Gruß

Lutz