Ytong, Mörtel, Baumarkt, Steine, Gefach

23.12.2006



Mit welchem Material (Kleber, Mörtel) muss ich Ytongsteine in ein neues Gefach (Kiefer) einpassen?
Frohe Weihnacht!
Manfred Dahmen



Ein Witz?



Stöbern Sie mal etwas im Forum. Wenn Sie Ihr Fachwerk ruinieren wollen, können Sie Ytong in die Gefache kleben...
Wünsche trotzdem schöne Feiertage und eine gute Materialwahl.



Wenn es nun Ytong im Gefach sein muß,



verwenden Sie für die Fugen zum Holwerk hin LehmMörtel.Sogar nach Herstellerangaben darf Ytong als Gefachausmauerung nicht verklebt, sondern mit Kalkmörtel vermauert werden. Da die Steine recht groß sind, nehmen Sie bitte die Ytongsaäge und schneiden Sie kleine Formte, z.B. 2 DF (24 x 11,5 x 11,3 cm) daraus.
Viel Erfolg und geruhsam-besinnliche Weihnachtstage wünsch ich Ihnen.





Vielen Dank für die Antworten auf meine, eher weniger weltanschaulich gemeinte Frage! Es handelt sich bei meinem Bauwerk um einen reinen Zweckbau, der anstelle und auf der soliden Bodenplatte eines zusammengebrochenen Gartenhauses errichtet wurde und seit 2 Jahren auf geschlossene Wände wartet. Die erwähnten Ytong-Steine lagern seit dieser Zeit in diesem halb fertigen Bauwerk und warten auf Verwendung.
Ich habe verstanden, dass statt Ytong-Kleber ein Kalkmörtel verwendet werden muss und habe schon vorher erfahren, dass ich Dreikantleisten an den vertikalen Balken anbringen muss, damit mir das Gefache nicht irgendwann raus kippt. Wenn mir jemand sagen kann, ob es den Mörtel im Baumarkt gibt und wie er da heißt, wäre ich dankbar.
Mit besten Wünschen für die Festtage und das Neue Jahr!
Manfred Dahmen



Im Baumarkt würde ich als Fertigmörtel für Ytonmauerwerk



einen Kalk-Fertigputz mit Körnung 0-2mm kaufen. Egal welcher Hersteller, ambesten ein Reinkalk-Innenputz.
Zur Info: die Baumarkt-Mauermörtel haben alle einen zu hohen Zementanteil.
Viel Erfolg!



Der Besserwisser und Selbstbauer!



So sieht es in den meisten Fällen aus!
Gefragt wird erst, wenn es bereits gekauft, getan oder zu spät ist.

Grüße zum Jahreswechsel
Udo Mühle



Der Profi kann's natürlich besser



Weniger herzlichen Dank an den letzten, professionellen Kommentator! Das bebilderte Beispiel ist offenbar sorgfältig ausgewählt, damit auch alle möglichen Fehler auf einmal vorgeführt werden können: Dass man vor dem (zurück gesetzten)Ausfachen und Verputzen besser abkleben sollte war nicht Inhalt meiner vorher schon gut beantworteten Frage.
Herzlichen Dank an jene, die einem Hobbywerker helfen wollten, aus den gegebenen Materialien endlich ein paar Quadratmeter Wand zu erstellen.
Auf ein gutes Neues Jahr!



@D.,M.



Eben nicht!!!
Dieses Foto entstand auf einer professionellen Baustelle, wo der Planer die Bauleitung hatte, eine Baufirme den Auftrag und für die Fachwerkebenen ABM-Vergabekräfte eingestellt werden mußten.

Damit Grüße zum Jahreswechsel
Udo Mühle