Hintermauerung mit Ytong?

11.02.2008



Hallo allerseits,

ich bin Neuling, was Fachwerkhäuser angeht. Wir überlegen, eines zu kaufen. Von dem Besitzer können wir keine verläßlichen Informationen bekommen, aber es gibt ein Wertgutachten, das allerdings fast 2 Jahre alt ist. Dort steht u.a., dass die Fachwerkwand mit Ytong hintermauert ist, und zwar scheinbar über die gesamte Fläche. Ich habe hier schon einiges über die Ausmauerung der Gefache mit Ytong gelesen und möchte gerne wissen, ob dieselben Bedenken auf für die Hintermauerung gelten. Ob eine Art Diffusionssperre eingebaut wurde (zwischen Fachwerk und Ytong), weiß ich nicht. Allerdings ist an der Wetterseite der Schwellbalken modrig und auch schon einige senkrechte Balken an der Kontaktstelle in Mitleidenschaft gezogen - allerdings nur dort, kein wirklich großflächiger Schaden. An anderen Stellen ist beim Bau nicht gespart worden, so ist z.B. ein aufgesetzter Giebel (wohl nur Fachwerk-Optik) mit Hinterlüftung versehen. Allerdings sind auch andere Holzbauteile mindestens schlecht gepflegt, z.B. bricht eine Terasse ein.

Primär geht es mir um die Frage, ob die Hintermauerung mit Ytong bedenklich ist.



Fassade



Ob eine Hintermauerung bedenklich ist, kann man pauschal nicht entscheiden.
Das hängt immer von den konkreten Bedingungen vor Ort und der Art der Ausführung ab.
Das Wertgutachten ist für Sie ein guter Anhaltspunkt, es gibt da auch einen Abschnitt über Reparaturrückstau.Es ersetzt aber nicht eine gründliche Bastandsanalyse.

Viele Grüße