Innendämmung zum x.ten mal

18.07.2011



Hallo liebe Gemeinde,

mal wieder etwas zum Thema Innendämmung!

Ein Bekannter von mir hat sein kleines Fachwerkhäuschen doch auf einer eher untypischen Art gedämmt.

Und zwar hat er hinter seiner Fachwerkaußenschale (Eiche/Ziegel) eine Innenschale aus Hochlochziegel (Poroton) gestellt. Der Zwischenraum ca. 100 mm wurde mit Blähglasgranulat verfüllt.

Was haltet Ihr davon. Ich bin der ganzen Sache eher skeptisch gegenüber eingestellt. Zumal man wohl davon ausgehen kann, dass es aufgrund der harten/starren Innenschale gegenüber der "weichen" Außenschale auf kurz oder lang zu Problemen kommt.

Danke für Eure Meinungen.

Gruß Oliver



organisatorisch



nicht immer überall anwendbar, da viele FW-Häuser ohnehin nur Zimmerbreiten von um 3 m haben und im bewohnten Zustand nicht immer ohne Probleme ausführbar. Außerdem braucht man dazu tragendes Mauerwerk in entsprechender Breite unterhalb der Wand. Und der Anschluß zum Dach muß auch im Detail geplant werden. Hatte ein Zimmer 1989 so saniert (mit Steinwolle 5 cm), als ich die Wand wegen Umbaumaßnahmen nach etwa 15 Jahren wieder öffnen mußte, war aber dahinter aller i,O. Weder Schimmel noch Nässe, außen war aber auf dem Fachwerk nur Schalbretter und Kunstschiefer. Außerdem undichte Fenster und Ofenheizung, alles luftfeuchtemindernde Faktoren



Es gibt da Aufbautern die einfacher



sind.

Grüße



schon klar,



nur trifft man immer wieder auf Menschen die versuchen einen konventionellen Neubaustandard im Fachwerkbau zu etablieren bzw. zu vermischen.

Ich finde diese Versuche immer wieder spannend.