Schockschwerenot! Der Holzwurm zum 2798.




Hallöle,

Holzwurmprobleme haben wir bereits im Dachstuhl gehabt(alter Befall) und eigentlich ganz gut gelöst.

Beim Abschleifen unserer Holzböden (Ochsenblut) sprangen mir jetzt auch dort Wurmlöcher ins Auge... Ich habe an einer Stelle ein bißchen drin rumgepult, um zu sehen, wie stark die Beschädigung ist. Es kam kaum Mehl zum Vorschein - wenigstens nicht an der Oberfläche, das Holz scheint trotz einiger Gänge und Löcher noch sehr fest zu sein.

Nun: Wie kann ich die Festigkeit der Bodendielen prüfen, ohne sie völlig auseinander zu nehmen? Ist das überhaupt möglich? Eingebrochen ist bisher nie etwas, es bröselt nicht und es gibt keine verdächtigen Geräusche, bei denen man "Oh ooh" sagen müßte...

Ach ja: Eine Diele müssen wir aufgrund Wurmzerbröselung auf jeden Fall austauschen - da ist es offensichtlich (kein aktiver Befall). Die daneben liegenden Dielen scheinen fest zu sein.

Wir möchten nach dem Abschleifen auch wieder Ochsenblutrot (natürlich ohne Ochsenblut) auftragen.

Ich wäre für jeeeeeeden Rat dankbar!!!
Viele Grüße



ich



borge ihnen gern mal meinen mann - der wiegt 100kg :-)))
bei uns galt die einfache devise: alles, was die bauarbeiten ausgehalten hat, ist in ordnung - zumindest für die nächsten jahre.
die praktische benutzung zeigt, dass ich mich nur an einer stelle getäuscht habe - da steht man immer, wenn man die badtüre öffnet. während der bauarbeiten gabs keine türen :-))) die punktbelastung (eben auch bißchen eine engstelle) an genau dieser stelle war also nicht gut abzuschätzen vorher. sobald ich die passende altdiele habe, tausche ich die Diele aus - das ist ja das gute an dielen.



Danke, aber danke nein -



da kann ich meinen Mann auch verwenden - der ist auch auf gutem Weg... :-)

Ich denke ja auch, da der Boden schon einiges ausgehalten hat, dass er dann halbwegs stabil sein müsste, aber ich habe halt ein bisserl Angst davor, dass wir gerade fertig renoviert haben und dass dann eine nächste Katastrophe folgt...

Danke für die Antwort! Irgendwie baut mich das wieder etwas auf... :-), da fühle ich mich nicht ganz so allein

Viele Grüße



Holzwurm



Einen Wurm der die Versiegelung durch dicke Farbschichten jahrzehntelang überlebt hat, habe ich noch nicht gesehen.
Also: ruhig bleiben und Tee trinken.
Wenn Sie doch was tun wollen: einige hundert Grad mit dem Heißluftgebläse (Farbentferner 1,8 kW)grillen jedes Insekt und der Wind bläst alle Gänge frei.

Grüße



Halali



na, der Wurm ist ja schon nicht mehr aktiv. Das ist also nicht das Problem. Es geht nur um die Stabilität des Holzes so innen drin...
Bin ja auch schon ein paar mal auf- und abgehüpft und das Haus ist nicht zusammengebrochen... :-) aber ob das ausreicht?

Grüße



der



schock kam für mich, als die Dielen abgeschliffen waren. ist ein brutaler anblick: vorher wußte man zwar: okay, da und dort holzwurm, aber durch all den dreck, dass Bohnerwachs etc., hat man das ausmaß doch nicht so ganz mitbekommen. und dann kommt das Abschleifen ja zu einem zeitpunkt, wo alles vor neuheit und glanz irgendwie quietscht, gleichzeitig aber alles persönliche mnagels Möbel und klimbim irgendwie fehlt und dann steht man da mit seinen spalten und wurmgängen...dass das ganze nach dem Ölen oder lackieren gleich besser aussieht, weiß man da ja nicht :-)))
ich musste mich erst mal setzen und ein bißchen weinen. :-)))



Ich dachte



mich kann nichts mehr schocken. Erst waren es die Stahlträger im Keller (auweia), dann Wasser im Keller (ab und zu immer noch, weil es von der Straße reinläuft), dann der Wurm im Dachgebälk - die Balken mussten wir teils ersetzen bzw. nebensetzen. Ja, da dachte ich, schlimmer geht's nimmer und es kommt dann doch noch was. Seufz!

Ich werde jetzt auch mal überall die Farbe Abschleifen (ächz) und mal schauen... Aber man kann halt nicht in den Boden reinschauen. Und ich dachte, es gibt eventuell irgendwelche Prüfmethoden oder Geräte (es gibt ja für alles irgendwelche Geräte), mit denen man mehr erfährt.

Geweint habe ich nicht - bei mir schlägt alles auf den Magen... Und man beginnt zu zweifeln... Aber ein Tritt in den eigenen Hintern hilft da manchmal (positiv Denken!!!) Chaka! :-)

Viele Grüße



Es gibt etwas



Hallo Andrea,

unser zweibeiniger Holzwurm hat zum Sanieren der alten Oberlichter, die das Tierchen auch ganz gerne mochte, irgendein Mittel zur Holzfestigung benutzt. Ich werde ihn fragen, muss heute sowieso mit ihm reden.

Aber das ist Chemie, und ob Du das im Haus verwenden willst?

Andererseits sind so ein paar Fraßgänge doch fast schon Schmuck *gaaaanzbreitgrins

Liebe Grüße
Ulrike
(momentan ganz nah am Wasser, weil's 2 Monate vor dem Einzug extrem stressig ist. Die einzelnen Katastrophen haben mich, bis auf wenige Ausnahmen, gar nicht so sehr erschüttert)



Das Aussehen



wäre erst mal zweitrangig. ich habe nur keine Lust, plötzlich mit Bett und Kleiderschrank unten in der Küche zu stehen (ja gut, die Balken sind ja auch noch da, aber naja...). :-)

Aber - nun denn - Zähne zusammenbeißen und erst mal Schleifen und sehen, was bei rauskommt.

Das Holzwurmmittel mit härtender Wirkung kenne ich. Das wollte ich eigentlich auch schon bei unseren Dachbalken anwenden, aber es ist sauteuer und unser Dachdecker meinte, die Balken, die nicht mehr stabil sind, sollte man sowieso austauschen und bei den anderen reicht ein "normales" Holzwurmmittel (wir hatten da eins mit dem vielversprechenden Namen "Holzwurmtod").

Wir stehen ja auch kurz vor dem Umzug - so im erdgeschichtlichen Maßstab gesehen... :-)

Viele Grüße



erdgeschichtlicher maßstab -



das gefällt mir am frühen morgen :-))))

@ ulrike

das ergebnis meines letzten monats vor Umzug war eine ausgewachsenen gürtelrose. zum glück war ich so im streß, dass ich davon nichts mitbekommen habe :-)))
bei mir ist es knapp drei monate her und - perverserweise . vermisse ich diese zeit auch ein bißchen. vor allem das ungesunde fast-food, all diese döner, pizzas und fettriefenden bami-gorengs...



gewurmt



@Andrea
"Holzwurmtod" - das Zeug nimmt unser Zimmermann auch. Aber ich habe ihm verboten, damit im Innenbereich zu arbeiten. Das Mittelchen ist zwar effektiv, aber auch schön giftig.

"Erdgeschichtlich" ist der Zustand unseres Hauses so knapp davor noch fürchterlich. In 2 Wochen wird die Heizung eingebaut, in 3 Wochen kommt der letzte Feinputz an die Wände. Meine Fenster sind noch nicht fertig und die Fußböden natürlich auch noch nicht. Ganz zu schweigen von Küche und Bad, wofür ich die Möbel zusammen mit unserem "Holzwurm" selbst bauen will. Die Türen will ich lieber gar nicht erst erwähnen ;-)

@Bettina,
mir reicht meine ausgewachsene Erkältung. Die ich mir natürlich geholt habe weil ich teilweise fürchterlich schwitzen muss (hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit Heizung und Bautrockner) und dann aber auch wieder an die frische Luft gehe ...
Auf 'ne Gürtelrose kann ich dankend verzichten ;-)

Genug OT (gequasselt)

Grüße



Ja, die Türen



sind teils auch ein Opfer des Wurms bzw. ein Opfer der Vorbesitzer unseres Hauses geworden. Einen Türrahmen mußte ich aus zweien zusammenschustern (der andere war nur noch halb vorhanden). Beim Abbrennen der Farbe bröselten mir allerlei Hinterlassenschaften von Familien Holzwurm aus dem Rahmen entgegen... Seufz. Und es wartet ja auch noch die Treppe auf mich.

Gott sei Dank hat mich noch keine Hausbaukrankheit heimgesucht. Naja, die ein oder andere Verletzung. Und Husten und Jucken von der Steinwolle (öchöt, buäh).
Den Holzwurmtod haben wir im Dachstuhl verwendet, der ersteinmal nicht zu Wohnzwecken genutzt wird.

Viele Grüße



Inzwischen alles paletti?



gegen Wurm hilft ein Borax / Borsäuregemisch. Selberherstellbar und somit preiswert. Falls Ihr noch kämpft statt wohnt, suche ich gern das Rezept.

Grüße

Thomas W. Böhme



Gepanschtes



Ach bitte nicht selber mischen!
Die Tücke liegt hier im Detail -daher trotz vieler gut gemeinder Ratschläge bitte lieber einen wirklichen Spezialisten fragen.

Gruß

L. Parisek



Wie gesagt



ist der Wurm ja nicht mehr aktiv - aber trotzdem danke für den Tip mit dem Borax, denn die Scheune steht ja auch noch an und dort sieht man auch Wurmlöcher... Seufz. Aber das ist ein PFAT ("Problem für einen anderen Tag").

Bei einigen Wurmfraßspuren im Boden/Treppe/Türen habe ich sowieso den Eindruck, als wären die schon VOR dem Einbau dagewesen...

Grüße



Bei einem starken aktiven Befall...



...sollte auch besser über Alternativen zum Borax nachgedacht werden.

Grüße

Thomas W. Böhme