Altes Bauernhaus mit Holzwurm kaufen?




Hallo aus der Steiermark an die liebe Gemeinde,
wir, Jungfamilie mit 1 Kind und zweites am Weg, wollen uns ein Haus kaufen und haben ein zuckersüsses kleines Bauernhäuschen in der Steiermark entdeckt. Angeblich 300-350 Jahre alt, Blockhaus, teilunterkellert mit ausgebautem Dachgeschoss.
Laut Maklerin ist da aber der Wurm drin. Was das genau bedeutet wissen wir noch nicht. Kann das überhaupt möglich sein, wenn das Haus schon so alt ist? Hab hier gelesen, dass sich die bösen Buben nur im jungen Holz einmieten und dann das sinkende Schiff wieder verlassen.
Am Samstag gehen wir das Haus anschauen, noch ohne Holz-Experten. Gibt es Tipps, auf was man achten sollte?
Danke, Civi



Beobachten Sie bei der Besichtigung bitte genau, ob es sich um



aktiven oder älteren Holzwurmbefall handelt. Oftmals entstehen Holzwurm-Schäden nach bauphysikalisch falschen Sanierungsmaßnahmen.



Alter Wurmbube...



Haben Sie richtig gelesen, ist aber nur die halbe Wahrheit:
Es handelt sich hierbei aber nur um den Hausbock, nur bei Splintholz von Nadelhölzern, die älter als etwa 60-80 Jahre alt sind. Statistisch gesehen ist ein aktiver Befall dann kaum noch vorhanden, aber nicht generell auszuschließen.
Abgesehen davon kann der abgestorbene Befall so vehement sein, dass eine statische Gefährdung vorhanden sein kann.
Außerdem gibt es noch ein paar andere Holzschädlinge unter den Insekten, die keinerlei Respekt oder Hemmungen vor Holz älterer Jahrgänge haben.
Daher spätestens bei der zweiten Besichtigung einen Holzschutzfachmenschen mitnehmen.
Grüße aus Leipzig
Martin Malangeri



Ausbau DG


Ausbau DG

Es erscheint mir durchaus plausibel, dass es beim Ausbau des DG und der offensichtlichen Anhebung der Stubendecke zu Fehlern gekommen sein könnte, da mir nicht ganz einleuchtet, wieso ein Insekt sich genau das älteste Holz in der ganzen Umgebung aussuchen sollte.

Grundsätzlich bin ich natürlich sehr skeptisch, mir ein Haus zu kaufen, wo der Makler schon von vornherein sagt, da ist der Wurm drin. Als Jungfamilie hat man ja auch nicht gerade Geld im Überfluss und sich gleich von Anfang an eine Hütte zuzulegen, bei der das Basteln/Reparieren vorprogrammiert ist, behagt einem natürlich auch nicht. Obwohl mir schon klar ist, dass das kein Neubau ist und nach 300 Jahren schon einmal etwas kaputt gehen kann.

Bin schon sehr gespannt, wie sich das Häuschen am Samstag präsentieren wird.
Gibt es neuralgische Punkte, Ecken, ... die man sich genau anschauen sollte?

Danke, Civi



noch ein Bild dazu



nur noch ein kleines Bild wegen dem DG Ausbau.
Ciao, Civi