Woher kommt die Feuchtigkeit



Woher kommt die Feuchtigkeit

Hallo zusammen,
ich und meine Lebensgefährtin sind dabei, ein Fachwerkhäuschen zu kaufen indem wir auch schon seit 4 Jahren zur Miete wohnen.
Das Haus Bj. 1935 wurde vor ca. 14 Jahren saniert. Einige Innenwände sind feucht und wir wissen nicht wo das herkommt. Eventuell habt Ihr eine Lösung dafür. Schaut euch einfach mal die Bilder an. In der Mitte des Hauses ist auch noch ein alter Schornstein wo evtl. ein Teil der Feuchtigkeit herkommen kann.Aber auch abseits davon sind die Wände mittig feucht. An einigen Stellen haben wir die Wand auch geöffnet. So wie es scheint, ist das Haus unten Massiv gemauert(kein Keller) und erst da drüber Fachwerk. Da das Haus mal saniert wurde und damals viele Gipskartonplatten verwendet wurden (Außenwände von innen)kann man leider wenig erkennen.

Viele Grüße



Anhand



des Bildes kann man gar nichts zu Ihrer Frage sagen.
MfG
Chris Heise



IR-Thermometer ?



Wenn das Haus unten massiv gemauert ist, leiten auch die Innenwände Wärme nach unten ab. Der Temperaturgradient lässt sich mit einem Infrarot-Thermometer messen. Wenn die Wand kalt genug ist, kondensiert Feuchtigkeit aus der Raumluft und befeuchtet das Mauerwerk.

Meine Empfehlung: NICHT kaufen.





Hallo,

bitte ergänzen sie ihre Fragestellung mit ein paar Detailinformationen, z.B.:

-Fußbodenaufbau,
-Wandaufbau Innen-Außenwände
(jeweils ab Fundament)
-horizontale Feuchtsperre unter den Innenwänden vorhanden?
-besteht das Feuchteproblem witterungsabhängig oder ganzjährig?
-wenn die Wände nur mittig oberflächig feucht scheinen, sind sie oberhalb und unterhalb des Bereichs trocken? Und wie verhält es sich im Inneren der betroffenen Wände?
-Mit welchem Stein sind die Wände gemauert?
-Verlaufen Wasserleitungen, Abwasser - oder Regenwasserrohre unter dem Haus hindurch?

Warum ist der vorherige Mieter ausgezogen? Evt. Feuchteprobleme?

Der Eigentümer/Vermieter sollte sich in der Lage sehen detailliert Auskunft zu geben, zu Art und Umfang der um 2000 ausgeführten Sanierung. Aus alten Handwerkerrechnungen und Materiallisten kann man sich mit etwas Glück auch ein Bild der Sanierung machen.

Gruß



Danke schon mal für euer Interesse...


Danke schon mal für euer Interesse...

Also zur Bodenbeschaffenheit kann ich leider nix genaueres sagen, da uns das Haus noch nicht gehört und wir leider wenig Infos bekommen. Wir konnten aber an einer Stelle schon erkennen das unter dem Laminat eine Holzplatte liegt, darunter wahrscheinlich gleich die Bodenplatte und Erde.Dämmung auch hier gleich null.

Es wundert uns, dass die Feuchtigkeit immer auf der selben Höhe parallel zum Boden verläuft. Wir dachten erst das dort ein Rohr langgeht was evtl. beschädigt ist aber das können wir ausschließen. Dann haben wir vermutet das dort ein Balken lang geht der voll Wasser ist aber auch das ist es nicht. Wir haben in der feuchten Stelle die Wand bis zum Mauerwerk aufgemacht und auch die Steine sind klitschnass.
Unsere Nächste Vermutung ist das der untere Teil der Wand mit "Schlemme" oder ähnlichen gut abgedichtet ist und darüber nicht mehr?! Könnte das Sinn machen?

Die Feuchtigkeit ist auch nicht punktuell sondern zieht sich auf selber höhe wie ein Band durch die Wände.Da drüber und da drunter sind die Wände trocken bzw. der Putz ist trocken und in der Mitte, unabhängig vom Wetter, ist die Wand nass!
Die Außenwände sind von innen mit Gipsbetonplatten verbauet. Dort sieht man keine Feuchtigkeit. Wir vermuten aber das es dahinter aber ebenso feucht ist wie auf den Innenwänden die nicht gedämmt sind.
Auf dem ersten Bild oben ist rechts neben der Tür der Schornstein. Dort ist die Feuchtigkeit Gelb verfärbt.Vom Wohnzimmer aus!
Auf dem Bild hier ist es die selbe Wand von der anderen Seite.Vom Flur aus!
Viele Grüße