Wiederkehr richtig dämmen

01.11.2017



Hallo, ich habe eine Wiederkehr im Holzständerverfahren in mein Dach einbauen lassen. Die Seitenteile der Wiederkehr sind von außen mit Zink verblecht. Leider hat die Zimmerei nicht wie im Plan außen an den Seitendreiecken 14 cm Holzfaserdämmplatte wie im Plan eingezeichnet angebracht, sondern direkt unter dem Zinkblech befindet sich nun Folgendes: eine schlagregendichtbahn Majcoat von Siga auf ca. 18mm-22mm OSB, dann Holzständerbauweise mit 14 cm Isoflock Zellulosedämmung + Alujet Dampfbremse. Den Innenausbau machen wir selbst. Meine Frage ist: Ist die Alujet Damfsperre in diesem Fall falsch, da sie das Bauteil komplett diffusiondicht absperrt? Darauf sollte eigentlich eventuell zwecks Dämmung noch eine alubeschichtete Pur-Platte in 2 cm um den Dämmunterschied zur Frontfassade auszugleichen und Gipsfaser- oder Gipskartonplatte. In der Front haben wir hinterlüftete Holzverkleidung, Regendichtbahn Majocoat Siga, 12 cm Holzfaserdämmplatte, 18-22 mm OSB ( weiß nicht genau ), Holzständerwerk mit 14 cm Isoflock und Dampfbremse Pro clima DB+, 22mm OSB, darauf sollte noch Gipskarton oder Gipsfaserplatte. In der Front befindet sich eine große Balkontüre 2,20 m x 2,12 m mit einem UG Wert von 1,1. Da ich keinen Fehler machen will, wäre ich dankbar für einen fachlichen Rat.



Wiederkehr richtig dämmen



Hallo,
bzgl. meiner bereits gestellten Frage, habe ich vergessen, das an den Seitendreiecken der Wiederkehr auf die 2cm Purplatten noch eine 20mm OSB sollte und dann erst Gipskarton oder Gipsfaserplatte. Und wir haben natürlich keine Isoflock sondern eine Isofloc Zellulosedämmung. Da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Der Aufbau der Seitenteile wurde mir so empfohlen, da ein Bauteil innen immer dichter als außen sein soll. Die restlichen Dachfläche ist mit 20 cm Isofloc gedämmt, Dampfbremse hier Pro Clima DB+.



Gaubendämmung



ist die 'Wiederkehr' eine Gaube oder ein Winkelanbau an das bisherige Hauptdach?

Innenseitige Dampfsperren bei außenseitig diffusionsdichtem Dach wären mir zu schadensträchtig, da der kleinste Feuchteeintrag über Nebenwege kaum austrocknen kann.

Wenn das Dach nicht total beschattet ist hätte eine feuchtevariable Dampfbremse verwendet werden können- besonders wenn ohnehin mit kapillarer Zellulose gedämmt wurde.
Alternativ hätte in Verbindung mit der Holzverkleidung eine Hinterlüftung konstruiert werden können.

Andreas Teich