wie lange halten Holz-Asche-Decken

06.02.2014 Teddy



Hallo zusammen,

wir überlegen, uns ein Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1907 zu kaufen. Vom Makle haben wir nun erfahren, dass die Zwischendecken des Hauses aus einem Holz/Asche-Gemisch bestehen.

Hier machen wir uns jetzt einige Sorgen: Gibt es Erfahrungswerte, wie lange solche Decken halten? (Denn wir wir diese Decken sanieren/erneuern müssten, wäre das Ganze für uns finanziell nicht mehr tragbar.

Es geht also um eine Kaufentscheidung.

LG
Marion



Decke



Fragen Sie den Makler was genau er damit meint, also was für eine Decke und was für Asche.
Wenn Sie das nächste mal etwas nicht verstehen fragen Sie den Mann lieber gleich.



Immobilienkaufberatung



Wenn sich nach dem Maklertermin grundsätzliche Fragen zur Qualität der Bausubstanz, zu eventuellen Bauschäden und einem anstehenden Modernisierungs- oder Sanierungsstau ergeben haben, empfehle ich einen 2. Objektbegehung mit einem fachkundigen Architekten oder Bauingenieur als Immobilienkaufberatung.

Makler und auch Eigentümer sind i.d.R. nicht in der Lage neutrale und wirklich fundierte Auskünfte zum Objekt zu geben. Von (seltenen) Ausnahmen abgesehen.

Bei Interesse können Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Ich führe solche KAufberatungen durch. Z. Zt. habe ich eine Baustelle in Gummersbach-Hülsenbusch, das ist etwa 20 Km von Halver entfernt.



Kaufen...



sie besser nicht ohne Sachverständigen! Der kostet i.d.R. sehr viel weniger, als er nützt.

Grüße

Thomas



Geschoßdecken Mehrfamilienhaus



moin " Teddy " ,

besagte Holz-Asche-Decken sind mir auch noch nicht begegnet .
Wohl aber Holzbalkendecken mit einer Schüttung aus Schlacke in den Balkenzwischenräumen . War zu nämlicher Zeit durchaus üblich im massiven Geschoßbau .
Hier sollte dann das Augenmerk auf eventuell vorhandene Durchfeuchtungen der Konstruktion liegen , in den Ober/Dachgeschoßen durch ggfls eindringenden Regen aufgrund von Undichtigkeiten der Dachhaut oder schadhafte Dachentwässerung .
In den Bädern und auch Küchen darf ruhig mit Schäden durch Tropfwasser gerechnet werden , nach 100+ Jahren darf das auch .
Zudem sind uU notwendige Maßnahmen zum Brand- oder Schallschutz der Decken zu bedenken , zB durch freitragende Unterdecken .
Ansonsten : Nur Mut !
Wenn das Haus ( und mit ihm die Decken ! ) schon mal solch ein Alter erreicht hat , kann es so schlecht nicht gebaut sein ;-)
schönen Gruß vom Ex-Volmetaler
Jürgen Kube
Brüggemann + Kube