Aufbau für neuen Dielenboden in Werkstatt

12.05.2011



Hallo Forengemeinde,

ich habe zwar etliche Beiträge im Forum gefunden, die in meine befragte Richtung gehen, aber diese noch nicht vollends beantworten konnten:

Ich möchte in einem Fachwerk-Nebengebäude (ehemals Stall) eine Werkstatt einrichten (Erdgeschoss, nicht unterkellert). Dazu schwebt mir ein Fußboden aus Hobeldielen oder alternativ OSB-Platten vor. Meine Frage: Wie gestalte ich am Besten den Untergrund? Im Moment ist da nur loser Dreck, teilweise Pflaster aus Sandstein mit (brüchigem) Beton überträufelt - diesen würde ich entfernen. Meine Idee wäre, Split (Kalksplit) auf den Untergrund aufzubringen (wie dick?) und darauf Lagerhölzer mit besagten Dielen/OSB. Wäre hier noch eine Sperrschicht (z.B. Folie gegen Feuchtigkeit) notwendig? Dämmung wäre nicht zwingend erforderlich, evt. die Hohlräume zwischen den Lagerhölzern auffüllen? Das Ganze sollte natürlich möglichst preiswert, da ja nur Werkstatt, sein.

Vielen Dank für eure Antworten und Ratschläge :o)

Gruß Sven



Aufbau für neuen Dielenboden in Werkstatt



Es käme ja doch noch sehr auf die Art und Ausstattung der Werkstatt an, also punktuelle Belastungen, schwere Maschinen, austretende Flüssigkeiten, Hitze, Schmutz, etc..

Wir haben hier, von einem Vorgänger verlegt, OSB-Platten auf Beton und ich finde das eher suboptimal wegen der Reinigung (wir machen sehr viel feinen Staub). Der Boden schwingt etwas (keine Ahnung was da drunter ist), Maschinen ins Wasser stellen ist dadurch ein rechter Krampf.



Einfache Werkstatt



Die Werkstatt ist nur für den Hausgebrauch vorgesehen, also für Hobby bzw. alles, was für Haus/Hof/Garten anfällt - nichts gewerbliches. Schwere Maschinen werden nicht dort stehen, maximal Werkbank, Tischkreissäge usw.



Mein Rat:



Mind. 8cm Magerbeton (ggf. armiert), sauber abgezogen, auf verdichtetem Untergrund, Schweißbahn, Lagerhölzer auf Distanzstücken aus Bautenschutzmatte 6mm, Rauhspund (wenn Werkstatt beheizt, statt dessen Hobeldiele getrocknet).

Grüße

Thomas



Moin,



wir haben im ehemaligen Stall 10cm Mineralbeton, mit Rüttelplatte verdichtet, Folie, Balken(dazwischen gedämmt), Dielen. Ist allerdings ein auch Zimmer geworden.

Wenn dein Untergrund nach dem letzten Sturzregen trocken geblieben ist, kannst du in der Werstatt auf die Folie verzichten, sach ich.

Gruss, Boris



Wenn der Fußboden bei Regen...



...naß wird, ist das Dach kaputt :-(

Wasserdampf kommt unabhängig von "feucht" oder "trocken" empfundenen Untergründen immer von unten und ist abzusperren (Schweißbahn) oder (m.E. überholt) durch Unterlüftung abzuführen.

Grüße

Th.