Wer hat den Beitrag über Trockenlegung gesehen?

31.01.2018



Wer sich mit Feuchteschäden beschäftigt sollte darauf achten. Der NDR berichtet wieder einmal das alte Thema etwas neuer verpackt.
Abgesehen davon, dass hier mit elektronischen Messgeräten die "Feuchte" bestimmt wurde zeigt es sich doch, dass der Schmarrn nicht so einfach "tot-zukriegen" ist.
Siehe dazu:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/Feuchter-Keller-Wie-Handwerker-abkassieren,markt11900.html



Abdichtung



Tja, der Herr Sachverständige der zufällig auch noch Bauunternehmer ist...
Der rät dazu alles aufzugraben und eine neue (bituminöse)senkrechte Abdichtung zu verlegen. Da kommt natürlich noch eine Perimeterdämmung dazu- wenn man schon mal aufgegraben hat. Die ist dann gleich noch Anfüllschutz. Und natürlich wird zur Beruhigung des Bauherren bestimmt noch eine Dränanlage verbaut, wenn man schon mal aufgegraben hat; egal ob sie erforderlich ist oder nicht.
Mit der Schadensanalyse war er jedenfalls schnell- die senkrechte Abdichtung ist kaputt.
Warum?
Warum gerade dort?
Reicht es nicht nur dort zu reparieren wo sie kaputt ist? Zum Baualter des Hauses hat er sich gar nicht ausgelassen. Sollte er aber. Das sagt nämlich etwas darüber welche Abdichtung beim Bau eingesetzt wurde und damit vorhanden ist.
Wenn ich so ein dreieckiges Erscheinungsbild sehe denke ich erst mal an andere Ursachen.
Dann denke ich das der Wassereintritt nur temporär war, das an der Wand sind nur die Spuren einer abgetrockneten Durchfeuchtung.
Ob mit dem Piepsding vóm Schverständigen bessere Ergebnisse als bei der Konkurenz rauskommen? Er hätte mindestens daneben an einer sichtbar trockeneren Stelle eine Referenzmessung machen sollen.
Ich nehme in so einem Fall meinen Akkuschrauber samt Bohrer und bohre in eine Fuge. Das austretende Bohrmehl sagt mehr als alle elektronischen Piepsdinger.

Anscheinend war einer unserer alten Gäste hier im Forum auch bei den Anbietern dabei- ich sage nur Ö- Norm. Ich schreibe seinen Namen nicht sonst droht er mir wieder mit einer Klage.



Recht hast...



..ich freue mich trotzdem auch auf eine weitere gute Diskussion.
Komisch ist bei solchen Feststellungen - "Wasser dringt von außen ein", aber der Keller läuft nicht voll, oder wenigstens sollte doch eine Pfütze erkennbar sein. Es läuft das Wasser noch nicht mal die Wand innen runter. Man kann keinerlei Spuren entdecken.
Nun es ist halt so.





Man sieht ja gleich das dort die Rohrdurchführung vom Gasanschluss ist und diese wohl nicht fachgerecht eingedichtet wurde, da müsste man den Unternehmer zur Nachbesserung auffordern.

Aber die Experten wollen gleich mit der Gravitation kämpfen.

Aber es ist ja schonmal gut, dass man die Leuten davor warnt das "Experten" die gegen eilig analysierte Phänomene kämpfen wollen und den Bauherren dabei erheblich entreichern, keine Freunde sind.



Trockenlegung



Falls jemandem einiges in meinen Artikeln bekannt vorkommt so war das zum Thema Außendienstmitarbeiter solcher Firmen gewollt, hier ein Beispiel:

http://ingenieurbüro-böttcher-asl.de/mediapool/88/885822/data/Ueber_die_Baustellenetikette.pdf
ab Seite 16



Ist es nicht die Frage



warum es solche Sendungen geben muss bzw gibt?
Es ist doch echt bescheiden, dass man als Bauherr / Hausbesitzer immer wieder über den Tisch gezogen wird?
Hier gegen alles und jeden zu schreiben ist leicht, das kann ich neben meiner Arbeit locker auch machen.
Es ist leider nicht so ganz einfach echte Hilfe zu finden, wenn man mit seinem Haus Probleme hat.
Und es ist ja auch klar, dass es genügend "Falschleute" gibt die für alles und sofort eine Lösung haben.
Nach dem Hochwasser 2013 waren hier sofort "echte Fachleute" vor Ort, die aber ausser Geld abziehen, nichts wirklich gemacht haben.
Wäre nicht ein Qualitätscheck der Architekten, die eingetragen sind, eine gute Idee?
Wenn ein Arzt Mist baut, dann wird der Vorgang geprüft, bei den Architekten gibt es so etwas nicht, soweit ich weiß.

Klaus



Gewährleistung



Und so weit ich weiß gibt es ein Bürgerliches Gesetzbuch und ein Werkvertragsrecht.
Für Planungsleistungen gibt es die HOAI.
Seine Rechte als Kunde und Auftraggeber sollte man allerdings schon kennen. Den gesunden Menschenverstand einsetzen und das was man mal in der Schule im Physikunterricht gelernt hat ist auf jeden Fall von Vorteil.





Am besten man lässt solche Leute mal gar nicht erst ins Haus.

Einzelne Protagonisten der "Trockenleger-Szene" haben da in einem anderen Verein, einen transzendenten Draht nach ganz oben, da kann der Anwalt oder Physiker gar nicht mitreden.



Trockenlegung



ist öfter notwendig.
Das sehe ich an meinen Kellern und Hütten.
Und nicht jeder Architekt ist ein Abzocker.
Wenn jemand schreibt, die Leute soll man nicht ins Haus lassen....
Und wer hilft wenn der Keller oder das Fundament nass ist?
Die "Fachleute" haben leider die gesamten Bemühungen kaputt beraten. Also zuerst an die eigene Nase greifen.
Es gibt gute und ungute Fachleute, doch die Richtigen sind nicht so leicht zu finden.

Klaus