Weiterer Gartendachaufbau ab Dämmebene bis zum Alublechdach + Kondensation?




Guten Tag.

Ich baue derzeit mein Gartenhaus Winterfest aus.
Der Deckenaufbau von innen nach außen ist bisher wie folgt:
21mm Rauhspund Holzdecke, OSB Sperrschicht wasserfest verleimt, 100mm Flachs/Hanf-weichfaserdämmung zwichen Sparren, auf Sparren 60mm Holzfaserplatten mit Nut und Feder (universal, nicht parrafiniert o.ä.).

(Erstens: Schalung) Nun frage ich mich, ob ich die Lärchen-Schalungsbretter (25mm, sägerauh) direkt auf die Holzfaserplatten Verlegen kann, oder ob hier ein Durchlüftungsebene erforderlich ist?

(Zweitens: Unterkonstruktion Dachblech) : Könnte ich nun die Alu-Trapezbleche direkt auf die Schalungsbretter legen? Die Trapezerhebungen wären jedenfalls ein Durchlüftungsebene.
(als Alternative zur normalen Längs/Querlattung). Um die Reibung durch die Wärmeausdehnung der Bleche zu reduzieren würde ich im ersten Fall flächig ein Jutegewebe (Baumschulbedarf) unterlegen, im zweiten Fall streifen auf den Lattenauflagen befestigen.

(Drittens: Unterspannbahn) Nach Recherchen sollt es möglich sein generell unter dem Dachblech ohne Folie (Unterspannbahn) auszukommen, da die (vorallem sägerauehen) Bretter die Luftfeuchte unter dem Dach ausgleichen soll, so dass kein Schwitzwasser entsteht. Mein gelagertes Lärchenbauholz habe ich seit zwei Jahren unter diesen Blechen gelagert, ohne Tropfenbildung beobachten zu können - habe hier aber natürlich auch keine Abwärme von unten (auch wenn die sich in Grenzen halten sollte). Ich laß aber auch generelle Empfehlungen die verunsichernd wirken.
Ist es also riskant ohne Unterspannbahn zu arbeiten, oder muss ich mir bei meinen klimatisierenden Materialen keine Gedanken machen?
Über die Haltbarkeit (Jahrzehnte) einer Unterspannbahn habe ich arge Bedenken, da sie auf arbeitenden (reibenden) Materialien aufliegt (ein beidseitiger Filzschutz wäre etwas aufwendig)....

Vielen Dank im vorauß für eure Antworten, euren Rat, eure Zeit und eure Anteilnahme an meinem Baustopp* :-)

Liebe Grüße, Tim



Aktualisierung



ein Teil der Frage hat sich wohlerledigt, da ich auf die Holzfaser eine Unterspannbahn zur Sicherheit lege, dann eine Hinterlüftungslattung für die Schalungsbretter*.

Bleibt noch der Aufbau ab Schalung. Ob nun die Aluplatten direkt ohne Lattung auf dieser aufliegen können oder ob eine Konterlattung erforderlich ist, und ob generell ohne weitere Unterspannbahn etc. gearbeitet werden kann da das ganze Holz Kondensation unter den Blechen EFFEKTIV verhindert (Erfahrungswerte?)

Lieber Gruß, Tim



Du kannst



auch noch 3 weitere nutzlose Lagen und Schichten einbauen oder auch nicht. Spielt keine Rolle. Denn viel wichtiger sind die Anschlüsse an deine Wände. Da solltest du dir gedanken machen.
Wozu OSB?
Wozu Holzfaserplatte?
Wozu die obere Schalungslage?
Wie ist die Dachneigung? Dachform?
Wie groß ist der Raum?



Ich kann



OSB: OSB als Sperrschicht. Mir wurde zur Diffussionsfolie geraten, vertraue aber einer solchen Lösung dauerhaft nicht.
Holzfaser: Aus Klimatisierenden und aus Schallgründen entschied ich mich für eine Kombination einer dichten und weniger dichten Dämmung, auch um den Dämmschwachpunkt:Sparren flächig zu überbrücken. Ein höherer Dachaufbau war aufgrund von Vorgaben nicht möglich.
Schalungslage + Innenraum: Die Gartenhütte hat 20qm Innenfläche und 24qm Dachüberstand. Die Schalung dient also in erster Linie der Optik,damit von unten die Lärchenbretter und nicht die Aluplatten erblickt werden. Da sie sowieso auf die Holzfaserplatte laufen würden, kann ich sie auch durchgängig aufsetzen. Meines Wissens nach verbessern weitere Lagen das Sommerhitzeverhalten.
Dachform : Satteldach ungleichseitig, sehr Flach ca. 6 Grad (Platten benötigen mind. 5)

Die Fragen zu dem fertigen Aufbau erübrigen sich, da ich nichts rückgängig machen werde.
Anschlüße an meine Wände existieren nicht, da meine Sperrschicht unter den Sparren bis bündig Außenwand verlaufen. Der Dachgiebel wo beide Seiten exakt zusammenlaufen verfügt über eine mehrfache Absicherung: von innen ein eingesetztes Trapezstück, verschraubt verleimt sowie von innen und außen Dehnfugen sowie von oben noch eine Glasfaserverstärkte Bitumenklebebahn.

Bekomme ich nun Antworten auf meine Frage oder muss ich meine bisherige Konstruktion nur rechtfertigen?
Es bleibt mir überlassen welchen Materiellen, Finanziellen und Zeitlichen Aufwand ich betreibe (zumahl ich auch nur Restbaustoffe verwende) :-/



Ernsthaft zehnschichtiger Aufbau?



Du planst ernsthaft einen zehnschichtigen Aufbau und verbittest dir, dass dieser hinterfragt wird? Es kommt bestimmt noch eine Antwort, die dich bestärkt.



So hab ichs gemacht


So hab ichs gemacht

So hab ichs gemacht